[Produkttest] Duc De Coeur Macarons

Hallihallo ihr Lieben,

wie ich neulich auf Facebook bereits ankündigte, gibt es bei mir auch mal einen Produkttest. Ich stromerte mal wieder beim Einkauf durch die Regale und erblickte sie dabei in der Kühltruhe – Macarons. Sie lächelten und flüsterten: „Nimm uns mit!“ Mein Kopf sagte mir: „Ach geh, kannst du doch selber machen!“ Ich war schon im Inbegriff mich abzuwenden. „Aber wir sind fertig, wenn du zu Hause ankommst. Und wann hattest du dein letztes Macaron? Wir versprechen dir auch, dass wie die Küche sauber lassen.“ – „OK, OK, überredet.“ Schwupps, landeten sie dann im Korb.

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Die Schachtel kam recht einfach daher und betonte das Wesentliche – das Gebäck.

Wie ihr erkennen könnt, gab es vier verschiedene Sorten in der Packung. Mit etwa 3,50€ war der Preis ganz passabel. In Patisserien habe ich bisher immer etwa 1,20€ pro Macaron ausgegeben. Natürlich meine ich da die kleinen, die etwa so groß sind wie ein Zwei-Euro-Stück.

Die „Zubereitung“ dieses Produkts ist äußerst einfach. Entweder bei Zimmertemperatur 20 Minuten oder zwei Stunden im Kühlschrank stehen lassen. Aufreißen, verputzen drapieren und fertig!

Ob man sie nun bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank auftaut, beeinflusst den Geschmack kaum. Im Kühlschrank bleiben sie halt kalt.

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So sahen die kleinen Dinger dann aus. Dass sie gebrochen sind, könnte an meiner Art liegen, wie ich den Rucksack gepackt habe. *Ups* Aber an sich sahen sie ganz brauchbar aus.

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Wie ihr seht, habe ich in meiner neuen Wohnung viiiel Tageslicht 😉

Zuerst habe ich eine Macaron mit Himbeergeschmack getestet. Ich war ein wenig geflasht, da ich etwas sehr süßes erwartet habe. Aber die Creme, die an etwas zu fest geratene Marmelade erinnerte, war schön säuerlich und sehr „himbeerig“. Die Schale war wie erwartet süß und hatte keinen sonderlich großen Eigengeschmack. Also süß und leicht mandelig. Leider fand man in den Schalen generell relativ große Mandelstücke und generell erinnerte es an etwas Kuchen in knuspriger Schale. Die knusprige Oberfläche war natürlich super – so gehört’s ja 🙂
Also Himbeere bekommt einen Daumen hoch, da es schön saftig, knusprig und fruchtig war.

 

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Als nächstes stand Schokolade an. Die Schale war nicht einfach mit irgendwelcher Farbe gefärbt, nein es war tatsächlich Kakao darin. Das machte sie schon einmal weniger süß. Das entsprach meinem Geschmack. Die Füllung ähnelte Mousse au chocolat sehr, was das Macaron sehr luftig schmecken ließ. Es war nicht zu schwer.
Damit bekommt auch das Schokoladen-Macaron einen Daumen hoch.

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Ab zum nächsten Kandidaten: Kaffee. Die Füllung schmeckte wie Cappuccino mit extra Schlagsahne. Das an sich ist ja ok, aber ich glaube die Schalen waren auch mit Kaffee verstärkt und das machte das ganze zu „kaffeeig“. Zu viel Kaffee gibt’s nicht? Nunja, ich trinke Kaffee immer mit Milch… also DOCH!
Damit bekommen die Kaffee-Macarons einen Daumen runter. Zu viel Kaffee ist eben nicht so toll (für mich).

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Zum Schluss: Pisatazie. Auf dem Foto seht ihr auch mal die hübschen Füßchen, auch wenn sie nicht ganz perfekt aussehen, waren sie doch ganz OK.
Die Creme ist wieder sehr luftig und schmeckt leicht nach Pistazie. Ich weiß leider nicht, ob ich mir den Pistaziengeschmack in den Schalen eingebildet habe, denn insgesamt schmeckte das Macaron gut, aber bei diesem hätte etwas mehr Pistazienflavour sein können. Dafür wirkte auch die Farbe nicht zu künstlich.
Daumen in Waage würde ich sagen für das Pistazienmacaron.

 

Mein Fazit: Wenn man mal unbändigen Hunger auf Macaron hat, keine Lust hat welche zu backen, oder sich Besuch anmeldet, der in einer halben Stunde da ist, dann kann man die kleinen Dinger schön auftischen. Sie sehen ja ganz hübsch aus und geschmacklich sind sie auch vollkommen OK. Selbst gebacken oder in der Patisserie gekauft, ist aber auf jeden Fall besser.

Wer es wissen möchte: 4 Stück (40 g) enthalten: 160 kcal ;  5,5g Fett ; 24,0g KH davon 20,5g Zucker ; 3,2 gEiweiß

Bis bald! Man liest sich 😉

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

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Melonenbrot

Hallihallo,

heute gibt es kein neues Rezept sondern nur eine lustige Idee. Bei Melonenbrot kann man denken, dass das Brot nach Melone schmecken würde, oder vielleicht sogar an Melonpan, aber es ist einfach nur eingefärbt wie eine Wassermelone. Mein erster Versuch war ein Kastenbrot. Aber seht selbst! Zuerst habe ich einen süßen Hefeteig hergestellt. So wie bei meinen Milchbrötchen. Den Teig habe ich vor dem Gehen in drei Teile getrennt. Dabei halbierte ich den Teig und halbierte eine Hälfte noch einmal. Den größten Teigball färbte ich mit Lebensmittelfarbe rot und knetete Schokoladenstückchen ein. Einen der beiden übrigen Teigstücke färbte ich grün. Nach dem Färben durften meine Teigballen erst einmal ruhen.

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Bunter Hefeteig!

Nach der Gare knetete ich den roten Teig gut durch und formte ihn in eine längliche Rolle. Das wurde der Kern meines Brotes.

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Das Fruchtfleisch! *yummy*

Als nächstes war der weiße Teig an der Reihe. Durchkneten und ausrollen. Der Teig musste so groß sein, dass sie der rote Teig darin einwickeln ließ.

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Der Teig hätte auch ein wenig kleiner sein können, aber so funktionierte es auch.

Nachdem der weiße Teig verarbeitet war, wiederholte ich die Prozedur mit dem grünen Teig erneut.

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Der Teig haftet besser an der inneren Teigrolle, wenn man diese mit Milch einstreicht.

Mit der Teignaht nach unten ließ ich mein Gebäck in einer gefetteten Kastenform erneut ruhen.

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Vor der Gare

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Mit Milch bestrichen und nach dem Gehen.

Mir war zu dem Zeitpunkt schon vollkommen bewusst, dass das Brot über die Form hinaus wachsen würde. Aber was sollte ich machen! Erstmal backen und schauen wie die Farben danach wirken und ob es überhaupt schmeckt! 😉  Und nach dem Backen:

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Keine Melonenform, aber immerhin die Farbe und fluffig war’s auch!

Es hat geschmeckt und sah schön aus. Beim zweiten Versuch habe ich einfach Brötchen geformt. (Und leider zu wenig Schokolade benutzt!) Und heraus kamen kernarme Melonen 😉

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Bei der nächsten Veranstaltung werden die kleinen sicher auf dem Tisch liegen 😉

Mhhh… vielleicht mache ich demnächst mal Melonpan in Melonenfarben… wunderbare Idee! Vielleicht zeige ich euch dann bald ein Bild davon hier!

Bis zum nächsten Mal !
Eure

JamsingSama

[21] Schokobömbchen

Hallihallo,

Neulich stand mal wieder ein Geburtstag an und eine Belohnung für meinen Mann, der eine wichtige Prüfung bestanden hat.
Ich habe zweierlei Torten gemacht. Zum einen eine Fondanttorte und kleine Schokotörtchen. Von der Fondanttorte werde ich euch auch ein Foto zeigen, aber ich stelle euch lieber erst einmal meinen Liebling vor.
Zuerst habe ich nur die Komponenten der Törtchen probiert. Sie besteht aus einem äußert fluffigen Schokoladenbiskuit, einer Frischkäse-Weiße-Schokolade-Creme und einer Schokoladenglasur. Aber es war nicht einfach irgendeine Schokoladenglasur. NEIN!!! Es war eine superduper glänzende, sogar spiegelnde Schokoglasur. Ich war verliebt! Ich bin es noch immer. Ich weiß nun, dass ich nie wieder eine andere Glasur verwenden werde, wenn ich Schokoladenglasur möchte. Schaut her!

So glänzend, dass man sich darin spiegeln konnte!

Jaja die Törtchen waren sogar so glänzend, dass es nicht möglich war sie mit Autofokus zu fotografieren!

So nun mal zum Rezept. Die Zutaten für den Biskuit habe ich mal wieder bei Mari gemopst. Matcha habe ich in dem Fall durch (Back)Kakao ersetzt. Ich hatte auch kein Blech der Größe 28*28 [cm] und habe deswegen eine Springform mit einem Durchmesser von 28 cm genommen. ABER ich habe nur die Masse der Zutaten bei ihr abgeschaut um eine super-lockeren Biskuitteig zu bekommen, habe ich mich an die Zubereitung gehalten die Rose vorschlägt. Nachdem ich die Kenntnisse der beiden kombiniert habe, kam der beste Biskuitteig raus, den ich je gegessen habe!

Bei der Füllung habe ich dann jedoch wieder mal improvisiert.

Zutauten für die Schokoladen-Frischkäsefüllung:

* 100 gr weiße Kuvertüre
* 120 gr Frischkäse (gerne auch Light-Frischkäse, da er meist säuerlicher ist)
* 200 gr Schlagsahne
* Zucker nach Bedarf 2-3 EL sollten reichen
* 9 gr Gelatine ( 1 Tütchen gemahlene Gelatine)

Weicht die Gelatine, wie auf der Verpackung beschrieben, ein.
Lasst die Kuvertüre in einer Schüssel über einem heißem Wasserbad schmelzen, nebenbei kann man den Frischkäse bereits mit Zucker glattrühren. Die geschmolzene Kuvertüre gebt ihr einfach zu der Frischkäsemischung und arbeitet alles unter bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Hier könnt ihr gut abschmecken, ob ihr noch Zucker benötigt.
Erhitzt nun die gequollene Gelatine bis sie sich auflöst und gebt etwas von eurer Käsemasse dazu (ca. 1 EL). Mischt es gut mit der Gelatine und gebt es zu der restlichen Käsemasse. Wenn alles gut verrührt ist, schlagt ihr die kalte Sahne in einem kalten Gefäß auf. Wenn die Sahne fest, aber noch nicht flockig ist, höre ich in der Regel auf sie aufzuschlagen, denn ich persönlich mag das lieber. (Liegt wohl an meiner Liebe zum Milchschaum xD )
Wenn die Käsemasse beginnt fest zu werden, hebt ihr die Sahne unter.

Mit Dessertringen habe ich aus meinem Biskuitteig kleine Böden ausgestochen. Bei mir ergab es sieben Böden. So kam es, dass ich drei Törtchen bastelte. Dafür legte ich den Biskuitteig in einen Dessertring und gab Käsecreme darauf. Ihr könnt das machen wie es für euch am besten funktioniert, ich habe die Creme einfach in einen Spritzbeutel gepackt und auf den Boden gespritzt. Zum Abschluss kam noch ein Boden auf die Creme, den ich noch gut fest drückte. Ein Törtchen hatte drei Böden. Die Kleinigkeiten wanderten dann über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag bereitete ich die Glasur vor. Das Rezept findet ihr hier.
Ich habe nur das halbe Rezept genommen und es war noch immer viel zu viel. Für die Leute unter uns, deren Englisch nicht so gut ist, werde ich einfach mal die Zutatenliste übersetzten. Die Zubereitung erkennt man aber ganz gut im Video.

Zutaten für die glänzende Schokoglasur:

* 300 gr Schlagsahne
* 300 gr/ml Wasser
* 150 gr Zucker
* 140 gr Kakao
* 240 gr Zucker
* 15 gr Gelatine
* 250 gr Kuchenglasur

Wie bereits sagte, habe ich nur die halbe Menge gemacht und es war reichlich. Für die drei Törtchen hätte ich wahrscheinlich nur ein viertel des Rezepts machen müssen.

Ich habe die Torten mit einem Messer aus den Dessertringen gelöst und die Oberfläche der Creme mit einem heißem Messer geglättet. Wie man auf den Fotos sieht, ist mir das Glätten aber auch nicht ganz gelungen. Die Törtchen habe ich auf einem Glas platziert, das in einer Schüssel stand und habe einfach die (35°C) warme Glasur darüber gegossen bis alles bedeckt war. Zack, die Törtchen auf ein Teller gesetzt und ab in den Kühlschrank.

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Ein mächtiges Gesamtkonzept 😉

Nachdem ich das Törtchen probiert habe, fiel mir auf, dass eindeutig etwas weniger Gelatine in die Frischkäsecreme muss. Wie viel es genau sein sollte, kann ich euch jedoch nicht sagen. Das muss ich wohl irgendwann noch einmal testen.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

Weihnachtsbäckerrei, die Erste…

Hallihallo,

Sonntag und Montag waren bei mir dieses Mal zwei anstrengende, aber wunderbare Tage. Ich habe mich mit zwei backverrückten Bloggerinnen (Rose und Kissen) und Cornelia (einer Freundin von Rose) getroffen. Für mich bedeutete das zwei Stunden (pro) Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber dieser Aufwand hat sich allemal gelohnt.

Dank Rose kann ich euch auch ein paar Fotos zeigen, denn meine Kekse waren nicht mehr fotogen als sie zu Hause ankamen.

Heidesand, Sandkekse passt wohl auch gut. 🙂 Einfach und irgendwie schöner als Schwarz-Weiß-Gebäck

Linzer Plätzchen gefüllt mit Himbeergelee
Ganz klassisch

Unsere Variante von Mari’s Himbeer-Marzipan-Herzen… echt eckig unsere Herzen 😉

Tiramisu-Sterne: Schmecken wunderbar nach Kaffee und die Mascarpone-Creme ist ein Träumchen!

Und hier könnt ihr noch mal alle Keksarten sehen, auch die Matchakekse, aber leider nicht die Makronen. Aber sie sind alle viel zu lecker!

Ich gebe euch dann mal noch die Links von meinen Favoriten einmal weltbeste Matchakekse von Rose. Wenn man Matcha mag, wird man diese Cookies lieben. Und die von uns etwas abgewandelten Himbeer-Marzipan-Kekse nach Mari. Unsere Abwandlungen waren wirklich klein. Einmal hatten wir nicht mehr genügend Himbeergelee und haben noch etwas Erdbeergelee mit ins Marzipan gemischt und zweitens haben wir den Zuckerguss mit Zitronensaft gemischt. Es hat trotzdem sehr schön harmoniert.

Da meine Familie sich schon munter über alle Kekse hergemacht hat und ich auf meinem zweistündigen Weg natürlich auch schon genascht habe, heißt es wohl bald erneut „Willkommen in der Weihnachtsbäckerei“. Da werde ich dann auch bestimmt meine Weihnachtsmacarons machen.

Und wie voll sind eure Keksdosen schon/noch?

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

[20] Cakepops oder Mario Pilze … gewachsen bin ich trotzdem nicht!

Und weiter geht’s mit meinen nachzuholenden Posts. Heute zeige ich euch, was ich denn neben den Geschenken mit auf die Geburtstagsparty gebracht habe.

Fleisch war besorgt um Nachtisch und Salate wurde gebeten. Und es gab so wunderbares Essen. Erdbeer-Rucola-Salat, ein Quark-Mandel-Dessert, Schokokuchen, vegetarischer Nudelsalat, selbst gemachte BBQ-Sauce, Tzatziki und und und. Ich bekomme es auch gar nicht mehr ganz zusammen.  Aber ich weiß noch genau was ich mitgebracht habe und zwar diese hier:

Ein Power-Up Pilz von Super Mario
Quelle: http://de.mario.wikia.com/wiki/Pilz

Und die Idee dafür habe ich mal wieder bei einer meine Lieblingsyoutuber geklaut. Und zwar erneut von Nerdy Nummies. Falls ihr also irgendwann mal ein Mitbringsel braucht, das mit einem Video Game zu tun hat, oder  mit einer TV Serie (Sci-Fi , etc), dann schaut einfach mal bei Rosanna vorbei.

Und ganz nach ihren Worten:“ Or use your favorite cake(pop) recipe!“ habe ich zu meinem liebsten Cakepop-Rezept gegriffen.

Habt ihr schon einmal Cakepops gegessen? Könnt ihr euch noch erinnern, wann ihr euren ersten gegessen habt und wie er geschmeckt hat? Ich weiß es noch genau. Vor zwei Jahren habe ich von Hannah ( One more, please!) zu Weihnachten meinen ersten Cakepop geschenkt bekommen. Ich fragte sie was es sei, ein Cakepop, meinte sie. Aber er war rot und Kuchen am Stil (und echt groß, bestimmt so groß wie ein Tennisball 😉 )? Komisch! Als ich das Ding am nächsten Abend anschnitt und mit meinem Mann genoss, waren wir hin und weg. Es schmeckte so bekannt und doch so anders. Es schmeckte nach Marzipan und die Konsistenz stimmte auch, aber sie wird ja wohl nicht Marzipan an einen Stil gesteckt haben und den dann irgendwie rot überzogen. War es natürlich nicht, der Schokokuchen war mit Bittermandelaroma und das rote waren einfach Candymelts. Wie ihr seht, habe ich vor zwei Jahren nicht viel über bunte selbstgemachte Süßigkeiten, modische Gebäcke etc. gewusst. Ich habe einfach sehr gern gebacken und gekocht und in der Regel nach meinen Back- und Kochbüchern. Habe mich gefragt warum Muffins mit einer Cremehaube Cupcakes heißen und hatte eigentlich Rezepten aus dem Internet dank Chefkoch „lebe wohl“ gesagt. Hannah lehrte mich, wie ich Schokolade einfärben kann, was wohl gute Lebensmittelfarben sind ( denn die von Dr. Oetker hatten mich leider immer enttäuscht, weil sie zu wenig intensiv waren) und wo ich den guten Backkram auch günstig kaufen konnte. Durch die Recherche im Netz über die unbekannten Backzutaten stolperte ich dann über Blogs. Was auch immer das war, die Rezepte sahen großartig aus und der Schreibstil verschiedener Blogger war einfach phantastisch. Der erste Blog durch den ich mich mit großer Freude komplett gearbeitet habe war „Ein klitzeklein(es) Blog“ von Dani. Wunderschön leider im Moment etwas ruhig, aber man kann auf dem Blog ja  sehen warum.

Weiter zu den Cakepops. Hannah gab mir damals das Rezept von meinem ersten Cakepop und genau diese steckten auch in den Mariopilzen. Wenn ich mich recht erinnere, ist das Rezept leider nicht auf ihrem Blog zu finden, so werde ich es heute präsentieren.

Zutaten für Hannahs Cakepops:

Für den Kuchen:

* ca. 80 gr Backkakao
* 85 gr Butter/Margarine
* 175 gr brauner Zucker
* 2 Eier
* 185 gr Mehl
* 1 Päckchen Backpulver
* 250 ml Milch
* 1 Päckchen Vanillin-Zucker
* wenn man mag etwas Bittermandel- oder Rumaroma

Für das Frosting:

* 110 gr Butter (KEINE Margarine)
* 1/2 TL Milch
* Vanillin-Zucker
* 125 gr Puderzucker
* ca. 50 gr Backkakao

Zuerst backt ihr den Kuchen. Da es recht egal ist wie der Kuchen aussieht, reicht es eigentlich wenn man alle Zutaten einfach mixt. Aber da es weniger klumpig wird, nehme ich immer erst alle feuchten Zutaten und gebe danach alle trockenen Zutaten dazu. Es ist auch vollkommen egal welche Form euer Kuchen hat, also schüttet ihr euren Teig einfach in eine eingefettete Form und lasst ihn dann ca. 30 Minuten bei 170 °C Umluft backen. Die Stäbchenprobe ( Holz- oder Metallstäbchen in den Kuchen piksen, wenn nichts kleben bleibt, ist der Kuchen durch) sagt euch ja auch, ob der Kuchen schon fertig ist. Lasst den aus der Form gestürzten Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen. Während dessen mischt ihr schon einmal das Frosting  zusammen. Auch hier kann man im Prinzip alles einfach in eine Schüssel schmeißen und mixen, aber ich siebe zumindest den Puderzucker und den Kakao, damit ich später keine Klümpchen davon in meinen Cakepops habe. Also schlagt ihr erst die Butter mit der Milch und dem Vanillin-Zucker auf. Wenn alles gut gemischt ist, schaltet ihr das Handrührgerät (oder die Küchenmaschine) auf eine niedrige Stufe und gebt den gesiebten Puderzucker und Backkakao dazu. Rührt so lange weiter bis es eine gleichmäßige Creme ist.

Und nun kommt der spaßige Teil. Ihr nehmt den Kuchen zerbröselt ihn in eine Schüssel, gebt das Frosting zu den Bröseln und vermischt alles gut miteinander. Das funktioniert alles super mit den Händen – deshalb macht es Kindern ( oder Spielkindern) sehr viel Spaß. Schneller geht es jedoch mit einer Küchenmaschine: Kuchen grob zerbrochen in die Maschine geben; mixen bis alles bröselig ist; Frosting dazu; nochmal alles mixen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.

Für die Pilze braucht ihr noch Marshmallows. Sie sind der Teil der Pilze auf dem die Augen sind, d.h. ihr müsst eure Cakepops auf eure Marshmallows anpassen. Ihr müsst nun Kugeln formen, die etwas größer sind als der Durchmesser eurer Marshmallows. Sie müssen nicht perfekt rund sein. Das funktioniert bei der weichen Masse meist nicht so gut.

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Meine unregelmäßigen Kugeln.

Die Bällchen müsst ihr jetzt richtig durch kühlen lassen. D.h. ihr lasst sie einige Stunden im Kühlschrank oder wenn es schnell gehen muss, dann legt sie einfach eine halbe Stunde ins Eisfach. In der Zwischenzeit könnt ihr die nächsten Schritte schon einmal vorbereiten. Da das Verhältnis Schirm zu Schaft bei den Pilzen so ist, dass der Schaft sehr kurz ist, müsst ihr die Marshmallows halbieren. Das funktioniert super mit einer einfachen Haushaltsschere wie ihr im folgenden Bild sehr. Und ja ich hatte meine Schere in grüne Creme gelegt.

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Wenn die passende Anzahl an Marshmallows geschnitten ist, geht es zur Schokolade. Ihr schmelzt weiße Kuvertüre (oder Schokolade, was euch lieber ist) über einem Wasserbad. Ihr könnt auch etwas Kokosfett dazugeben, wenn euch die Schokolade sonst zu dick ist. Passt aber auf, dass ihr die Schokolade nicht überhitzt. Um die Schokolade einzufärben, braucht ihr Lebensmittelfarbe auf Ölbasis. Ich habe einfach eine Menge rote Farbe dazugegeben bis ich ein halbwegs zufriedenstellendes Ergebnis hatte. Es hätte jedoch ruhig noch ein wenig dunkler sein können.

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Auf dem Foto sieht die Farbe schon recht satt aus, jedoch sollte sie mindestens genauso dunkel sein wie der Löffel.

Nun tunkt ihr die Kuchenkugeln in die Farbe. Das funktioniert mit Zahnstochern oder Kuchengabeln ganz gut, dann könnt ihr sie auch etwas abtropfen lassen. Die noch feuchten Bällchen legt ihr nun je auf einen halbierten Marshmallow. Wenn ihr alle Kugeln noch einmal kurz formt, bevor ihr sie überzieht und an einer Seite etwas abflacht, ist es etwas einfacher mit dem Positionieren. Wenn die rote Schokolade getrocknet ist, malt ihr noch weiße Punkte mit ungefärbter weißer Schokolade auf den Schirm. Die Augen auf den Marshmallows sind einfache Schokostreusel, die mit etwas geschmolzener weißen Schokolade befestigt wurden.

Wenn alles getrocknet ist, sind die kleinen Pilze endlich fertig und können genascht werden.

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Die kleinen Leckerbissen können auch ohne Hilfe stehen.

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Oder einfach gemeinsam in der Gegend herum liegen, bis sie zum Einsatz kommen.

So das war ein langer Post. *Schweiß von der Stirn wisch* Ich hoffe, dass es euch gefällt!

Liebe Grüße,
Eure

JamsingSama