Von der Verpackung gekocht … Ingwer Huhn

Hallihallo,

Es ist euch bestimmt auch schon mal ins Auge gefallen. Da hält man eine Verpackung einer Zutat in der Hand und es steht ein Rezept darauf. Man liest es durch und vergisst fast weiter zu kochen. Meistens ist mir das bei den Backzutaten passiert, aber jetzt bin ich über eine leere Verpackung Mondamin hellen Soßenbinder gestolpert als ich den Papiermüll zerriss. Wenn ich Soßenbinder nutzen würde, wäre mir das Rezept ja vielleicht vorher schon aufgefallen, aber das mache ich nicht. Wofür Soßenbinder, wenn in meinem Schrank Mehl oder Stärke und Gewürze stehen? Nun ja, back to topic, ich dachte mir also, dass ich eine eigene Rubrik aufmachen könnte mit dem Motto “ Von der Verpackung gekocht/gebacken“ Ich versuche mich dann auch immer möglichst an das Rezept zu halten.

Ingwer Huhn umgerechnet auf 2 Personen:

Was die Mondamin Packung sagt: (was ich nahm)

* 240 gr Hähnchenbrustfilet ( ich nahm 200gr)
*1 unbehandelte  Zitrone (Zitronenkonzentrat)
* 2 EL helle Sojasoße ( ich hatte nur dunkle da)
* 1 walnussgroßes Stück Ingwer (check)
* 1 Zwiebel (check)
* 2 EL Keimöl ( 1/2 EL Sesamöl, 1 EL Olivenöl)
* 2- 3 EL Mondamin Fix Soßenbinder Hell (1 EL Mehl )
* Koriander

OK, ich habe es doch etwas abgewandelt, aber nur damit ich keine Dinge kaufen muss, die ich sowieso nicht benutze.

Das Hähnchenbrustfilet habe ich in Würfel geschnitten und habe es in die Sojasoße mit etwas Zitronensaft (Konzentrat mit etwas Wasser ) eingelegt. 15 Minuten so wie es im Rezept stand.  Und so sah es dann aus:

Die dunkle Sojasoße macht die Farbe doch viel schöner. :)

Die dunkle Sojasoße macht die Farbe doch viel schöner. 🙂

Während das Fleisch badete, hackte ich die Zwiebel und den Ingwer klein.

Mir war es so klein genug.

Mir war es so klein genug.

So langsam konnte ich auch die Pfanne mit dem Öl an schmeißen. Also habe ich sie schön langsam erhitzt und dann habe ich das Fleisch mit der Sojasoße angebraten und  wie befohlen, Zwiebeln und Ingwer hinzugefügt.

Pfanne

Yummy, sieht ja schon mal lecker aus.

Jetzt sollte nach dem Rezept Wasser und Soßenbinder dazu. Ich habe erst einmal das Mehl zugefügt und alles vermischt und dann einen viertel Liter Wasser dazugegeben und habe die Soße einköcheln lassen.

Während es köchelte, räumte ich die Küche auf und plötzlich hatte jemand das Essen gerochen. FLEISCH! Dürstete der Blick. An dem Schneidebrett haftete noch der Geruch des Hühnchens und das lockte gleich ein kleines, freches Raubtier an.

Das süßeste Raubtier aller Zeiten!

Das süßeste Raubtier aller Zeiten!

Das ist mein kleiner liebster Kater, Puni. Wenn es ums essen geht, dann ist mit ihm nicht zu spaßen, er hat schon so manches Fleisch geklaut. Ich hätte ihm das direkt ab erziehen sollen, als er klein war, aber jetzt ist es zu Spät. Mittlerweile bettelt er immerhin nur noch 🙂 und klaut sehr sehr selten und wenn dann nicht bei mir o.O

So weiter im Text Küche aufgeräumt, Katze entfernt…Einmal rühren und würzen, ah ja den Koriander nicht vergessen – Essen fertig! Zu dem Hühnchen gab es noch Brokkoli als Beilage.

So alles halbwegs schön angerichtet.

So alles halbwegs schön angerichtet.

Und nun getestet. OK, mir ist ein wenig zu viel Zitronen in die Soße geraten. Sonst war es hervorragend. Ich weiß nicht, was es für einen Unterschied macht, wenn ich Soßenbinder verwendet hätte. Es hat so auch wunderbar geschmeckt. Aber ich denke man braucht nicht wirklich so viel Öl zum anbraten, zumindest fühlte es sich bei mir nicht so an, vielleicht lag es auch an der Pfanne.  Aber es ist ein empfehlenswertes Rezept.

Und habt ihr auch schon Erfahrungen mit Rezepten von Verpackungen gehabt? Waren sie gut oder sind sie eher misslungen? Waren sie nach eurem Geschmack?  Es wäre schön von euren Erfahrungen zu erfahren.

Liebe Grüße,
Eure

Jamsingsama

Öhm ja, ich hab hier auch mal das Rezept abgetippt Ingwer Huhn

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[06] Süße Hefebbrötchen

Hallo meine Lieben,

Als ich neulich die Müsliriegel anfertigte, überkam mich eine Lust auf süße Brötchen. Aus irgendeinem Grund hatte ich tatsächlich auch am Nachmittag einen Würfel Hefe gekauft.

Da ich grade kein Rezept zur Hand hatte und auch keine Lust hatte das Internet zu durchforsten, würfelte ich mir ein Rezept zusammen. Das erstaunliche daran… Es waren meine ersten süßen Brötchen, die tatsächlich etwas geworden sind. Fluffig, nicht zu süß und sie sahen schön aus 🙂 Oder was sagt ihr dazu?

Da habe ich wohl direkt ein warmes Brötchen genascht.

Da habe ich wohl direkt ein warmes Brötchen genascht.

Das einzige, worüber ich mich beschweren konnte, war, dass es anscheinend etwas viel Hefe war, aber naja, eigentlich war auch das nicht sooo schlimm. Und hier zum Rezept:

Ich verarbeitete 500 gr Mehl mit je 25 gr. Vollrohrzucker und Raffinade. Dann bröckelte ich den Würfel Hefe in die Mitte der Zutaten und gab zwei Eier und ca. 200 ml lauwarmes Wasser dazu. Das alles habe ich zu einem schönen Teig geknetet. Ich habe es mit den Händen gemacht, aber es sollte auch mit einer Küchenmaschine oder einem Handrührer mit Knethaken funktionieren. Zu dem Teig gab ich dann noch etwas Butter, ich denke es waren ca. 50 gr und begann erneut zu kneten, jedoch wurde der Teig nicht wieder gut. Er klebte sehr. Das hieß kurzer Hand extra Mehl dazu. Das waren dann nochmal ca. 50 gr Mehl.  Dann ließ der Teig sich schön kneten und zu einer Kugel formen.

Ein schöner Hefeteig, der nur noch darauf wartet an einen warmen Ort gestellt zu werden.

Ein schöner Hefeteig, der nur noch darauf wartet an einen warmen Ort gestellt zu werden.

Die Schüssel habe ich mit Frischhaltefolie abgedeckt und an einen warmen Ort gestellt. Als der Teig wunderschön gewachsen war, habe ich ihn erneut geknetet und dann in 16 kleine Kugeln geformt. Allesamt lagen sie wieder erwartungsvoll auf dem Backblech.

Da sahen sie alle noch klein aus.

Da sahen sie alle noch klein aus.

Diese kleinen Teigbällchen stellte ich erneut für ca. 15 Minuten an einen warmen Ort und heizte schon einmal den Ofen auf 210 °C vor und stellte eine hitzebeständige Schüssel mit heißem Wasser hinein. Bevor ich die Kleinen in den Ofen schob, pinselte ich sie noch mit Milch ein.

Nach einiger Zeit ( etwa 20 Minuten) sahen die Köstlichkeiten dann aus, wie auf dem ersten Bild und sind sogar soweit aufgegangen, dass sie sich berührten.

Keine zehn Minuten später verschwand dann der erste Happen in einem Mund.  *yummy*

Habt ihr auch manchmal einfach so Backgelüste?

Bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

Und nicht zu vergessen: Das direkt ausdruckbare Rezept… Hefebrötchen

[05] Gesunder Zwischensnack Müsliriegel

Hallo meine fleißigen Leser,

Da zu einem gesundem Tagesablauf auch Zwischenmahlzeiten gehören, habe ich irgendwann begonnen Müsliriegel zu backen, denn sie haben viele gute Eigenschaften. Sie bringen schnell viel Energie, sind voller Ballaststoffe und haben doch nicht so viele Kalorien 🙂

Meine sind mir zwar dieses Mal etwas verbrannt, aber zum Glück habe ich einen Mann, der es knusprig mag 🙂 aber sie schmecken auch mir noch.

Schönes Bild man sieht garnicht, dass sie etwas verbrannt  sind!

Schönes Bild man sieht gar nicht, dass sie etwas verbrannt sind!

Mit Verschnitt ergaben die Zutaten dieses Mal 25 Riegel.

Körner

Zutaten:

* 50 gr Amaranth
* 60 gr gehackte Nüsse
* 100 gr Haferflocken
* 40 gr Bananenchips
* 65 gr 5-Korn-Mischung
* 22 gr Vollrohrzucker
* 100 gr Honig
* 30 gr Butter

Karamell 

 Also wie ihr seht, habe ich die Butter und den Zucker und den Honig getrennt von den anderen Zutaten abgemessen. 🙂

Aus diesen Zutaten machen wir nun das Karamell, das die Müsliriegel zusammenhält. Erst schmilzt die Butter, dann blubbert der ganze Spaß und zu diesem Zeitpunkt mischen wir die trockenen Zutaten mit in die Pfanne. Ich habe das in zwei Etappen gemacht. Wenn alles ummantelt ist, gibt man die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Ich habe mir ein Stück Frischhaltefolie über die Masse gelegt und mit einem Nudelholz platt gemacht. Man kann es auch mit einem feuchten Küchenspachtel plätten, aber so ging es schneller. Und schwuppdiwupp geht’s bei ca. 190°C Umluft ca. 10-15 Minuten in den Ofen.
Nun stellt man die Masse noch etwa 10 Minuten beiseite, damit sie etwas abkühlen kann, denn wenn sie zu warm ist, klebt noch nicht alles zusammen und man kann noch keine Riegel schneiden und wenn die Masse zu kalt ist, zerbröselt sie beim schneiden. Also richtiger Zeitpunkt abgepasst und in Riegel geschnitten. Luftdicht verpackt halten die Riegel wohl so 1-2 Wochen, aber bei mir sind sie meist schon vorher leer.

Diese Müsliriegel sind ein wunderbarer Snack und sie haben pro Stück nur ca. 85 kcal.

Ich hoffe, ihr testet sie mal.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
eure

Jamsingsama

Und zum Schluss wie immer das PFD : Müsliriegel

[04] Bento fürs Buffet … oder Süßes Sushi

Hallo meine fleißigen Leser,

Dieses Rezept bin ich euch eigentlich schon seit einer Woche schuldig, aber ich habe viel Zeit mit arbeiten und meinem Mann verbracht. Nun heute muss ich nicht arbeiten und bin entspannt und der Mann ist außer Haus. So habe ich ganz viel Zeit euch mein Mitbringsel zur Weihnachtsfeier zu zeigen. Ja Weihnachtsfeier in Januar das habt ihr richtig gelesen. 😉 Ich arbeite in einem Pub und dort werden häufig Weihnachtsfeiern abgehalten und zur Weihnachtszeit ist wegen des Weihnachtsmarktes auch noch Hochbetrieb, also feiern wir Weihnachten im Januar und hey… Wir hatten weiße Weihnacht. 🙂

Ok das Bild ist etwas unscharf, aber es sieht doch aus wie Sushi

OK, das Bild ist etwas unscharf, aber es sieht doch aus wie Sushi

Und so habe ich diese süßen Sushi zusammengebastelt:

Milchreis

Milchreis für eine ganze Fussballmanschaft

 Zutaten für diesen Topf voll Milchreis:

* 500 gr Milchreis
* 1,5 l Milch
* 400 ml Kokosmilch
* drei Päckchen Vanillezucker
* ein Päckchen Vanillepudding

Zubereitung:

Den Milchreis habe ich nach Packungsangaben zubereitet, nur dass ich einen Teil der Milch durch Kokosmilch ersetzt habe.

Als der Milchreis fertig war, habe ich das Puddingpulver angerührt und zu dem Milchreis gegeben und das Ganze noch einmal kurz erhitzt.

Danach konnte der Milchreis erst einmal etwas abkühlen, denn dann widmete ich mich erst einmal meinen Crêpes.

Die Crêpes sollten die Farbe von Nori ( den Algen, die eigentlich um Sushi sind) haben und somit musste ich erst einmal kreativ werden und mir überlegen, wie ich das anstellen sollte. Die Lösung waren Schokoladencrêpes mit grüner Lebensmittelfarbe. War sehr authentisch!

Crepeteig

Ungebratener Crêpeteig – Es sieht nicht sonderlich appetitlich aus.

Crepe

In der Pfanne war der Crêpe kaum zu sehen, leider sieht man das auf dem Foto nicht so gut.

So zu den Crêpes

Zutaten:

* 180 gr Mehl
* 60 gr Zucker
* 500 ml Milch
* 2 Eier
* 20 gr Butter
* 20 gr Backkakao

So am besten schaut ihr mal HIER vorbei, denn genau danach habe ich die Crêpes zubereitet. Den Kakao handhabt ihr wie das Mehl.

Also: Mehl, Kakao und Zucker sieben. Milch und Eier vermischen. Mehl nach und nach dazu rühren und das ganze dann 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Nach 30 Minuten Butter schmelzen und zu dem Teig geben. Auf mittlerer Hitze Crêpes braten.

Gemüse

Dann habe ich Erdbeeren, Mango und Kiwi geschnitten, sodass sie als Füllung genutzt werden können.

Ich habe verschiedene Methoden versucht das Sushi zu rollen. Die erste war dieses Teil. Ich habe den Crêpe hineingelegt, denn es war sehr schwierig den Milchreis von dem Futomakiformer wieder ab zu bekommen. Dann habe ich Milchreis auf den Crêpe gegeben. Als nächste Schickt Obst und dann wieder Reis. Es hat insgesamt nicht so gut funktioniert und ich musste nachhelfen.

Als nächstes habe ich eine Makisu verwendet. Ich habe den Crêpe darauf gelegt, Milchreis komplett und Früchte in einer Linie verteilt. Das Rollen war auch wesentlich schwieriger als bei normalem Sushi, aber es hat schon viel besser funktioniert als mit dem Futomakiformer.

Zum Schluss habe ich einfach nur noch Milchreis und Obst auf den Crêpes verteilt und sie ohne Hilfsmittel gerollt. Das war schließlich die effektivste Methode.

Dann habe ich die Rollen mit einem feuchten Keramikmesser noch in Scheiben geschnitten. Fertig war das Sushi. Dazu gab es als „Sojasauce“ eine Schokoladensauce, die ich einfach aus Vanilledessertsauce mit Schokolade und Licor 43 hergestellt habe.

Meinem Mann war das ganze nicht süß genug, sodass ich die meisten Früchte noch mit Honig gesüßt habe bevor ich sie eingerollt habe.

Das ganze hat mir ein wenig den Nerv geraubt, da man es so schlecht rollen konnte, aber es war die Mühe wert. Das Sushi war ein echter Hingucker und einige dachten auch, es sei richtiges Sushi.

So das war es heute erst einmal von mir. Ich hoffe, dass ihr Spaß beim lesen hattet.

Beste grüße

Jamsingsama

PS.: Hier mal wieder die Rezept-PDFs Crepe und Milchreis

[03] Honiggemüse mit Couscous

Hallihallo,

Ich war mal wieder neugierig und wollte etwas neues ausprobieren, da es gleichzeitig noch gesund sein sollte, habe ich natürlich nach sehr gemüsehaltigen Rezepten gesucht. Dabei bin ich über Honiggemüse mit Couscous gestolpert. Couscous habe ich zuvor nie gegessen, aber mein Mann meinte, es schmecke ganz gut, also war es an der Zeit es auszuprobieren. Ab zu Alnatura Couscous kaufen und ein kleines Häufchen Gemüse.

Dabei landeten eine Kohlrabi, eine Knolle Fenchel und Möhren im Einkaufswagen. Zu Hause habe ich das Gemüse gewaschen und insofern es notwendig war geschält und in kleine Streifen geschnitten. In etwas warmen Olivenöl dünstete ich die Streifchen an und übergoss sie dann mit etwa 100 ml Gemüsebrühe und ließ es dann bei niedriger Hitze etwas köcheln.
In der Zwischenzeit fischte ich drei oder vier Frühlingszwiebeln aus dem Kühlschrank und schnipselte sie in kleine Ringe. Als die Brühe etwas eingekocht war, wanderten die Frühlingszwiebeln zu dem Gemüse und es verstrichen zwei Minuten bis sich auch zwei Teelöffel Honig zu der Party gesellten. Gut gemischt köchelte das ganze noch wenige Minuten.

Währenddessen hatte ich schon den Couscous vorbereitet. Es war einfacher als erwartet. ca. 175 ml Brühe mit 125 gr. Couscous in einen Topf geben, das Ganze kurz aufkochen und dann nur noch quellen lassen.
Den fertigen Couscous habe ich in eine kleine Form gefüllt und in die Mitte eines Tellers gestürzt außen herum habe ich das, nun mit Salz, Pfeffer und Koriander abgeschmeckte, Gemüse  platziert. Schwuppdiwupp war das Essen fertig!

Köstlich...köstlich ;) Gesund und sättigend

Köstlich…köstlich 😉 Gesund und sättigend

Eine Portion schlägt mit ca. 430 kcal zu Buche. Daher passt es auch in jede Diät im Gegensatz zu dem nächsten Rezept, das ich euch hier vorstellen werde. So viel sei verraten, es handelt um Süßes.

Bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

Und zu guter Letzt das PDF Dokument … Honiggemüse