[10] Makkaroni-Törtchen

Hallöchen meine lieben Leser,

Neulich gab es wieder Herzchen in meiner Küche. Diesmal waren sie pikant. Spinat, Knoblauch und Gorgonzola …  ein Dreamteam!

So gab es herzförmige Makkaroni-Törtchen mit einer Füllung aus Schinken, Zwiebeln und Spinat.

Für zwei Portionen braucht ihr:

* 130 gr Makkaroni
* 150 gr Spinat
* eine Zwiebel
* 40 gr gekochter Schinken
* 40 gr Creme Fraiche
* ein Ei
* eine Zehe Knoblauch
* ein EL Semmelbrösel

Erst einmal habe ich meine Förmchen präpariert

formen

Mit Alufolie werden Springformen wasserdicht!

So konnte ich sicher sein, dass nichts der Flüssigkeit aus  den Formen läuft. Ich habe einfach ein Stück Alufolie auf den Springformboden gelegt und nach dem Schließen die überlappende Folie nach oben geknickt.

Zuerst habe ich die Makkaroni zubereitet, wie es die Verpackung verlangte. Den gefrorenen Spinat habe ich in einem Sieb aufgetaut, das über kochendem Wasser hing. Das sorgte dafür, dass ich nicht übermäßig viel Flüssigkeit in meinen Formen hatte.

Die Zwiebel und den Schinken habe ich gewürfelt und beiseite gestellt. Den Gorgonzola, die Creme Fraiche, das Ei , den Knobi und ein paar Kräuter habe ich im Mixer zusammen gemixt.

Nun da alles vorbereitet ist, musste nur noch das Törtchen geformt werden. Auf dem Boden legte ich eine Schicht Makkaroni, darauf verteilte ich  den Schinken mit den Zwiebelchen und dem Spinat. Ich musste nur darauf achten, dass ein Rand blieb, den ich anschließend mit Makkaroni ausfüllte. Leider hatte ich nur kurze Makkaroni da, die langen hätten sicherlich besser in die Formen gepasst und hätten besser ausgesehen.

Als alle Nudeln aufgebraucht waren, verteilte ich die Ei-Mischung über den Nudeln. Und schwuppdiwupp…wanderten die beiden kleinen Herzchen bei 150 °C Umluft in den Ofen. Nach 12-15 Minuten streute ich Semmelbrösel über die Mini-Aufläufe und deckte sie mit Alufolie ab und ließ sie wieder für etwa die gleiche Zeit im Ofen verschwinden.

Heraus kam…:

gefüllt

Man sieht kleine Makkaroni eignen sich nicht so gut!

Ich hätte ja auch gerne noch ein Bild von den „ausgepackten“ Törtchen gezeigt, aber leider verloren sie ihre Form. Von Herzchen war kaum mehr was zu sehen! :*(  Das nächste Mal werde ich das Rezept mit langen Makkaroni testen. Geschmacklich war es super, nur optisch eben nicht.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

Und noch einmal das Rezept: Makkaroni-Törtchen

 

[09] Brokkoli-Kartoffel-Eintopf

Hallo meine liebsten Leser,

Heut bin ich zurück mit einem fixen Rezept. Ich war zu faul einkaufen zu gehen und musste mich mit dem begnügen, was ich zu Hause liegen hatte.

Was ich dabei aus dem Schrank kramte (für 3 Portionen):

* zwei Zwiebeln
* Pflanzencreme
* 430 gr Kartoffeln (3 Kartoffeln)
* eine Zehe Knoblauch
* 75 gr Speckwürfel
* 600 gr tiefgefrorenen Brokkoli
* 2 TL Gemüsebrühepulver
* 600 ml Wasser

Zuerst habe ich die Pflanzencreme (man kann auch Öl, oder Margarine etc. verwenden) in einem Topf erhitzt. Die Zwiebeln habe ich geschält und geachtelt. Den Knoblauch würfelte ich grob. Als die Pflanzencreme erhitzt war, briet ich den Knoblauch und die Zwiebeln an. Als diese leicht gebräunte Ränder hatten, röstete ich den Speck mit an. Die Kartoffeln schnitt ich in der Zwischenzeit in Würfel mit etwa einem Zentimeter Kantenlänge und gab sie auch in den Topf. Nach wenigen Minuten (2-3) gab ich den Brokkoli dazu, streute das Brühepulver darüber und löschte alles mit dem Wasser ab. Nun musste das Ganze nur noch einige Minuten gar werden.

Und fertig war ein leckeres Süppchen

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Mal wieder aus dem Bauch gekocht und es schmeckte gut! 😉

Da ich leider erkältet bin, habe ich nichts weiter gewürzt, sonst hätte ich das Essen wahrscheinlich über würzt und mein Mann hätte das ertragen müssen. Aber so schmeckte es ihm auch sehr gut, da der Brokkoli sein Aroma gut entfaltet hatte. Ich für meinen Teil schmeckte nicht so viel und stellte nur erneut fest, dass ich Fleisch in Suppen wirklich nicht gern mag. (Außer vielleicht Hackfleisch)

Eine Portion schlägt mit 200 kcal zu Buche. Mit einer Scheibe Brot ist es also eine leichte Mahlzeit.

Viel Spaß beim nach kochen. Erzählt doch mal von euren Eindrücken.

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

Und zu guter Letzt ein PDF : Brokkoli Eintopf

 

[08] Kartoffel-Möhren-Suppe und Valentinsnachtisch

Hallo meine Lieben,

Heute kommen wir zum zweiten Rezept der Suppenwochen. Gestern war Valentinstag und es gab eine Kartoffel-Möhren Suppe dazu etwas gebratenen Spargel. Zum Nachtisch gab es Herzküchlein.

Unser Valentinstag war  etwas traurig, da wir die ganze Zeit unseren Kater beobachteten, weil er sich eine  Verletzung zugezogen hat und viel jammerte. Die Frage war, ob er sich nur geprügelt hat und eine riesen Schramme davon getragen oder ob es was schlimmeres war. Da half nur warten und irgendwann ließ sich der Kleine auch wieder anfassen; er hat eine dicke Beule – natürlich ist das schmerzhaft. Mittlerweile geht es ihm wieder recht gut und er lässt sich auch streicheln und schlief bei mir. Aber zurück zur Suppe.

Die Zutaten für 2 Personen :

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* 400 gr Möhren und 300 gr Kartoffeln
* eine Zwiebel und 40 gr Ingwer
* 400ml Brühe und etwas Öl

Wie ihr seht müsst ihr erst einmal Möhren, Kartoffeln, Zwiebel und Ingwer schälen und klein machen. Dabei werden Möhren und Kartoffeln grob gewürfelt und der Ingwer und die Zwiebel recht klein gehackt.

Ich erhitzte etwas Öl in einem  großem Topf und dünstete die Zwiebel und den Ingwer an. Als die Zwiebeln glasig waren fügte ich die Karotten und die Kartoffeln hinzu und briet sie ca. fünf Minuten mit an. Das ganze löschte ich mit der brühe ab und ließ es bei mittlerer Hitze garen.

Während das ganze garte machte ich die Valentinsherzchen. Natürlich musste ich auch meine kleinen neuen Herzspringformen, die ich bei Tchibo kaufte, testen. Die Zubereitung passte genau in die Garzeit der Suppe.

Schwups Herzchen in den Ofen und die Suppe mit Salz und Pfeffer in den Standmixer. Die pürierte Suppe wieder zurück in den Topf und warmhalten.  Herzchen aus dem Ofen geholt, auf zwei Teller gegeben und verziert:

Meine Valentinsbemühungen für meinen Mann  :) Zum Glück freute er sich.

Meine Valentinsbemühungen für meinen Mann 🙂 Zum Glück freute er sich.

In einer Pfanne erhitze ich noch etwas Öl. Ich schnitt ein Glas Spargel klein (den Spargel nicht das Glas) und briet ihn an. Das ist nur für frischen Spargel zu empfehlen stellte ich fest. Ich gab auch noch etwas Spargelsud (aus dem Glas) zu der Suppe.  Und angerichtet sah es schon sehr köstlich aus!

suppe

Die Farbe passte einfach auch wunderbar zum Valentinstag.

Es sah beides sehr lecker aus, doch die Suppe enttäuschte leider. Es war einfach viel zu viel Ingwer drin. Es war sehr scharf und man schmeckte im großem und ganzen auch nur Ingwer. Wenn ich diese Suppe noch einmal mache, dann mit wesentlich weniger Ingwer.

Leider ist mir auch bei dem Küchlein ein kleines Missgeschick passiert. Mir ist zu viel Rosenwasser in den Teig gefallen 😦 der Geschmack war nicht schlecht, aber sehr dominant. Aber das Küchlein ist sehr zu empfehlen. Es schmeckte nicht so wie jedes andere Küchlein, es war einfach anders! Ich hätte auch noch etwas mehr Farbe in den Teig geben können, es war noch sehr rosa (das Bild trügt etwas).

Was gab es denn köstliches bei euch zum Valentinstag?

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

Und zu guter Letzt das PDF … Kartoffel-Möhren-Suppe

Von der Verpackung gebacken … Schoko-Kirsch-Bundform

Willkommen zu einer neuen Folge von „Von der Verpackung…“ 😉

Habe mir neulich bei ALDI eine Minikuchenbackform für sechs Bundformen gekauft und auf der Rückseite fand ich zwei Rezepte. Und es packte mich die Backlust! Zumindest für eines der beiden Rezepte hatte ich alle Zutaten da. Das nächste Problem, wer sollte denn alle 6 Küchlein essen?! Die Lösung war : Mach nur zwei! Also habe ich die Zutaten gedrittelt und nur zwei Küchlein gebacken. Ein Küchlein für meinen Mann und eins für mich! 🙂

Es gab Schoko-Kirsch-Küchlein. Sie waren köstlich – nur um es vorweg zu nehmen.

Die Zutaten für 6 Küchlein:

* 240 gr Mehl
* 40 gr Kakao
* 150 gr Zucker
* 210 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
* 100 ml Sonnenblumenöl
* 3 Eier
* 1 EL Zimt (ich habe 1 Pkt Vanillin Zucker genommen und Rumaroma)
* 1 TL Backpulver
* 250 gr Kirschen (aus dem Glas)

Wie ihr seht, habe ich mich dieses Mal sehr genau an das Rezept gehalten.

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Der Teig ohne Kirschen

Für den Teig mischt ihr erst Eier, Zucker, Mineralwasser, Öl, Kakaopulver und Zimt (Vanillin).

Mehl und Backpulver werden gemischt. Die Mischung wird nach und nach zu der flüssigen Mischung gegeben.

Wenn alles vermischt ist, erhaltet ihr einen Teig der so aussieht wie auf dem Bild.

Nun hebt ihr die Kirschen unter den Teig und verteilt den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Förmchen.

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Vorbereitete Backförmchen

Ich habe die zwei Förmchen, die ich nutzen wollte mit Fett eingestrichen und dann Semmelbrösel darüber gestreut. Das ist ein alter Trick, den ich von meiner Mama habe. Früher hat sie die Schokoladenhasen und Weihnachtsmänner nach den Feiertagen immer zu Schokoladengugelhupf verarbeitet. Ihre Gugelhupfform war allerdings nicht beschichtet und da half dieser Trick immer wunderbar, um den Kuchen aus der Form zu bekommen. Auch hier half es, aber die Küchlein kamen so einfach aus der Form, dass ich glaube, dass ich den Trick nicht hätte anwenden müssen. 🙂

kuchen

Gefüllte Formen

So sah es aus als der Teig verteilt war. Die Förmchen sind meiner Ansicht nach sehr voll. Das wurde auch bestätigt als ich die fertig gebackenen Küchlein sah, die übrigens nach 30-40 Minuten bei 160°C Umluft aus dem Ofen purzelten. Da blieb mir nur abschneiden, damit sie schön stehen konnten. (Aber dann durfte ich ja auch schon naschen)

fertig

Die fertigen Küchlein ohne Deko

Der Nachteil bei dem Semmelbröseltrick ist, dass die Küchlein dann immer so gelb aussehen. Aber es sind Schokoküchlein! Und sie waren köstlich! Wir haben sie direkt und undekoriert vernascht.

Fazit: Das Rezept war einfach nach zu backen. Die Küchlein waren locker luftig. Sie waren so köstlich, dass mein Mann einen Tag später fragte, ob ich sie nicht nochmal machen könne. ( Und er ist nicht so der Kuchen-Fan)

So vielleicht habt ihr ja Lust es nach zu backen. Viel Spaß!

Liebe Grüße
Eure
Jamsingsama

Und wie immer zum Ausdrucken das Rezept als PDF … Schoko-Kirsch-Bundformen

[07] Spinatsuppe … Ab morgen ist Suppenwoche

Hallihallo ,

Lang ists her. Endlich ist der Karneval zu Ende. Man kann von ihm halten, was man will, aber am Montag auf dem Weg zur Arbeit hörte ich den wohl besten Kommentar dazu „Nüchtern betrachtet, ist Karneval betrunken besser!“ Wie wahr! Dieses Jahr gab es keine Berliner, keine fettigen Sünden und nur wenig Alkohol für mich und trotzdem haben mein Mann und ich mich dazu entschieden, ab morgen (Aschermittwoch) mit dem Fasten zu beginnen . Es gibt nun Suppenwochen. Suppen sind leicht und versorgen mit allen nötigen Nährstoffen. Die Idee kam auch dank der Spinatsuppe, die wir aßen, da ich spontan Lust auf Suppe bekam.

Die Zutaten für 2 Personen:

* 450gr Tiefgefrorener Spinat
* ca. 10 gr Ingwer
* eine Zwiebel
* 1 l Gemüsebrühe
* 1 EL Stärke
* 250 ml Milch
* ein Becher Saure Sahne

Als „Beilage“ gab es Croûtons aus Vollkorn-Sandwich.

brotkrumen

Zwei Scheiben Toast ohne Kruste gewürfelt

Zuerst entfernt man die Kruste des Toasts und schneidet es dann in beliebig große Würfel/Quader. Mit etwas Öl oder Butter lassen sie sich bei niedriger Hitze in der Pfanne goldbraun braten. *Knusper*
Die Croûtons kann man nun beiseite stellen, aber nicht alle aufessen während der Zubereitung der Suppe.

Die Suppe…
Zwiebeln und Ingwer müssen kleingeschnitten sein. In etwas Öl werden sie angebraten. Sind die Zwiebeln glasig, so wird der Spinat zugegeben und kurz „angebraten“. Das ganze wird mit der Brühe abgelöscht und 20 Minuten garen gelassen. Der Spinat sollte dann komplett aufgetaut sein. Zu dieser Mischung wird die Sahne gegeben.  Nun kann man die Suppe entweder mit einem Stabmixer oder einem Standmixer noch etwas pürieren. Die pürierte Suppe kommt zurück in den Topf. Einen Teil der Milch verrührt man mit der Stärke und der Rest landet im Topf bei dem Spinat. Die Suppe wird aufgekocht. Wenn sie sprudelt, gibt man unter Rühren das Milch-Stärke-Gemisch hinzu und lässt es noch etwa eine Minute weiter kochen bis die Suppe etwas eindickt. Und fertig ist sie! Man kann noch mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat nachwürzen, aber das ist Geschmackssache.

suppe

Köstlich mit knusprigen Brotwürfeln angerichtet.

Kurz bevor man mit dem Essen beginnt, kann man auch die Brotwürfel dazugeben. Auf dem ersten Löffel sind sie dann noch knusprig.

Am zweiten Tag habe ich etwas Speck und Zwiebelringe gebraten und statt den Brotwürfeln zur Suppe gegeben. Auch das hat sehr köstlich geschmeckt.

Viel Spaß beim Nachkochen und ich hoffe, dass es euch schmeckt. Ich freue mich auf eure Berichte!

Liebe Grüße

Jamsingsama

Zum Ausdrucken ein PDF …Spinatsuppe