Piña Colada zum Frühstück

Hallihallo,

wer von meinen alten Lesern noch mit liest, dem Schulde ich größten Dank. Ich werde nicht wieder schreiben, dass ich mich ja bessern werde etc. Seien wir ein wenig realistisch. Ich habe seit etwa einem Jahr nicht gebloggt und auch meinen Bloggeburtstag habe ich verpasst. In meinem Leben verändert sich im Moment recht viel. Anfang des Jahres hat sich unser „Team“ um eine kleine Person vergrößert und diese braucht Unmengen an Zeit. Deswegen werde ich auch schon wieder umziehen müssen. Also kann ich nicht versprechen, dass ich hier regelmäßig posten werde. Aber ich habe den kleinen Blog nicht vergessen. Habe Unmengen an Ideen und viel zu wenig Zeit. Ich werde hier ab und zu in unregelmäßigen Abständen posten. Das ist was ich euch versprechen kann.

Und heute komme ich daher gelaufen mit einem Rezept, das mir spontan für die Challenge von edible cuteness eingefallen ist. Die Ansage ist zwar Süßspeise, aber die kann man auch Frühstücken und als kleinere Portion sicherlich auch als Nachtisch anbieten.

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Für meinen Piña Colada Quark benötigt ihr nicht viel.

Zutaten:

* 100-150 gr Magerquark
* Kokosmilch
* eine viertel Ananas
* 50 gr eures Lieblingsmüslis
* ein bisschen Dekor ( Kokosstreusel etc. )

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Gebt euer Müsli in die Schüssel. Ich habe Schoko-Amaranth-Müsli genommen. In einer separaten Schüssel verrührt ihr den Quark mit der Kokosmilch bis er eine leicht flüssige Konsistenz hat. Diesen Kokosquark gebt ihr auf das Müsli. Zu guter Letzt püriert ihr einfach die Ananas und gebt das Mus auf den Quark. Tadaaa! Fertig ist die Köstlichkeit.

Wer sich jetzt denkt, aber Piña Colada ist doch mit Rum. Ja dann!
Viel Spaß, den kann man sicherlich in einer moderaten Menge auch unter die Ananas rühren. Aber zur Zeit rühre ich keinen Alkohol an. Und im generellen auch nicht zum Frühstück 😉

Soooo das war’s zur Maifarbe „Gelb“. Ich hoffe, dass die liebe Chrissi nun viele schöne Einsendungen bekommt, denn gelb ist ja nunmal eine köstliche Farbe.

Und in diesem Foto könnt ihr auch noch das Müsli erkennen. Köstlich war’s!

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Ich freue mich schon auf die Farbe für den Juni. Vielleicht kann ich dann wieder mit wirken. Ein kleiner Ansporn um auch mal wieder zu bloggen. 😉

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

 

Übrigens Edible Cuteness gibt es auch bei Facebook. KLICK

 

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Melonenbrot

Hallihallo,

heute gibt es kein neues Rezept sondern nur eine lustige Idee. Bei Melonenbrot kann man denken, dass das Brot nach Melone schmecken würde, oder vielleicht sogar an Melonpan, aber es ist einfach nur eingefärbt wie eine Wassermelone. Mein erster Versuch war ein Kastenbrot. Aber seht selbst! Zuerst habe ich einen süßen Hefeteig hergestellt. So wie bei meinen Milchbrötchen. Den Teig habe ich vor dem Gehen in drei Teile getrennt. Dabei halbierte ich den Teig und halbierte eine Hälfte noch einmal. Den größten Teigball färbte ich mit Lebensmittelfarbe rot und knetete Schokoladenstückchen ein. Einen der beiden übrigen Teigstücke färbte ich grün. Nach dem Färben durften meine Teigballen erst einmal ruhen.

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Bunter Hefeteig!

Nach der Gare knetete ich den roten Teig gut durch und formte ihn in eine längliche Rolle. Das wurde der Kern meines Brotes.

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Das Fruchtfleisch! *yummy*

Als nächstes war der weiße Teig an der Reihe. Durchkneten und ausrollen. Der Teig musste so groß sein, dass sie der rote Teig darin einwickeln ließ.

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Der Teig hätte auch ein wenig kleiner sein können, aber so funktionierte es auch.

Nachdem der weiße Teig verarbeitet war, wiederholte ich die Prozedur mit dem grünen Teig erneut.

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Der Teig haftet besser an der inneren Teigrolle, wenn man diese mit Milch einstreicht.

Mit der Teignaht nach unten ließ ich mein Gebäck in einer gefetteten Kastenform erneut ruhen.

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Vor der Gare

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Mit Milch bestrichen und nach dem Gehen.

Mir war zu dem Zeitpunkt schon vollkommen bewusst, dass das Brot über die Form hinaus wachsen würde. Aber was sollte ich machen! Erstmal backen und schauen wie die Farben danach wirken und ob es überhaupt schmeckt! 😉  Und nach dem Backen:

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Keine Melonenform, aber immerhin die Farbe und fluffig war’s auch!

Es hat geschmeckt und sah schön aus. Beim zweiten Versuch habe ich einfach Brötchen geformt. (Und leider zu wenig Schokolade benutzt!) Und heraus kamen kernarme Melonen 😉

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Bei der nächsten Veranstaltung werden die kleinen sicher auf dem Tisch liegen 😉

Mhhh… vielleicht mache ich demnächst mal Melonpan in Melonenfarben… wunderbare Idee! Vielleicht zeige ich euch dann bald ein Bild davon hier!

Bis zum nächsten Mal !
Eure

JamsingSama

[19] Pfannkuchen auf Japanisch…Dorayaki

 Jajajaaaa… bevor man denken kann, dass ich etwas falsches geschrieben habe, werde ich es direkt richtig stellen. Denn Dorayaki sind keine Pfannkuchen und auch keine Pancakes sondern eher ein kleiner Kuchen, nunja einfach eine Süßigkeit eben. Aber sie lassen sich unter anderen wunderbar als Pfannkuchen essen. Ein bisschen mehr über Dorayaki erfährst du hier oder auch bei Wikipedia.

Ich muss ja gestehen, dass mich der Hintergrund hinter diesen köstlichen Küchlein kaum interessiert hat, als ich sie das erste mal in meiner Pfanne sah. Auf die Idee bin ich gekommen als ich das Video von Runnyrunny999 sah. Im Großem und Ganzen ist das auch sein Rezept – zumindest für die Pfannkuchen!

Ich lasse euch erst einmal das Wasser im Mund zusammenlaufen!

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Wenn ich das Bild sehe bekomme ich wieder Hunger!

Als Füllung und als „Beilage“ nutzte ich Quark mit warmen Beeren. Aber jetzt ruckidizucki zum Rezept!!!

Zutaten für 10 Pfannkuchen: 

* 2 Eier
* 150 gr Mehl (405)
* 1/2 TL Backpulver
* 40 gr Zucker
* 1 EL Honig
* 1 TL Sojasauce
* 1 TL Weißwein
* 50-70 ml Milch

Eier und Zucker schaumig schlagen. Da mein Mixer kaputt ist, funktioniert das nicht so gut bei mir. Meine Ärmchen sind auch etwas schwach *seufz*. Also Eier und Zucker mischen. Honig, Milch (erst einmal 50 ml), Sojasauce und Wein unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und am besten zu der Eiermischung sieben. Alles so lange rühren bist es gut vermischt ist, aber dennoch sollte möglichst kurz gerührt werden, da sonst die Masse eindickt. Der Teig sollte von den Löffel oder der Kelle dickflüssig herunter laufen. Sollte das nicht der Fall sein, so mischt man noch etwas Milch in den Teig.

Am besten benutzt man eine Teflonbeschichtete Pfanne. Diese könnt ihr etwas einfetten, aber damit die Dorayaki wunderbar braun werden, darf man das Öl in der Pfanne kaum sehen. Also wenn ihr denkt “ Oh jetzt ist es aber sehr wenig Öl“ wischt noch einmal kurz mit einen Küchentuch durch die Pfanne und es ist perfekt. Die Pfanne sollte auf mittlerer Temperatur vorgeheizt werden. Ich nutze meist Stufe 3 von 6.

Dieses mal habe ich einen Esslöffel benutzt um Teig in die Pfanne zu geben, aber man braucht 1,5 bis 2 EL damit die Dorayaki eine schöne Größe habe. Dadurch, dass ich den Teig nicht kontinuierlich in die Pfanne geben habe, wurde die Farbe nicht gleichmäßig. Wenn ihr eine makellose braune Fläche haben wollt, achtet darauf, dass ihr den Teig in einem Zug in die Pfanne gebt. Ein gutes Maß ist eine Saucenkelle.

Der Teig formt sich von allein zu einem Kreis und sollte nun so aussehen:

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Der frische Teig formt sich allein zu einem Kreis, wenn man einfach den Teig auf eine Stelle laufen lässt.

Nach ein bis zwei Minuten sieht man auf der Oberfläche viele kleine Bläschen. Das ist das Kommando zum Wenden.

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Bitte wenden!

Mit einem Pfannenwender lässt sich der Pfannkuchen nun leicht drehen. Er muss nur noch ausbacken, aber das dauert nicht lange (ca. eine halbe bis zu einer Minute).

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Normalerweise ist der Pfannkuchen durchgehend gleich braun.

Legt den Pfannkuchen nun auf einen Teller und deckt ihn entweder mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch ab, so kann er nicht austrocknen. Wiederholt den ganzen Prozess bis der Teig leer ist; bei mir ergaben sich 10 Pfannkuchen. (Auf dem Bild sind nur acht zu sehen, da ich einen schon probiert hatte und einer noch in der Pfanne lag 😉 )

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Durch die Frischhaltefolie trocknen die Dorayaki nicht aus.

Nun müssen diese Schätze nur gefüllt werden. Eigentlich gehört zwischen zwei Hälften Anko (süße rote Bohnen Paste), aber die habe ich selten da und andere Füllungen schmecken auch super!

Hier noch einmal meine gefüllter Dorayaki mit Quark und Beeren.

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Auf dem Bild erkennt man auch sehr gut die Lufteinschlüsse, die auch die Blasen erzeugen bzw. die dadurch erzeugt werden.  

Nach dem getesteten Doryaki und den Teller vom ersten Bild war ich pappsatt und allein zu Hause. Und was passiert da mit den restlichen Pfannkuchen? Es ist zu traurig sie liegen zu lassen, sodass sie trocken werden. Deswegen friere ich sie immer zu zweit ein. Das ist vielleicht nicht die beste Methode um den super Geschmack und die tolle Konsistenz zu bewahren. Aber dadurch dass kaum Fett in den kleinen Steckt, kann man sie hervorragend im Toaster auftauen. Ich bin immer echt glücklich über einen kleinen köstlichen warmen Pfannkuchen, wenn ich einfach mal Lust darauf habe. Schwupps in den Toaster und schon ist so eine Lust schnell befriedigt. Sie werden so am Rand nur etwas knuspriger, aber auch das ist köstlich.

So meine Lieben das war`s für heute! Ich hoffe, dass ihr nun Pfannkuchenhunger habt und schnell das Rezept testet!

Bis zum Nächsten Mal
Eure
Jamsingsama

 

[12] Bagels zum Frühstück

Hallo,

neulich überkam es mich und ich wusste, dass ich keine Lust mehr auf das „langweilige“ Frühstück hatte. So entschloss ich mich, frische Bagels für das nächste Frühstück zu machen. Natürlich gab das Rezept mal wieder viel zu viele Bagels her. Aber da ich ja einen Kühlschrank mit Gefrierfach habe, habe ich einige von den Bagels eingefroren. Ich habe sie bereits auch schon getestet, also die Aufgetauten. Aber zuerst einmal verrate ich euch wie ich die Bagels zauberte. Ich habe verschiedene Bagelrezepte gelesen und bin schlussendlich dazu gelangt folgende Zutatenzusammenstellung zu nutzen

Zutaten:

300 ml Milch
50 gr Butter
650 gr Mehl
3/4 eines frischen Hefewürfels
etwas Zucker (ca. 5gr)
2 Eier
ein gehäufter TL Salz

4 Stevia Tabletten

Die Milch wird im Topf erwärmt. Aber sie sollte nicht kochen, da sie mit der Hefe vermischt werden soll und Hefezellen sterben bei Temperaturen ab 60°C ab bzw. ab  42°C werden die Lebensvorgänge der Hefe verlangsamt. Die beste Temperatur liegt zwischen 32°C und 37°C, denn dort hat die Hefe die größte Gäraktivität. (1)  So genug Theorie.
Die Milch sollte nun mit der Hefe und dem Zucker vermischt werden und ein paar Minuten ruhen. Währenddessen kann man die Butter zerlassen und durch Rühren wieder etwas abkühlen lassen.  Nach also 3 bis 5 Minuten wird die Butter, das Salz und das Mehl zu der Hefemischung gegeben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeitet. Entweder ihr knetet alles per Hand oder wie ich ( da ich faul bin) lasst den schweren Teil der Arbeit eine Küchenmaschine erledigen und knetet nur noch kurz per Hand nach.  Den Teig habe ich in eine gefettete Schüssel gelegt.

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Der Teig vor dem Gehen.

Die Schüssel habe ich mit Frischhaltefolie abgedeckt und an einem warmen Ort ( in der Nähe der Heizung) stehen lassen bis der Teig sich deutlich vergrößert hat. Das dauert etwa 40 bis 60 Minuten.

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Fertig gegangener Teig xD

Den Teig verarbeitete ich nun in 12 gleich schwere Teigstücke, die ich zu Kugeln formte und mit dem Stiel eines Kochlöffels Löcher hinein stach. Diese Löcher mussten noch etwas erweitert werden bis sie etwa Daumen dick waren, sodass die Löcher beim Aufgeben nicht verschwanden. Diese „rohen“ Bagels ließ ich noch etwas unter der Folie gehen und heizte in der Zeit schon einmal den Ofen auf 200°C vor und brachte in einem großem Topf Wasser zum Kochen. Im kochenden Wasser löste ich die Steviatabletten auf.
Mein Topf war nicht so groß, deshalb passten immer nur zwei Bagel hinein. Also ließ ich immer zwei Bagels in das Wasser ein und ließ sie ca. 3 Minuten quellen. Ich nahm sie raus, als ich dachte, dass die Größe stimmte. Aber das waren in der Regel 3 bis 4 Minuten. Die Bagel legte ich auf ein mit (sauberen) Küchentuch abgedecktes Backofenrost und ließ sie etwas trocknen. Nach belieben kann man die Bagel nun in verschiedene Toppings tauchen/dippen. Ich nahm Mohn und schwarzen Sesam.

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Vorne ein Bagel ohne Topping und hinten einer mit Sesam präpariert.

Man kann nun eine Ei-Wasser-Mischung auf das Gebäck geben, damit sie während des Backens einen schönen Glanz bekommt.
Nachdem man dies mit sechs Bagels gemacht hat (so viele passten auf mein Blech) und sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt hat, werden die Bagels bei 180°C Umluft 20 bis 25 Minuten gebacken. Da ich sie beim Frühstück ja warm haben wollte und somit noch einmal aufbacken wollte, beließ ich die Backzeit bei 20 Minuten.

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Tadaaa fertige Bagels

Die abgekühlten Bagels habe ich am nächsten Morgen ca. 10 Minuten bei 120°C in den Ofen gelegt und konnte sie somit warm genießen. Sie waren köstlich!

Die nicht gegessenen Bagel habe ich eingefroren und konnte sie am nächsten Tag zum Frühstück servieren. Dazu legte die ich die Gebäckstücke erneut 10 Minuten in den Ofen, den ich aber mit einer Temperatur von 150°C Umluft vorgeheizt hatte. Sie waren nicht ganz so warm, wie die „frischen“ , aber doch sehr angenehm und immer noch köstlich.

Ein köstliches Gebäck hat ca. 240 kcal.
Am liebsten esse ich Quark und selbstgemachte Brombeermarmelade auf meinem Bagel. Das ist zum verlieben! Aber auch Kräuterfrischkäse mit Truthahnbrust schmeckt fantastisch.
Wie esst ihr ihn am liebsten?

Übrigens Bagels: Heute morgen Frühstückte ich bei BagelBrothers und hatte einen Mehrkorn-Bagel mit Preiselbeer-Frischkäse. Es lohnt sich!

Bis bald
Eure

Jamsingsama

(1) Lernfelder der Bäckerei von Claus Schünemann

[11] Sonntagskuchen

Hallo meine fleißigen Leser,

heute wollte ich euch von dem relativ spontanen Besuch meiner Familie berichten. Nunja, eigentlich eher davon, was es zum Kuchen gab.

Leider durfte ich auch feststellen, dass meine Bilder immer so unscharf sind, da meine Kamera schlecht ist. Ich dachte immer, dass ich einfach nicht fähig bin scharfe Makro-Bilder zu schießen, aber die Kamera meiner Ma zeigte mir was anderes. Dummerweise habe ich die Fotos nicht direkt auf meinen PC gezogen. Das heißt, es gibt in diesem Post wieder unscharfe Bilder 😦 .

Freitag schwupp beim Telefonieren haben wir festgestellt, dass meine Familie Sonntag kommen wird. Sie mussten eh in die Nähe. Freitag ist gut, Backbücher geschnappt und gestöbert. Wie war das gleich wenige Tage zuvor? Achja, mein Mann wünschte sich doch einen Mohnkuchen. Ja so einen der ist wie Käsekuchen mit Mohn drauf. Blätter, blätter, blätter…oh, Dr. Oetker’s „Backen macht Freude – Das Original“ hilft mal wieder. Ich glaube, dass es das erste Backbuch war, das ich besessen habe. Und in dem Backbuch, das ich mir zuletzt kaufte, fand ich noch ein Rezept, das danach schrie, gebacken zu werden. Ich habe es bei Buttlers gefunden Titel?! „Backen“

Nun hier könnt ihr noch meine zwei Bücher sehen 🙂

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Die Backbücher mit den auserwählten Rezepten

Aus dem Dr. Oetker Buch gab es wie gesagt, den Mohn-Quark-Kuchen. Leider muss ich sagen, dass das Buch noch nie die richtigen Mengen genutzt hat. Die fertigen Backwerke sind meist äußert köstlich, doch irgendwas ist immer komisch.

Bei dem Mohnkuchen war das Rezept für ein Backblech und somit 20 Stücke ausgeschrieben. Das war auch das was ich schaffte, doch waren die Stücke sehr dünn und die Quarkschicht kam unter der Mohnschicht zum Vorschein. Ich denke, dass der Kuchen gut wird, wenn man einfach die doppelte Menge Mohn und die 1,5-fache Menge an Teig und Quarkmischung macht. Oder man nimmt einfach eine kleinere Backform und macht kleinere aber dafür höhere Stücke Kuchen.

Die Zutaten (die verwendete Menge):

* 375 gr Mehl
* 1 TL Backpulver
* 225 gr Zucker
* 1 Pkt Vanillezucker
* 5 Eier
* 250 gr Buttter
* 750 gr Magerquark
* 1 Prise Salz
* abgeriebene Schale einer halben Zitrone
* 1 Pck. Käsekuchenhilfe ( ich nahm 1 Pck. Vanille Pudding)
* 250 gr Backfertigen Mohn
* 2 EL Honig

Zuerst stellte ich den Knetteig für den Boden her. Dazu habe ich 375 gr Mehl, das Backpulver , 75 gr Zucker, den Vanillezucker, zwei der Eier und 175 gr (weiche) Butter in meiner Küchenmaschine mit dem Knethaken solange geknetet bis ein schöner Teig entstanden ist. Damit alle Krümel des Teigs beisammen waren, habe ich den Teig noch kurz per Hand durchgeknetet und dann zu einer Rolle geformt und in Frischaltefolie gepackt im Kühlschrank geparkt.

Ab zum nächsten Arbeitsschritt…Für die Quarkmasse werden zum einen zwei Eier getrennt und zum anderen die Butter zerlassen und abgekühlt. Das Eiweiß wird aufgeschlagen. Der Eischnee ist fertig, wenn Spitzen entstehen und jetzt mein Lieblingstipp, den meine Mama mir gab, als ich ein Kind war: Der Eischnee ist fertig, wenn du dir die Schüssel kopfüber über den Kopf halten kannst und er eifrei bleibt. Wunderbar, wenn man sich nicht sicher ist, sollte man die Schüssel nur langsam umdrehen und beobachten, ob die Masse sich bewegt. Der fertige Schnee kommt noch in den Kühlschrank bis er gebraucht wird.

Der Quark, die Butter, der restliche Zucker, die Eigelbe, das Salz, die Zitronenschalen  und der Pudding (bzw. Käsekuchenhilfe) werden glatt gerührt. Jetzt wird der Eischnee untergehoben. Vorsicht, wenn zu viel gerührt wird, geht die Füllung später nicht mehr so schön auf.

Der Mohn wird nach Packungsanleitung zubereitet (bei mir war es mit Milch mischen) . Es wird noch das letzte Ei und den Honig dazugegeben. Laut Buch sollten noch 100 gr Sultaninen dazu kommen, aber wir mögen nicht alle Sultaninen, deswegen ließ ich sie weg.

Nun wird der Kuchen zusammen gebastelt. Backpapier aufs Blech. Der Teig wird aus dem Kühlschrank geholt. 2/3 sollen für den Boden genutzt werden. Ich habe eher 70-75 % genutzt, dann hat es auch gepasst. Also das Verfahren ist ganz einfach. Teig auf Belchgröße ausrollen und auf das Blech legen. 😉
Nun wird die Quarkmasse auf dem Boden verteilt. Sie sollte möglichst glatt gestrichen werden.
Auf die Quarkmasse wird der angemischte Mohn verteilt. Ich habe es so gehandhabt, dass ich ihn Esslöffelweise verteilte, da sich sonst alles mit der Quarkmasse vermischt hätte. Eigentlich sollten zum Abschluss oben auf den Mohn noch Teigstreifen gelegt werden. Ich habe Schmetterlinge ausgestochen und damit die Stücke markiert.

Und schwupp bei 160 °C Umluft kommt der Kuchen etwa 50 Minuten in den Ofen. Bei mir war er schon nach ca. 40 Minuten fertig. Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, kann er im Prinzip direkt angeschnitten werden.

Fertig ist der Mohnkuchen. Und hier kommt eine kleine Anregung :

Sonntagskuchen

Links ist der Mohn-Quark-Kuchen zu sehen und rechts Schnittlauch-Muffins mit Schmand

Auf dem Bild seht ihr noch die Schnittlauch-Muffins mit Schmand, sie waren geschmacklich ganz OK. Ich werde sie beim nächsten Mal backen etwas abwandeln. Es fehlte Salz und noch etwas das den Geschmack verstärkt Zwiebeln oder Speck. Aber sie sind wunderschön aufgegangen und waren schön goldbraun.

Die Zutaten:

* 280 gr Mehl
* 1 Pck Backpulver
* 25 gr Gouda (gerieben oder in sehr kleine Würfel geschnitten)
* 40 gr Schnittlauch (im Rezept steht frisch gehackt, aber ich habe gefrorenen genommen)
* ein Ei
* 200 gr Schmand
* 100 gr Naturjogurth
* 50 gr zerlassene Butter

Die Zubereitung war denkbar einfach. Das Mehl mit dem Backpulver, den Käse und dem Schnittlauch vermischen. Die restlichen Zutaten zusammenrühren und zu den trockenen Zutaten geben. ( Ich habe einfach alles nacheinander dazu gegeben, es hat auch funktioniert 😉 ) Alles wird vermischt solang bis der Teig noch ein wenig klumpig ist. Die Menge reicht für zwölf Muffins, d.h. die Masse wird nun gleichmäßig in zwölf Förmchen verteilt.
Nun kommen die Muffins bei 200 °C  Ober/Unterhitze in den Ofen . Sie werden schön aufgehen und dann noch goldbraun backen. Man kann sie sowohl warm als auch kalt genießen. Es schmeckt beides sehr gut.

Und hat es der Familie geschmeckt? Sie sind leider schon vollgefuttert bei mir angekommen, aber sie haben trotzdem zugegriffen. Papa meinte , der Mohnkuchen sei zu dünn. Jaja, Papa ich habe das selber schon festgestellt. 😉 Und er denkt, Röstzwiebeln oder so etwas schmecken bestimmt gut in den Muffins. Schön, dass er so denkt wie ich. Sonst hat es allen geschmeckt, aber das faszinierendste auf dem Tisch war der Schlagschaum von Dr. Oetker (*Schleichwerbung*) , den ich zum testen kaufte. Ich bin in der Regel kein großer Fan von Sahne pur (aber manchmal brauche ich eine Portion), aber ich liebe Milchschaum umso mehr. Deswegen erweckte der Schlagschaum mein Interesse. Er hatte die wunderbare Konsistenz von Milchschaum, war aber leider etwas zu süß. Und ich habe mal spontan die Mengenangabe auf der Verpackung missachtet. Man sollte nur 125 ml Milch verwenden, aber als ich sah, wie fest der Schaum wurde, habe ich sicherlich noch 70-100 ml dazugegeben und der Schaum war noch immer gut.
Ich werde mal sehen, ob ich den Schlagschaum auch ohne die Fertigpackung hinbekomme.

Also meine Lieben, nach so einem langen Bericht sage ich nun:

Bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

PS: Hier gibt es kein PDF, da ihr die Rezepte in den Büchern finden könnt. Wenn ich die Rezepte abwandle und erneut backe, werde ich wohl auch PDF Dateien dazugeben.
Falls ihr die ISBN der Bücher wissen wollt,hinterlasst einfach einen Kommentar mit Emailadresse.