[19] Pfannkuchen auf Japanisch…Dorayaki

 Jajajaaaa… bevor man denken kann, dass ich etwas falsches geschrieben habe, werde ich es direkt richtig stellen. Denn Dorayaki sind keine Pfannkuchen und auch keine Pancakes sondern eher ein kleiner Kuchen, nunja einfach eine Süßigkeit eben. Aber sie lassen sich unter anderen wunderbar als Pfannkuchen essen. Ein bisschen mehr über Dorayaki erfährst du hier oder auch bei Wikipedia.

Ich muss ja gestehen, dass mich der Hintergrund hinter diesen köstlichen Küchlein kaum interessiert hat, als ich sie das erste mal in meiner Pfanne sah. Auf die Idee bin ich gekommen als ich das Video von Runnyrunny999 sah. Im Großem und Ganzen ist das auch sein Rezept – zumindest für die Pfannkuchen!

Ich lasse euch erst einmal das Wasser im Mund zusammenlaufen!

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Wenn ich das Bild sehe bekomme ich wieder Hunger!

Als Füllung und als „Beilage“ nutzte ich Quark mit warmen Beeren. Aber jetzt ruckidizucki zum Rezept!!!

Zutaten für 10 Pfannkuchen: 

* 2 Eier
* 150 gr Mehl (405)
* 1/2 TL Backpulver
* 40 gr Zucker
* 1 EL Honig
* 1 TL Sojasauce
* 1 TL Weißwein
* 50-70 ml Milch

Eier und Zucker schaumig schlagen. Da mein Mixer kaputt ist, funktioniert das nicht so gut bei mir. Meine Ärmchen sind auch etwas schwach *seufz*. Also Eier und Zucker mischen. Honig, Milch (erst einmal 50 ml), Sojasauce und Wein unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und am besten zu der Eiermischung sieben. Alles so lange rühren bist es gut vermischt ist, aber dennoch sollte möglichst kurz gerührt werden, da sonst die Masse eindickt. Der Teig sollte von den Löffel oder der Kelle dickflüssig herunter laufen. Sollte das nicht der Fall sein, so mischt man noch etwas Milch in den Teig.

Am besten benutzt man eine Teflonbeschichtete Pfanne. Diese könnt ihr etwas einfetten, aber damit die Dorayaki wunderbar braun werden, darf man das Öl in der Pfanne kaum sehen. Also wenn ihr denkt “ Oh jetzt ist es aber sehr wenig Öl“ wischt noch einmal kurz mit einen Küchentuch durch die Pfanne und es ist perfekt. Die Pfanne sollte auf mittlerer Temperatur vorgeheizt werden. Ich nutze meist Stufe 3 von 6.

Dieses mal habe ich einen Esslöffel benutzt um Teig in die Pfanne zu geben, aber man braucht 1,5 bis 2 EL damit die Dorayaki eine schöne Größe habe. Dadurch, dass ich den Teig nicht kontinuierlich in die Pfanne geben habe, wurde die Farbe nicht gleichmäßig. Wenn ihr eine makellose braune Fläche haben wollt, achtet darauf, dass ihr den Teig in einem Zug in die Pfanne gebt. Ein gutes Maß ist eine Saucenkelle.

Der Teig formt sich von allein zu einem Kreis und sollte nun so aussehen:

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Der frische Teig formt sich allein zu einem Kreis, wenn man einfach den Teig auf eine Stelle laufen lässt.

Nach ein bis zwei Minuten sieht man auf der Oberfläche viele kleine Bläschen. Das ist das Kommando zum Wenden.

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Bitte wenden!

Mit einem Pfannenwender lässt sich der Pfannkuchen nun leicht drehen. Er muss nur noch ausbacken, aber das dauert nicht lange (ca. eine halbe bis zu einer Minute).

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Normalerweise ist der Pfannkuchen durchgehend gleich braun.

Legt den Pfannkuchen nun auf einen Teller und deckt ihn entweder mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch ab, so kann er nicht austrocknen. Wiederholt den ganzen Prozess bis der Teig leer ist; bei mir ergaben sich 10 Pfannkuchen. (Auf dem Bild sind nur acht zu sehen, da ich einen schon probiert hatte und einer noch in der Pfanne lag 😉 )

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Durch die Frischhaltefolie trocknen die Dorayaki nicht aus.

Nun müssen diese Schätze nur gefüllt werden. Eigentlich gehört zwischen zwei Hälften Anko (süße rote Bohnen Paste), aber die habe ich selten da und andere Füllungen schmecken auch super!

Hier noch einmal meine gefüllter Dorayaki mit Quark und Beeren.

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Auf dem Bild erkennt man auch sehr gut die Lufteinschlüsse, die auch die Blasen erzeugen bzw. die dadurch erzeugt werden.  

Nach dem getesteten Doryaki und den Teller vom ersten Bild war ich pappsatt und allein zu Hause. Und was passiert da mit den restlichen Pfannkuchen? Es ist zu traurig sie liegen zu lassen, sodass sie trocken werden. Deswegen friere ich sie immer zu zweit ein. Das ist vielleicht nicht die beste Methode um den super Geschmack und die tolle Konsistenz zu bewahren. Aber dadurch dass kaum Fett in den kleinen Steckt, kann man sie hervorragend im Toaster auftauen. Ich bin immer echt glücklich über einen kleinen köstlichen warmen Pfannkuchen, wenn ich einfach mal Lust darauf habe. Schwupps in den Toaster und schon ist so eine Lust schnell befriedigt. Sie werden so am Rand nur etwas knuspriger, aber auch das ist köstlich.

So meine Lieben das war`s für heute! Ich hoffe, dass ihr nun Pfannkuchenhunger habt und schnell das Rezept testet!

Bis zum Nächsten Mal
Eure
Jamsingsama

 

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