Weihnachtsbäckerrei, die Erste…

Hallihallo,

Sonntag und Montag waren bei mir dieses Mal zwei anstrengende, aber wunderbare Tage. Ich habe mich mit zwei backverrückten Bloggerinnen (Rose und Kissen) und Cornelia (einer Freundin von Rose) getroffen. Für mich bedeutete das zwei Stunden (pro) Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber dieser Aufwand hat sich allemal gelohnt.

Dank Rose kann ich euch auch ein paar Fotos zeigen, denn meine Kekse waren nicht mehr fotogen als sie zu Hause ankamen.

Heidesand, Sandkekse passt wohl auch gut. 🙂 Einfach und irgendwie schöner als Schwarz-Weiß-Gebäck

Linzer Plätzchen gefüllt mit Himbeergelee
Ganz klassisch

Unsere Variante von Mari’s Himbeer-Marzipan-Herzen… echt eckig unsere Herzen 😉

Tiramisu-Sterne: Schmecken wunderbar nach Kaffee und die Mascarpone-Creme ist ein Träumchen!

Und hier könnt ihr noch mal alle Keksarten sehen, auch die Matchakekse, aber leider nicht die Makronen. Aber sie sind alle viel zu lecker!

Ich gebe euch dann mal noch die Links von meinen Favoriten einmal weltbeste Matchakekse von Rose. Wenn man Matcha mag, wird man diese Cookies lieben. Und die von uns etwas abgewandelten Himbeer-Marzipan-Kekse nach Mari. Unsere Abwandlungen waren wirklich klein. Einmal hatten wir nicht mehr genügend Himbeergelee und haben noch etwas Erdbeergelee mit ins Marzipan gemischt und zweitens haben wir den Zuckerguss mit Zitronensaft gemischt. Es hat trotzdem sehr schön harmoniert.

Da meine Familie sich schon munter über alle Kekse hergemacht hat und ich auf meinem zweistündigen Weg natürlich auch schon genascht habe, heißt es wohl bald erneut „Willkommen in der Weihnachtsbäckerei“. Da werde ich dann auch bestimmt meine Weihnachtsmacarons machen.

Und wie voll sind eure Keksdosen schon/noch?

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

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[20] Cakepops oder Mario Pilze … gewachsen bin ich trotzdem nicht!

Und weiter geht’s mit meinen nachzuholenden Posts. Heute zeige ich euch, was ich denn neben den Geschenken mit auf die Geburtstagsparty gebracht habe.

Fleisch war besorgt um Nachtisch und Salate wurde gebeten. Und es gab so wunderbares Essen. Erdbeer-Rucola-Salat, ein Quark-Mandel-Dessert, Schokokuchen, vegetarischer Nudelsalat, selbst gemachte BBQ-Sauce, Tzatziki und und und. Ich bekomme es auch gar nicht mehr ganz zusammen.  Aber ich weiß noch genau was ich mitgebracht habe und zwar diese hier:

Ein Power-Up Pilz von Super Mario
Quelle: http://de.mario.wikia.com/wiki/Pilz

Und die Idee dafür habe ich mal wieder bei einer meine Lieblingsyoutuber geklaut. Und zwar erneut von Nerdy Nummies. Falls ihr also irgendwann mal ein Mitbringsel braucht, das mit einem Video Game zu tun hat, oder  mit einer TV Serie (Sci-Fi , etc), dann schaut einfach mal bei Rosanna vorbei.

Und ganz nach ihren Worten:“ Or use your favorite cake(pop) recipe!“ habe ich zu meinem liebsten Cakepop-Rezept gegriffen.

Habt ihr schon einmal Cakepops gegessen? Könnt ihr euch noch erinnern, wann ihr euren ersten gegessen habt und wie er geschmeckt hat? Ich weiß es noch genau. Vor zwei Jahren habe ich von Hannah ( One more, please!) zu Weihnachten meinen ersten Cakepop geschenkt bekommen. Ich fragte sie was es sei, ein Cakepop, meinte sie. Aber er war rot und Kuchen am Stil (und echt groß, bestimmt so groß wie ein Tennisball 😉 )? Komisch! Als ich das Ding am nächsten Abend anschnitt und mit meinem Mann genoss, waren wir hin und weg. Es schmeckte so bekannt und doch so anders. Es schmeckte nach Marzipan und die Konsistenz stimmte auch, aber sie wird ja wohl nicht Marzipan an einen Stil gesteckt haben und den dann irgendwie rot überzogen. War es natürlich nicht, der Schokokuchen war mit Bittermandelaroma und das rote waren einfach Candymelts. Wie ihr seht, habe ich vor zwei Jahren nicht viel über bunte selbstgemachte Süßigkeiten, modische Gebäcke etc. gewusst. Ich habe einfach sehr gern gebacken und gekocht und in der Regel nach meinen Back- und Kochbüchern. Habe mich gefragt warum Muffins mit einer Cremehaube Cupcakes heißen und hatte eigentlich Rezepten aus dem Internet dank Chefkoch „lebe wohl“ gesagt. Hannah lehrte mich, wie ich Schokolade einfärben kann, was wohl gute Lebensmittelfarben sind ( denn die von Dr. Oetker hatten mich leider immer enttäuscht, weil sie zu wenig intensiv waren) und wo ich den guten Backkram auch günstig kaufen konnte. Durch die Recherche im Netz über die unbekannten Backzutaten stolperte ich dann über Blogs. Was auch immer das war, die Rezepte sahen großartig aus und der Schreibstil verschiedener Blogger war einfach phantastisch. Der erste Blog durch den ich mich mit großer Freude komplett gearbeitet habe war „Ein klitzeklein(es) Blog“ von Dani. Wunderschön leider im Moment etwas ruhig, aber man kann auf dem Blog ja  sehen warum.

Weiter zu den Cakepops. Hannah gab mir damals das Rezept von meinem ersten Cakepop und genau diese steckten auch in den Mariopilzen. Wenn ich mich recht erinnere, ist das Rezept leider nicht auf ihrem Blog zu finden, so werde ich es heute präsentieren.

Zutaten für Hannahs Cakepops:

Für den Kuchen:

* ca. 80 gr Backkakao
* 85 gr Butter/Margarine
* 175 gr brauner Zucker
* 2 Eier
* 185 gr Mehl
* 1 Päckchen Backpulver
* 250 ml Milch
* 1 Päckchen Vanillin-Zucker
* wenn man mag etwas Bittermandel- oder Rumaroma

Für das Frosting:

* 110 gr Butter (KEINE Margarine)
* 1/2 TL Milch
* Vanillin-Zucker
* 125 gr Puderzucker
* ca. 50 gr Backkakao

Zuerst backt ihr den Kuchen. Da es recht egal ist wie der Kuchen aussieht, reicht es eigentlich wenn man alle Zutaten einfach mixt. Aber da es weniger klumpig wird, nehme ich immer erst alle feuchten Zutaten und gebe danach alle trockenen Zutaten dazu. Es ist auch vollkommen egal welche Form euer Kuchen hat, also schüttet ihr euren Teig einfach in eine eingefettete Form und lasst ihn dann ca. 30 Minuten bei 170 °C Umluft backen. Die Stäbchenprobe ( Holz- oder Metallstäbchen in den Kuchen piksen, wenn nichts kleben bleibt, ist der Kuchen durch) sagt euch ja auch, ob der Kuchen schon fertig ist. Lasst den aus der Form gestürzten Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen. Während dessen mischt ihr schon einmal das Frosting  zusammen. Auch hier kann man im Prinzip alles einfach in eine Schüssel schmeißen und mixen, aber ich siebe zumindest den Puderzucker und den Kakao, damit ich später keine Klümpchen davon in meinen Cakepops habe. Also schlagt ihr erst die Butter mit der Milch und dem Vanillin-Zucker auf. Wenn alles gut gemischt ist, schaltet ihr das Handrührgerät (oder die Küchenmaschine) auf eine niedrige Stufe und gebt den gesiebten Puderzucker und Backkakao dazu. Rührt so lange weiter bis es eine gleichmäßige Creme ist.

Und nun kommt der spaßige Teil. Ihr nehmt den Kuchen zerbröselt ihn in eine Schüssel, gebt das Frosting zu den Bröseln und vermischt alles gut miteinander. Das funktioniert alles super mit den Händen – deshalb macht es Kindern ( oder Spielkindern) sehr viel Spaß. Schneller geht es jedoch mit einer Küchenmaschine: Kuchen grob zerbrochen in die Maschine geben; mixen bis alles bröselig ist; Frosting dazu; nochmal alles mixen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.

Für die Pilze braucht ihr noch Marshmallows. Sie sind der Teil der Pilze auf dem die Augen sind, d.h. ihr müsst eure Cakepops auf eure Marshmallows anpassen. Ihr müsst nun Kugeln formen, die etwas größer sind als der Durchmesser eurer Marshmallows. Sie müssen nicht perfekt rund sein. Das funktioniert bei der weichen Masse meist nicht so gut.

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Meine unregelmäßigen Kugeln.

Die Bällchen müsst ihr jetzt richtig durch kühlen lassen. D.h. ihr lasst sie einige Stunden im Kühlschrank oder wenn es schnell gehen muss, dann legt sie einfach eine halbe Stunde ins Eisfach. In der Zwischenzeit könnt ihr die nächsten Schritte schon einmal vorbereiten. Da das Verhältnis Schirm zu Schaft bei den Pilzen so ist, dass der Schaft sehr kurz ist, müsst ihr die Marshmallows halbieren. Das funktioniert super mit einer einfachen Haushaltsschere wie ihr im folgenden Bild sehr. Und ja ich hatte meine Schere in grüne Creme gelegt.

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Wenn die passende Anzahl an Marshmallows geschnitten ist, geht es zur Schokolade. Ihr schmelzt weiße Kuvertüre (oder Schokolade, was euch lieber ist) über einem Wasserbad. Ihr könnt auch etwas Kokosfett dazugeben, wenn euch die Schokolade sonst zu dick ist. Passt aber auf, dass ihr die Schokolade nicht überhitzt. Um die Schokolade einzufärben, braucht ihr Lebensmittelfarbe auf Ölbasis. Ich habe einfach eine Menge rote Farbe dazugegeben bis ich ein halbwegs zufriedenstellendes Ergebnis hatte. Es hätte jedoch ruhig noch ein wenig dunkler sein können.

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Auf dem Foto sieht die Farbe schon recht satt aus, jedoch sollte sie mindestens genauso dunkel sein wie der Löffel.

Nun tunkt ihr die Kuchenkugeln in die Farbe. Das funktioniert mit Zahnstochern oder Kuchengabeln ganz gut, dann könnt ihr sie auch etwas abtropfen lassen. Die noch feuchten Bällchen legt ihr nun je auf einen halbierten Marshmallow. Wenn ihr alle Kugeln noch einmal kurz formt, bevor ihr sie überzieht und an einer Seite etwas abflacht, ist es etwas einfacher mit dem Positionieren. Wenn die rote Schokolade getrocknet ist, malt ihr noch weiße Punkte mit ungefärbter weißer Schokolade auf den Schirm. Die Augen auf den Marshmallows sind einfache Schokostreusel, die mit etwas geschmolzener weißen Schokolade befestigt wurden.

Wenn alles getrocknet ist, sind die kleinen Pilze endlich fertig und können genascht werden.

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Die kleinen Leckerbissen können auch ohne Hilfe stehen.

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Oder einfach gemeinsam in der Gegend herum liegen, bis sie zum Einsatz kommen.

So das war ein langer Post. *Schweiß von der Stirn wisch* Ich hoffe, dass es euch gefällt!

Liebe Grüße,
Eure

JamsingSama

Nerdige Geburtstagsgeschenke

Hallo ihr Lieben,

wie ich versprochen habe, liefere ich euch jetzt noch ein paar Beiträge nach.

Nun im Sommer wurde ich zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Zwei Freunde meines Mannes feierten gemeinsam. Bei der Frage, was man denn schenken solle, bekamen wir nur die Antwort: „Am besten Geld, damit die Partykasse wieder aufgefüllt wird!“ Geld wollten die Herren also, aber Geld ist immer so unpersönlich. Da musste schon eine gute Verpackung her.

Geschenke sind ja auch am besten, wenn sie zu der Person passen. Nach einigem Überlegen war klar, dass es etwas mit PC’s sein muss. Am einfachsten realisiert man das wohl mit Spielen. Und da kam die wunderbare Rosanna Pansino und ihre Show „Nerdy Nummies“ ins Spiel. Irgendwann hatte sie einmal Diablo III Potions gemacht. Und ich dachte ein bisschen Loot wäre für die beiden gar nicht schlecht. Also gab es eine Health-Potion und eine Mana-Potion dazu ein Säckchen voll Gold. Und hier sind die Zutaten:

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Auf dem Bild fehlen noch Wodka und eine Kordel.

Die Flaschen hatten jeweils ein Volumen von 200 ml. Insgesamt brauchte ich also 800 ml Flüssigkeit. Eine Flasche Wodka hat ca. 700 ml, den Rest habe ich mit Limonade aufgefüllt. Aber fangen wir von Vorn an. Ich habe den Wodka auf zwei große Becher aufgeteilt. In den einen Becher habe ich die roten Skittles gegeben. Da in dieser Verpackung keine blauen Skittles waren, habe ich die gelben mit Wasser abgespült und somit die Farbe entfernt. Die entfärbten Skittles gab ich in den anderen Becher. Mit blauer Lebensmittelfarbe färbte ich dann diesen Wodka ein. Innerhalb einiger Stunden lösen sich die Skittles auf. In der Zeit kann man sich den Goldbeutelchen widmen.

Zuerst schneidet man aus dem Kunstleder einen Kreis aus. Ich habe einen Durchmesser von etwa 24 cm gewählt.

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Kunstleder Kreis. Er muss nicht ganz rund sein. Die Ecken fallen später nicht auf.

Rundherum macht man mit einem Locher Löcher.

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Die Löcher sollten nicht zu nah am Rand sein.

Aus Wolle habe ich eine geflochtene Kordel gemacht.

Zu guter Letzt befüllt man den Beutel noch mit Gold (10 – 50 ct Stücke), fädelt die Kordel durch die Löcher und bindet den Beutel zu. Den farbigen Wodka gibt man in die Flaschen – wundert euch nicht auf dem Wodka bilden sich Kristalle von den Bonbons, die müsst ihr einfach raus sieben. Ohne Limonade sieht das ganze dann wie folgt aus:

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In der Spiegelung konnte man mich sehen. *am Kopf kratz*

Die Jungs haben sich sehr gefreut. ABER wenn ihr den Wodka mit Limo auffüllt, macht die Korken fest, mir sind sie häufig abgeplöppt.

Liebe Grüße Eure

JamsingSama