Wanderbuch: Einfach kochen japanisch – Jody Vassallo

Halli, Hallo,

heute melde ich mich (nach Ewigkeiten) mal wieder. Dieses mal mit einer netten Aktion aus dem Forum von Bento Daisuki. Einem Wanderbuch. Wie funktioniert der Spaß? Erst einmal musste man sich anmelden. Einfach „hier“ schreien hat da schon geholfen.😉 Dann ging das Buch auf Reisen. Jeder, der mitmacht darf das Buch für zwei Wochen behalten und sich munter durcharbeiten. Man war bei diesem Wanderbuch nicht darauf beschränkt etwas zu kochen, das noch niemand gemacht hat. Vom 3. Mai bis zum 16. Mai hat das Buch bei mir wohnen dürfen.

Nachdem ich das Buch durchgeblättert hatte, klebten schon viele kleine orangene Zettel darin bei Rezepten, die irgendwie interessant klangen. Dann habe ich das Buch meinem Mann in die Hand gedrückt ( und dazu ein Häufchen pinker Zettel), so dass er markieren konnte, was er gerne testen würde. Es fanden fünf pinke Zettel ihren Weg in das Buch.

Nachdem ich dann die Zutaten notierte und natürlich in den Asialaden musste, der leider nicht mehr ein paar Meter um die Ecke ist, begann ich mit dem ersten Gericht.

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Ramen mit scharfen Hackfleisch, Spinat und Frühlingszwiebeln

Mein Mann meinte, dass es vielleicht wie im Restaurant schmeckt, wenn ich mich ans Rezept halte. Ich habe es getan und es war nicht wie im Restaurant, aber durchaus lecker. Was uns beide wunderte, dass weder Sojasauce noch Miso noch sonst irgendetwas spannendes in der Basisbrühe war. Es war einfach Hühnerbrühe.

Aus dem restlichen Hackfleisch machte ich am nächsten Tag den japanischen Hamburger. Ich habe vergessen ihn zu photographieren und gelohnt hätte es sich auch nicht wirklich. Diese Frikadelle war schon langweilig. Wir waren uns einig: Die, die ich „frei Schnauze“ mache sind wesentlich besser und genauso japanisch. Das spricht nicht wirklich für das Rezept.😦

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Oyakodon

Das nächste Rezept war ein Oyakodon. Das ist eine Hühnchen-Ei-Masse auf Reis in einer Schüssel. Es sieht nicht annähernd so aus, wie auf dem Foto im Buch. Was habe ich nur falsch gemacht? Ich weiß es nicht. Aber in einem anderem Rezept habe ich gelesen, dass man das „Topping“ für jede Portion separat kochen soll. Vielleicht hilft das. Geschmeckt hat es auch so.

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Rindercurry

Ein weiteres Rezept, das sich mein Mann ausgesucht hat, war Rindercurry. Man sollte laut Rezept Rumpsteak nehmen, in dünne Streifen geschnitten. Ich habe mich nach dem Essen etwas geärgert, das gute Fleisch für so ein Rezept genommen zu haben. Ich denke, dass Gulaschfleisch oder so auch geschmeckt hätte. Desweiteren hat mich das Rezept ein wenig enttäuscht. Nutze Currywürfel! Die Anleitung war ziemlich die gleiche, wie sie auch auf der Verpackung stand. Naja, Curry hatten wir länger nicht mehr, so dass wir uns trotzdem daran erfreuten.

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Gyudon

Dann gab es noch ein weiteres Don-Gericht. Gyudon! Reis getoppt mit Rindfleisch gekocht in einer Brühe aus Mirin, Soja, Brühe (eigentlich Dashi; bei uns war es Gemüsebrühe) und Zwiebeln. Es roch zwischenzeitlich wie eine Zwiebelsuppe. *Yummy* Das Gericht war einfach, schmeckte aber doch gar nicht so unspannend wie erwartet. Lecker war es, besonders da ich das Fleisch sehr dünn geschnitten hatte. Mein Tipp dabei: Das bevorzugte Fleisch einfrieren (halb einfrieren klappt noch ein bisschen besser) und mit der Brotschneidemaschine in dünne Streifen schneiden. Ich habe eine Stufe zwischen eins und zwei gewählt. Das Kochen des Fleisches dauerte so auch nur etwa 30 Sekunden.

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Okonomiyaki

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Tempura

Auf das Okonimiyaki habe ich mich riiiesig gefreut, denn es gehört zu meinen absoluten Lieblingsessen. Schuld daran ist eine gute Freundin. Sie setzte uns bei einem unserer anfänglichen Treffen einfach dieses Essen vor die Nase. Ich habe es seitdem schon unzählige Male nachgemacht und war dafür sogar mit ihr in einem Restaurant. xD Also zurück zum Buch… Im Rezept wurde nach Tempura verlangt. OK, schnell im Schrank nachgesehen… Yay, es gibt noch Tempuramehl. Tempura ist leider immer eine langwierige Sache; schmeckt aber im Regelfall gut und wie im Restaurant.😛 So auch hier. Zwei Stunden stand ich für das Okonomiyaki in der Küche.  Das Tempura kann man nutzen, wenn man welches vom Vortag über hat oder so, aber es extra dafür zubereiten, ist ein bisschen too much für meinen Geschmack. Und man schmeckte auch nicht besonders raus, dass es Tempura ist und nicht einfach Zwiebel. Süßkartoffeln waren übrigens eher eine nicht so leckere Wahl. Vielleicht für ein süßes Okonomiyaki. Insgesamt fand ich, dass das Teig – andere Zutatenverhältnis etwas unstimmig war. Ich mag gerne viel Kohl und andere Zutaten mit wenig Teig.

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Matchaeis

Der Zettel, der auf diesem Rezept klebte, hatte den Hinweis „Weil Eis!!“.  Ich mag Eis – zu jeder Jahreszeit. Leider ist meine Eismaschine kaputt, so dass ich das Eis brav in Intervallen aufgeschlagen habe. *phew* Das lohnt sich natürlich, allein wegen der Konsistenz. Sie war auch echt gut. Zart schmelzend und ohne größere Kristalle. Das Eis selber war süß, sehr süß. Dabei hatte ich die Zuckermenge schon etwas reduziert. Sonst schmeckte es gut.

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Ingwerkuchen

Bei dem Kuchen habe ich mich an den Tipp der Vorbesitzerin gehalten und wesentlich weniger Zucker in den Teig gemacht. Desweiteren habe ich den Kuchen in kleinen Gläschen gebacken und so mit verschiedenen Füllungen zubereitet. (Photographiert habe ich leider nur den einen o.O ) Da mein Mitesser kein Matcha mag, gab es Ingwerkuchen, Erdbeerkuchen und ohne Füllung jeweils einmal mit Matchatopping und einmal ohne. Der Kuchen war ein solider Cheesecake und ich persönlich mochte ihn mit Erdbeere am liebsten.

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Grüntee-Makronen

Zum Schluss wagte ich mich noch an die Königsdisziplin der Naschereien. Macarons. Sie wurden ganz lapidar Makronen genannt in dem Buch. Wie soll es anders sein. Seitdem ich in dieser Wohnung wohne, ist mir noch kein Macaronversuch geglückt. So auch bei diesem Rezept nicht. *grummel* Der Großteil der Schalen ist gebrochen.😦 Auf dem Foto präsentiere ich euch die zwei schönsten. Gefüllt habe ich sie mit Frischkäse, den ich mit Honig gemischt hatte. Eigentlich wollte ich Anko zum Befüllen nutzen, war aber zu faul, welches zu kochen. Als die kleinen Frustkekse leer waren, habe ich mich geärgert, dass ich sie nicht einfach mit dem Matchaeis gefüllt habe. Eissandwiches aus Macarons, das muss ich wohl irgendwann mal machen.

Mein Fazit: Die Aktion ist super und hat auch Spaß gemacht. Ich musste nicht so viel nachdenken, was ich denn „heute“ koche. Leider war ich etwas enttäuscht von dem Buch. Ich hätte mich irgendwie interessantere Rezepte gewünscht und auch ein paar Tipps, damit die Rezepte gelingen. Die Gliederung war schon nett, dass man erst japanische Zutaten kennenlernte und auch Bilder dazu bekam. Auch die Anleitung zur Zubereitung für Reis oder Tamagoyaki waren natürlich für einen Anfänger super. Aber wie gesagt, fehlten mir dann in den Rezepten Tipps, die einem Anfänger sicher auch noch mehr helfen würden.
Am Ende der Aktion wird das Buch unter allen Teilnehmern verlost. Natürlich würde ich mich darüber freuen, es zu bekommen, da es ja eine echt schöne Aktion war, aber eigentlich wünsche ich mir, dass auch jemand das Buch bekommt, der daran sehr viel Spaß hatte und es häufig nutzen würde.

Das war es für heute!

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

 

[Produkttest] Duc De Coeur Macarons

Hallihallo ihr Lieben,

wie ich neulich auf Facebook bereits ankündigte, gibt es bei mir auch mal einen Produkttest. Ich stromerte mal wieder beim Einkauf durch die Regale und erblickte sie dabei in der Kühltruhe – Macarons. Sie lächelten und flüsterten: „Nimm uns mit!“ Mein Kopf sagte mir: „Ach geh, kannst du doch selber machen!“ Ich war schon im Inbegriff mich abzuwenden. „Aber wir sind fertig, wenn du zu Hause ankommst. Und wann hattest du dein letztes Macaron? Wir versprechen dir auch, dass wie die Küche sauber lassen.“ – „OK, OK, überredet.“ Schwupps, landeten sie dann im Korb.

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Die Schachtel kam recht einfach daher und betonte das Wesentliche – das Gebäck.

Wie ihr erkennen könnt, gab es vier verschiedene Sorten in der Packung. Mit etwa 3,50€ war der Preis ganz passabel. In Patisserien habe ich bisher immer etwa 1,20€ pro Macaron ausgegeben. Natürlich meine ich da die kleinen, die etwa so groß sind wie ein Zwei-Euro-Stück.

Die „Zubereitung“ dieses Produkts ist äußerst einfach. Entweder bei Zimmertemperatur 20 Minuten oder zwei Stunden im Kühlschrank stehen lassen. Aufreißen, verputzen drapieren und fertig!

Ob man sie nun bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank auftaut, beeinflusst den Geschmack kaum. Im Kühlschrank bleiben sie halt kalt.

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So sahen die kleinen Dinger dann aus. Dass sie gebrochen sind, könnte an meiner Art liegen, wie ich den Rucksack gepackt habe. *Ups* Aber an sich sahen sie ganz brauchbar aus.

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Wie ihr seht, habe ich in meiner neuen Wohnung viiiel Tageslicht😉

Zuerst habe ich eine Macaron mit Himbeergeschmack getestet. Ich war ein wenig geflasht, da ich etwas sehr süßes erwartet habe. Aber die Creme, die an etwas zu fest geratene Marmelade erinnerte, war schön säuerlich und sehr „himbeerig“. Die Schale war wie erwartet süß und hatte keinen sonderlich großen Eigengeschmack. Also süß und leicht mandelig. Leider fand man in den Schalen generell relativ große Mandelstücke und generell erinnerte es an etwas Kuchen in knuspriger Schale. Die knusprige Oberfläche war natürlich super – so gehört’s ja🙂
Also Himbeere bekommt einen Daumen hoch, da es schön saftig, knusprig und fruchtig war.

 

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Als nächstes stand Schokolade an. Die Schale war nicht einfach mit irgendwelcher Farbe gefärbt, nein es war tatsächlich Kakao darin. Das machte sie schon einmal weniger süß. Das entsprach meinem Geschmack. Die Füllung ähnelte Mousse au chocolat sehr, was das Macaron sehr luftig schmecken ließ. Es war nicht zu schwer.
Damit bekommt auch das Schokoladen-Macaron einen Daumen hoch.

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Ab zum nächsten Kandidaten: Kaffee. Die Füllung schmeckte wie Cappuccino mit extra Schlagsahne. Das an sich ist ja ok, aber ich glaube die Schalen waren auch mit Kaffee verstärkt und das machte das ganze zu „kaffeeig“. Zu viel Kaffee gibt’s nicht? Nunja, ich trinke Kaffee immer mit Milch… also DOCH!
Damit bekommen die Kaffee-Macarons einen Daumen runter. Zu viel Kaffee ist eben nicht so toll (für mich).

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Zum Schluss: Pisatazie. Auf dem Foto seht ihr auch mal die hübschen Füßchen, auch wenn sie nicht ganz perfekt aussehen, waren sie doch ganz OK.
Die Creme ist wieder sehr luftig und schmeckt leicht nach Pistazie. Ich weiß leider nicht, ob ich mir den Pistaziengeschmack in den Schalen eingebildet habe, denn insgesamt schmeckte das Macaron gut, aber bei diesem hätte etwas mehr Pistazienflavour sein können. Dafür wirkte auch die Farbe nicht zu künstlich.
Daumen in Waage würde ich sagen für das Pistazienmacaron.

 

Mein Fazit: Wenn man mal unbändigen Hunger auf Macaron hat, keine Lust hat welche zu backen, oder sich Besuch anmeldet, der in einer halben Stunde da ist, dann kann man die kleinen Dinger schön auftischen. Sie sehen ja ganz hübsch aus und geschmacklich sind sie auch vollkommen OK. Selbst gebacken oder in der Patisserie gekauft, ist aber auf jeden Fall besser.

Wer es wissen möchte: 4 Stück (40 g) enthalten: 160 kcal ;  5,5g Fett ; 24,0g KH davon 20,5g Zucker ; 3,2 gEiweiß

Bis bald! Man liest sich😉

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

Himmelsgleich und wandlungsfähig

Hallo meine Lieben,

letzten Monat habe ich bei Chrissis Challenge ausgesetzt, da mir einfach die Ideen fehlten. Die Farben waren schwarz/blau. Für schwarz hätte ich einiges zu probieren gehabt, aber blau!? Nein, für blau nicht! Blaubeeren schön und gut, aber einerseits mag ich sie nicht so und andererseits sind sie verarbeitet meist doch lila. Aber diesen Monat gibt es etwas wunderleckeres. Die Farbe ist „Weiß“. Als ich las, welche Farbe diesen Monat bestimmt wurde, wusste ich sofort was ich euch und Chrissi anbiete. Meinen Lieblingsnachtisch! Warum ich ihn noch nie gebloggt habe, weiß ich selber nicht. Aber himmlisch ist es (für mich) allemal!

Das Rezept habe ich mir vor sieben oder acht Jahren mal von der Mutter meines besten Freundes geben lassen, ich weiß nicht einmal, was der richtige Name für das Speischen ist. Ich habe es mittlerweile aber leicht verändert. Nur minimal. Ich hab ein Wölkchen daraus gemacht.🙂

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Nun aber auf zum Rezept (Für ca. 6 Portionen je nach Größe):

Zutaten:

* 200g (1 Becher) Schmand
* 200g (1Becher) Creme Fraiche
* 200g Saure Sahne
* 200g Schlagsahne
* Süßungsmittel (Honig, Zucker, Agavendicksaft, usw. ) nach belieben
im Ursprünglichen Rezept stand 90g Zucker
* ein Kuvert gemahlene Gelatine (6 Blatt)
* Obst oder Toppings nach Geschmack
im Originalrezept nutzt man 750g gefrorene Beeren

Die Zubereitung ist äußert einfach. Im Originalrezept weicht ihr die Gelatine nach Anleitung ein. Mischt den Rest zusammen und verarbeitet die Gelatine nach Verpackungsangaben und stellt die Creme kalt. Wenn die Creme fest ist, gibt man die gefrorenen Beeren oben drauf und lässt alles bis zum Verzehr im Kühlschrank warten.

Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es die Creme aufzuwertet, wenn man sie fluffig macht. Also Gelatine angesetzt. Schmand, Creme Fraiche, saure Sahne und Süßungsmittel vermischt. Schlagsahne aufgeschlagen. Nun gibt man etwas von der Creme Fraiche Masse in die aufgelöste Gelatine (wie auf der Verpackung beschrieben) und vermischt erst einmal diese Creme mit der Gelatine. Man kann das ganze mit dem Handrührgerät etwas rührern bis man merkt, dass die Gelatine anzieht. (Das funktioniert super, mit der Schüssel in ’nem kalten Wasserbad) Das gibt schon ein wenig Volumen. Ich gestehe, dass ich dafür meist zu faul bin😀
Es sollte auch nicht zu fest werden. Nun hebt ihr die geschlagene Sahne unter die Creme und stellt alles kalt. Wenn die Creme fest ist, verziert ihr es nach belieben. Ich habe dieses Mal Erdbeeren genutzt.

Ich freue mich immer riesig auf den ersten Löffel. Und jetzt da die Creme ein Wölkchen ist – noch mehr.

Zu eurer Information: Die gefrorenen Früchte sind der Knaller. Leicht angetaut und die Creme dann schön kühl. Besser als Eis!🙂 Für weitere Abwandlungen kann ich mir gut auch etwas Matcha in der Creme vorstellen. Sicher auch Schokosplitter. Aber das ist euch überlassen! Lasst mich wissen, wenn ihr die Creme getestet habt und vielleicht sogar wunderbar abgewandelt.

Ich bin dann mal auf Wölkchen schweben! *.*

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*mümmel* *mümmel*

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

Piña Colada zum Frühstück

Hallihallo,

wer von meinen alten Lesern noch mit liest, dem Schulde ich größten Dank. Ich werde nicht wieder schreiben, dass ich mich ja bessern werde etc. Seien wir ein wenig realistisch. Ich habe seit etwa einem Jahr nicht gebloggt und auch meinen Bloggeburtstag habe ich verpasst. In meinem Leben verändert sich im Moment recht viel. Anfang des Jahres hat sich unser „Team“ um eine kleine Person vergrößert und diese braucht Unmengen an Zeit. Deswegen werde ich auch schon wieder umziehen müssen. Also kann ich nicht versprechen, dass ich hier regelmäßig posten werde. Aber ich habe den kleinen Blog nicht vergessen. Habe Unmengen an Ideen und viel zu wenig Zeit. Ich werde hier ab und zu in unregelmäßigen Abständen posten. Das ist was ich euch versprechen kann.

Und heute komme ich daher gelaufen mit einem Rezept, das mir spontan für die Challenge von edible cuteness eingefallen ist. Die Ansage ist zwar Süßspeise, aber die kann man auch Frühstücken und als kleinere Portion sicherlich auch als Nachtisch anbieten.

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Für meinen Piña Colada Quark benötigt ihr nicht viel.

Zutaten:

* 100-150 gr Magerquark
* Kokosmilch
* eine viertel Ananas
* 50 gr eures Lieblingsmüslis
* ein bisschen Dekor ( Kokosstreusel etc. )

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Gebt euer Müsli in die Schüssel. Ich habe Schoko-Amaranth-Müsli genommen. In einer separaten Schüssel verrührt ihr den Quark mit der Kokosmilch bis er eine leicht flüssige Konsistenz hat. Diesen Kokosquark gebt ihr auf das Müsli. Zu guter Letzt püriert ihr einfach die Ananas und gebt das Mus auf den Quark. Tadaaa! Fertig ist die Köstlichkeit.

Wer sich jetzt denkt, aber Piña Colada ist doch mit Rum. Ja dann!
Viel Spaß, den kann man sicherlich in einer moderaten Menge auch unter die Ananas rühren. Aber zur Zeit rühre ich keinen Alkohol an. Und im generellen auch nicht zum Frühstück😉

Soooo das war’s zur Maifarbe „Gelb“. Ich hoffe, dass die liebe Chrissi nun viele schöne Einsendungen bekommt, denn gelb ist ja nunmal eine köstliche Farbe.

Und in diesem Foto könnt ihr auch noch das Müsli erkennen. Köstlich war’s!

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Ich freue mich schon auf die Farbe für den Juni. Vielleicht kann ich dann wieder mit wirken. Ein kleiner Ansporn um auch mal wieder zu bloggen.😉

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

 

Übrigens Edible Cuteness gibt es auch bei Facebook. KLICK

 

Echter Vanillepudding

Hallöchen,

wie ich euch im letzten Beitrag erzählte, habe ich Rezepte aus meinem Puddingbuch getestet. Als erstes den Vanillepudding. Bei der Herstellung fiel mir auf, dass ein selbstgemachter Pudding kaum mehr Arbeit macht, als einer aus dem Tütchen. Es ist ein blitzschnelles Rezept, für das ich eigentlich immer alle Zutaten im Haus habe.

Ich habe die Zutaten aus dem Rezept halbiert, damit ich nur zwei Förmchen voll Pudding habe. Eins für mich und eins für meinen Mann. Hier schnell die Zutaten für vier Portionen für euch:

Zutaten:

* 4 EL Speisestärke
* eine Vanilleschote
* 500 ml Milch
* 2 – 3 EL Zucker
* 10 gr Butter
* eine Prise Salz

Ich persönlich nutze gerne Halbfettmilch (1,5 %), da sie mir einfach besser schmeckt, aber wenn ihr euren Pudding macht, ist die Milchwahl natürlich euch überlassen. Statt des Zuckers nutze ich Stevia. So kann man einige Kalorien sparen und ich mag den Geschmack auch echt gern. So hat bei mir eine Portion Pudding (ohne Zucker und mit 1,5% Milch) ca. 115 kcal; mit Zucker wären es ca. 150 kcal.

Nun aber flott flott zur Zubereitung. Messt die Stärke ab und mischt sie mit etwa fünf Esslöffel der Milch. Den Rest der Milch kocht ihr mit dem Mark der Vanilleschote, der aufgeschnittenen Vanilleschote und den anderen Zutaten auf. Im Buch steht man solle mittlere Hitze nutzen, aber wer’s eilig hat und sich mit dem Milchkochen auskennt, kann es auch höher anschlagen. Nachdem die Milch aufgekocht ist, nehmt ihr den Topf vom Herd und gebt unter Rühren die Stärkemischung dazu. Wenn ihr es gut eingerührt habt, merkt ihr schon wie es ein wenig eindickt. Jetzt kocht ihr weiter rührend den Pudding erneut auf, solange bis ihr das Gefühl habt, dass es dick genug sei (das sollte ca. eine Minute dauern, je nach Hitze allerdings auch wesentlich kürzer). Anschließend füllt ihr den Pudding in eure kalt ausgespülten Förmchen.

In dem Rezept ist noch angegeben, dass man unter die Stärkemischung etwas Safran geben kann. Das macht eine schöne gelbe Farbe, aber ich habe das weggelassen.

Manchmal esse ich meinen Pudding gern warm mit ein paar kalten Früchten. Dafür muss ich natürlich meine Schüssel nicht kalt ausspülen. Das kalte Ausspülen hat den Effekt, dass der Pudding durch die kalte Wasserschicht nicht an der Form klebt.  Wenn ihr Puddingformen habt, so wie sie bei dem Buch zum Beispiel mitgeliefert wurden, müsst ihr warten bis der Pudding eine Haut gebildet hat, erst dann könnt ihr die Form mit dem großem Deckel verschließen und den Pudding auskühlen lassen.

Auf zum Stürzen! Der Kleine landete wunderwunderschön auf meinem Teller!

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Der Schatten auf diesem Bild verwirrt etwas, denn der Pudding war eher weiß und nicht gelb!

Man konnte wunderbar die Vanille im Pudding sehen und er war nicht typisch gelb, so wie man die aus der Tüte kennt.

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Ziemlich puristisch, was die Dekoration angeht😉 , aber sieht er nicht auch so zum Anbeißen – ich meine Drauf-los-löffeln – aus?

So köstlich wie er aussieht, hat er leider nicht geschmeckt. Man schmeckte zwar, dass es Vanillepudding sein sollte, aber irgendwie ist man doch gewohnt, dass man bombastisch viel Vanillearoma auf der Zunge spürt. Der Geschmack der Milch dominierte hier sehr. Das nächste Mal teste ich es einfach mit mehr Vanille! *Ironie an* Ein Hoch auf die Industrie und dass unsere Geschmacksnerven einfach schon abgehärtet sind. *Ironie aus*

Ich wünsche euch viel Spaß beim Testen und Nachkochen, natürlich auch einfach beim Lesen!😉

Bis zum Nächsten Mal
Eure

JamsingSama