Mittwochsbox #10 Neuentdeckungen

Hallo meine liebsten Leser,

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ich beobachte schon seit einiger Zeit eine Machenschaft von Leckerbox und zwar die Mittwochsbox. Bei den letzten beiden habe ich nicht teil genommen, da ich zu wenig Zeit hatte. ABER dieses Mal gefällt mir das Thema sehr „Neuentdeckungen“ heißt es und ich muss wieder zur Uni und da sind Mittagsboxen doch besonders schön.

Seit einiger Zeit schleiche ich schon um Rezepte mit Reispapier für Bentoboxen herum und da bei Neuentdeckungen so etwas einfach gewagt werden muss, passt es ja hervorragend zum Thema. So wanderten einige Reispapierröllchen und Omelett mit Feta und Kräutern und Süßkartoffeln in meine Bentobox!

Hier eine  kleine Bilderschau des Kochexperiments:

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Trockenes Reispapier! Sehr brüchig und hart!

Nachdem das Reispapier wenige Minuten in warmen Wasser gelegen hat sieht es so aus:

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Zubereitetes Reispapier

Und hier unsere schönen Mittagsboxen:

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Ergebnis des Boxen-Shoppen beim letzten OCS Besuch!

Die leckere Honig-Senf-Sauce die nachher in die Röllchen kommt:

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Honig Senf Sauce (1 Teil Honig 1 Teil Senf und 1 Teil Olivenöl abgeschmeckt mit Salz)

Und das knackige Gemüse:

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Möhren, Frühlingszwiebeln und Paprika

Dazu kam noch eine halbe Scheibe Hähnchenschinken und alles wurde wunderschön in das Reispapier gewickelt. Das Reispapier rollte ich noch durch schwarzen Sesam, den ich vorher vielleicht noch hätte an rösten sollen!

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Kleine lecker Röllchen

Die Süßkartoffeln habe ich dann angebraten und Karamellisiert. Auch das war eine neue Erfahrung für mich! Und hier unsere fertigen Boxen:

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Meine Box mit leckeren Röllchen, Omelett, Süßkartoffeln und Trauben

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Die Box meines Mannes mit Paprika, da er keine Süßkartoffeln mag

Und wie hat es geschmeckt? Die Konsistenz der Reispapierröllchen ist gewöhnungsbedürftig, der Geschmack ist jedoch so neutral, dass man es ruhig öfter nutzen kann. Bald werde ich sie wohl auch mal mit Curryhack oder so füllen. Die Süßkartoffeln als Tempura waren jedoch viel besser als die Karamellisierten.

Diese kleine Fotodokumentation hat so viel Spaß gemacht, dass ich bald bestimmt wieder bei der Mittwochsbox mitmache! Denn köstliches Mittagessen braucht man in der Uni allemal, denn Mensa ist ja nicht so das wahre.

Danke für dieses wunderbare Happening an LeckerMone.

Bis bald eure

Jamsingsama

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Tempura selbstgemacht!

Hi ihr Lieben,

wie ihr wisst gab es neulich ja Besuch bei mir und die schon gezeigten Macarons  waren ja nur die Nachspeise. Heute möchte ich zur Vorspeise kommen. Zumindest sollte es die Vorspeise werden, aber ich reichte es dann doch zum Hauptgang. Ich habe mich mal an Tempura getestet. Vor nicht allzu langer Zeit war ich in Düsseldorf, da der OCS schloss und ich noch Bento-Boxen abstauben wollte. In einem der asiatischen Supermärkte fand ich dann Tempuramehl, das ich dann auch testen wollte. An dem Tag machten wir auch aus, dass meine beiden Freundinnen an Karfreitag bei mir vorbeischauen sollten.

Das Tempuramehl

Schlimm war es beinahe als mir auffiel, dass die Beschreibung auf der Verpackung komplett auf Japanisch (ich gehe mal von Japanisch aus) war, naja es gab irgendwie eine Angabe mit 100 gr und 160 ml. Ich erahnte somit, dass ich auf  100 gr Mehl 160 ml Flüssigkeit geben sollte. Aber welche? Wasser, Milch oder gar ganz was anderes?! Ich befragte das WWW und stellte fest, dass dieses winzige Zeichen dort auf der Verpackung „sehr kaltes Wasser“ heißen sollte. So weit so gut, das hatte ich beides schon einmal zu Hause, aber was wollte ich damit machen? Ich entschied mich für Gemüse. Süßkartoffeln, Möhren, Brokkoli und Sojasprossen sollten es sein. Möhren und Brokkoli hatte ich noch zu Hause, Süßkartoffeln und Sojasprossen fand ich im Asiamarkt.

Tempura für 4 Personen:

* 100 gr Tempuramehl
* 160 ml Eiswasser
* Süßkartoffel
* Möhre
* 4 Röschen Brokkoli
* einige Sojasprossen

Zuerst gibt man das Mehl in eine Schüssel. Wenn man das Eiswasser dazu gegeben hat, rührt man die Zutaten kurz zusammen, denn wenn man zu lange rührt wird der Teig zäh. Man erhitzt in einem geeignetem Gefäß genügend Öl auf 160-180 °C. Man kann herausfinden, ob das fett heiß genug ist, indem man etwas des Tempurateiges hinein tropfen lässt und wenn der Tropfen kurz abtaucht und schnell wieder auftaucht und dort brutzelt, ist es heiß genug.

Das vorbereitete Gemüse ( Geschälte und geschnittene Süßkartoffel, geschälte und geschnittene Möhre, der Rest war ja schon vorbereitet ) werden in den Tempurateig gelegt und benetzt. Die mit Teig umhüllten Gemüsestücke werden in das Öl gegeben und so lange frittiert bis sie leicht braun sind. Ich habe es zu kurz frittiert, sodass meine Süßkartoffelscheiben zum Beispiel noch nicht wirklich gar waren sondern eher recht biss fest. 😉

Hier mein Resultat:

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Ich habe es noch etwas  auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.

Insgesamt hat es recht einfach geschmeckt, wenn ich es also nochmal mache, dann wird das Gemüse Länger frittiert und ich muss es ein wenig würzen.

Habt ihr schon einmal Tempura selber gemacht und könnte mir Tipps geben?

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

[10] Makkaroni-Törtchen

Hallöchen meine lieben Leser,

Neulich gab es wieder Herzchen in meiner Küche. Diesmal waren sie pikant. Spinat, Knoblauch und Gorgonzola …  ein Dreamteam!

So gab es herzförmige Makkaroni-Törtchen mit einer Füllung aus Schinken, Zwiebeln und Spinat.

Für zwei Portionen braucht ihr:

* 130 gr Makkaroni
* 150 gr Spinat
* eine Zwiebel
* 40 gr gekochter Schinken
* 40 gr Creme Fraiche
* ein Ei
* eine Zehe Knoblauch
* ein EL Semmelbrösel

Erst einmal habe ich meine Förmchen präpariert

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Mit Alufolie werden Springformen wasserdicht!

So konnte ich sicher sein, dass nichts der Flüssigkeit aus  den Formen läuft. Ich habe einfach ein Stück Alufolie auf den Springformboden gelegt und nach dem Schließen die überlappende Folie nach oben geknickt.

Zuerst habe ich die Makkaroni zubereitet, wie es die Verpackung verlangte. Den gefrorenen Spinat habe ich in einem Sieb aufgetaut, das über kochendem Wasser hing. Das sorgte dafür, dass ich nicht übermäßig viel Flüssigkeit in meinen Formen hatte.

Die Zwiebel und den Schinken habe ich gewürfelt und beiseite gestellt. Den Gorgonzola, die Creme Fraiche, das Ei , den Knobi und ein paar Kräuter habe ich im Mixer zusammen gemixt.

Nun da alles vorbereitet ist, musste nur noch das Törtchen geformt werden. Auf dem Boden legte ich eine Schicht Makkaroni, darauf verteilte ich  den Schinken mit den Zwiebelchen und dem Spinat. Ich musste nur darauf achten, dass ein Rand blieb, den ich anschließend mit Makkaroni ausfüllte. Leider hatte ich nur kurze Makkaroni da, die langen hätten sicherlich besser in die Formen gepasst und hätten besser ausgesehen.

Als alle Nudeln aufgebraucht waren, verteilte ich die Ei-Mischung über den Nudeln. Und schwuppdiwupp…wanderten die beiden kleinen Herzchen bei 150 °C Umluft in den Ofen. Nach 12-15 Minuten streute ich Semmelbrösel über die Mini-Aufläufe und deckte sie mit Alufolie ab und ließ sie wieder für etwa die gleiche Zeit im Ofen verschwinden.

Heraus kam…:

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Man sieht kleine Makkaroni eignen sich nicht so gut!

Ich hätte ja auch gerne noch ein Bild von den „ausgepackten“ Törtchen gezeigt, aber leider verloren sie ihre Form. Von Herzchen war kaum mehr was zu sehen! :*(  Das nächste Mal werde ich das Rezept mit langen Makkaroni testen. Geschmacklich war es super, nur optisch eben nicht.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

Und noch einmal das Rezept: Makkaroni-Törtchen