[18] Hackfleischtorte

Es ist schon lange nichts mehr passiert. Einerseits weiß ich gar nicht warum, aber andererseits weiß ich, dass ich irgendwie immer viel zu tun hatte. Aber jetzt bin ich zurück und das mit einem kleinen Kunstwerk für den besten Mann auf Erden.

Es schlug Geburtstag und eigentlich backen wir uns immer gegenseitig Kuchen. Also fragte ich meine bessere Hälfte, was er denn gerne für einen Kuchen hätte. Seine Antwort war eher ernüchternd: “ Kuchen ist immer so süß und eigentlich habe ich gerade gar keine Lust auf Kuchen und bestimmt gibt es auch welchen von meiner Oma. Aber über eine Hackfleischtorte würde ich mich freuen!“

Nichts Süßes also…Mist! Naja vielleicht ist es auch gut, denn man muss mal wieder darauf achten, was man isst. Ich nehme nämlich schon wieder zu. Hackfleischtorte…Hackfleischtorte…Hackfleischtorte… Irgendwie hört sich das nicht so lecker an, oder was meint ihr? Ich musste anfangs dabei an falschen Hasen denken, aber das war zum Glück nicht gemeint. Er wollte eine wie „die von meiner Mutter“ also seiner Mutter. Habe ich aber leider nie gegessen und mittlerweile ist die gute Frau auch Vegetarierin. Die Beschreibung half mir aber auch bei der Umsetzung nicht wirklich: „Naja, das sind Pfannkuchen bzw. Crêpes mit so was wie Bolognese-Sauce und Pilze waren drin, das weiß ich noch. Das alles ist gestapelt!“

Hackfleischtorte-serviert

Sieht gar nicht so schlimm aus, wie ich eine Hackfleischtorte erwartet hatte xD

Wunderbar dachte ich, eine Crêpe-Torte nur herzhaft. Das bekomme ich wohl hin! Aber…wie Mama?! Ihr könnt es sicherlich erraten, es war nicht wie von seiner Mutter, aber köstlich war’s trotzdem!

Hier die Zutaten für die Crêpes

Zutaten für 5 etwas dickere Crepes:

* 100 gr Mehl
* 250 ml Milch
* 1 Ei
* 1 Prise Salz
* 10 gr Butter

Zuerst schlagt ihr die Milch und das Ei zusammen. Gebt die Prise Salz zu dem Mehl und siebt es in die Milch-Ei-Mischung. Damit keine Klümpchen übrig bleiben, kann man den Teig noch durch ein Sieb ab seien, aber das ist nicht unbedingt notwendig, wenn man gut rührt. Nun muss der Teig ca.. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen.

Nach der halben Stunde zerlasst ihr einfach die Butter, bei niedriger Hitze in einem Topf (Pfanne, oder wie es euch beliebt) und rührt die leicht abgekühlte Butter in den Teig.

Ihr erhitzt nun eine Pfanne bei mittlerer Temperatur. Meine hatte ca. 20 cm Durchmesser. Ihr gebt eine Kelle voll Teig in die Mitte der Pfanne und schwenkt diese dann bis der Teig dünn auf dem Boden der Pfanne verteilt ist. Ich habe zu wenig Teig benutzt, sodass die Crêpes äußerst dünn wurden. Ich hab später bei der Torte immer zwei aufeinander gelegt. Wenn sich kleine Bläschen bilden, könnt ihr den Crêpe umdrehen und noch etwa eine halbe Minute ausbacken. Fertig ist der erste Teil der Torte. Falls es euch Interessiert : Alle Crêpes gemeinsam haben 627 kcal. Den Wert für jeden Crepe einzeln könnt ihr ja selbst ausrechnen, wenn ihr wisst wie viele ihr gebacken bekommen habt.   Und weiter gehts:

Zutaten für die Hackfleischfüllung:

* 750 gr Hachfleisch
* 10 gr. Butter
* 10 gr Knoblauch
* 10 gr Ingwer
* eine Zwiebel
* 160 gr passierte Tomaten
* 1 EL Sojasauce
* 2 EL Worcestershire Sauce
* einen gehäuften TL Currypulver
* 4 TL Mehl

Zuerst müssen die Zwiebel, der Ingwer und Knoblauch kleingehackt werden und mit der Butter in einer Pfanne geschmort werden. Wenn die Zwiebeln glasig und der Ingwer weich ist, gebt ihr das Hackfleisch in die Pfanne und bratet es an. Ihr könnt das Mehl, das Currypulver und Salz zusammenmischen. Das Hackfleisch bildet beim Braten sehr viel Flüssigkeit aus. Sobald das Hackfleisch im Großem und Ganzem gegart ist, verteilt ihr die Mehlmischung darüber und vermengt alles gut. Dadurch wird die Flüssigkeit absorbiert und die Sauce am Ende eingedickt. Nun gebt ihr nach und nach die fehlenden Zutaten zu dem Fleisch und verrührt alles gut. Sobald die Sauce gut eingedickt ist (so, dass sie nicht aus der Torte fließt, wenn ihr sie anschneidet), seid ihr mit der Hackfleischfüllung fertig.

Pilze….da war noch was. Nur Hackfleisch und Crêpes wären ja natürlich auch äußert langweilig. Und wo bleiben da die Vitamine 😀

Zutaten für die Pilz-Schicht:

* 250 gr Champignons
* eine Paprika (man kann auch ruhig zwei nehmen)
* 100 gr Creme Fraiche  mit Kräutern
*Salz, Pfeffer

Das waren meine Zutaten, aber leider ging die Gemüseschicht dabei etwas unter, also kann man ruhig etwas mehr nehmen. Die Champignons schneidet ihr in dünne Scheiben und bratet sie an (naja, ich habe sie eigentlich nur in einem Topf erhitzt). Die Paprika achtelt ihr und schneidet sie in kurze Streifen. Die Paprika gebt ihr zu den Pilzen und vermischt alles gut. Wenn auch die Paprika etwas Hitze abbekommen hat, gebt ihr die Creme Fraiche dazu und vermischt alles. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt ist dann auch der Teil fertig.

Jetzt muss nur noch ein Türmchen gebaut werden. Ich habe meine 20er Springform dafür mit Alufolie ausgelegt, da ich nicht wollte, dass Sauce austritt.

Auf den Boden legt ihr einen Crêpe, darauf verteilt ihr Hackfleisch, gefolgt von einem weiteren Crêpe und der Pilz-Schicht, das wiederholt ihr bis die Form voll ist. Ich hatte  fünf Schichten, wobei ich die letzte wie eine Kuppel aufgebaut habe. Den Abschluss bildet ein Crêpe. Getoppt habe ich es mit geriebenem Käse. Nun backt ihr das Törtchen noch bis der Käse braun wird bzw. eure Zutaten wieder erhitzt sind. Und dann *nyamnyamnyam* kann man es sich schmecken lassen.

Hackfleischtorteofen

Frisch aus dem Ofen…man sieht noch nichts von dem Hackfleisch 😛

Die gesamte Torte hat 2857 kcal.. Schneidet ihr sie in 8 Stücke so ergibt sich ein Brennwert von 357 kcal/Stück bei 6 Stücken 477kcal/Stück.

Und nun lasst es euch schmecken 😀

Hackfleischtorte-Stück

Ein phantastisches Kompliment : „Nicht wie von Mama, aber mega lecker! „

Bis zum nächsten mal (… und ich hoffe, dass ich nicht wieder ewig dafür brauche )

Eure Jamsingsama  
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[15] Kartoffelrösti

Hallihallo,

Man hat mal wieder lange nichts von mir gehört, aber das kennt man ja schon. 😉 Die letzte Woche war stressig und sogar meine Mittwochsbox ist nicht gelungen, sodass ich nichts dazu gepostet habe.

Aber diese Woche ist es wieder so weit und ich mache auch munter wieder bei der 12ten Mittswochsbox mit. Das Thema ist dieses Mal „Kartoffeln“. Findet ihr nicht auch, dass es ein wunderbares Thema ist. Ich liebe Kartoffeln. Kartoffelbrot, Kartoffelbrötchen, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoppfelpuffer, Kroketten, Karftoffelgratin, Kartoffelpüree und und und… was hätte man nicht alles machen können. Aber was kann man denn davon noch mit zum Mittagessen in die Uni nehmen? Ich habe mich entschieden Kartoffelrösti selber zu machen und sie auch in die Lunchbox zu packen!

Vorweg vorweg…Die Rösti waren auch unser Abendessen und so habe ich keine Bilder meiner Box gemacht.

Erst einmal ging es ans Kartoffelschälen. Ich habe nicht abgewogen wieviel Gramm Kartoffeln ich hatte, aber ich schätze es waren 500 gr. .

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Viele viele Kartoffeln

Diese Kartoffeln habe ich grob geraspelt.  Zum Glück geht das mit der Reibe meiner Küchenmaschine echt schnell.

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Grob geriebene Kartoffeln.

Die geriebenen Kartoffeln müssen nun mit reichlich Wasser übergossen und gewaschen werden. Wenn das aus dem Sieb herauskommende Wasser nicht mehr trüb ist, habt ihr es geschafft. Ihr könnt weitermachen. Nun müssen die Kartoffeln getrocknet werden. *den Teil habe ich wohl nicht so gut erfüllt, denn ich hatte später viel Flüssigkeit in meiner Schüssel*

So zu den Kartoffeln habe ich zwei Eier, Muskat, Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin gegeben.

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Vor dem Mischen!

Das ist eher untypisch für Rösti, denn eigentlich werden sie allein durch die Stärke der Kartoffel zusammen gehalten, aber das funktioniert bei mir in der Regel nicht so gut. Als ich dann feststellte, dass ich zu viel Flüssigkeit in meiner Schüssel hatte, habe ich noch drei bis vier Esslöffel Mehl mit in die Kartoffelmasse gegeben.

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Nach dem Mischen!

Nachdem ich in einer Pfanne  einen Esslöffel Öl erhitzt habe, legte ich kleine Häufchen Kartoffelteig in die Pfanne und briet köstlich gebräunte Rösti aus.

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Knusprig knusprig!!

Die knusprigen Rösti ließ ich noch auf einem Stück Küchenpapier abtropfen und  hielt sie noch etwas im Backofen warm.

Dazu reichte ich ein wenig Salat und gebackenen Camembert, den ich auch noch irgendwann mal selber machen muss.

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Ein köstliches Menü

Man kann auch noch hervorragend klein geschnittene Zwiebeln oder Speck mit in den Teig geben.

Bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

PS: Wenn ich das nächste mal genau das Gewicht abmesse, werde ich auch ein Rezept-PDF erstellen!

[14] Frikadellen mit Fetafüllung

Hallo meine lieben Leser,

Neulich gab es bei uns so etwas wie Bifteki, aber da ich es sowieso nie hinbekomme wie bei einem griechischen Restaurant, habe ich einfach frei Schnauze Frikadellen mit Fetafüllung gemacht.

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Kleingehackte Zwiebeln und Knoblauch

Dazu habe ich erst einmal eine Zwiebel und zwei Zehen Knoblauch sehr klein geschnitten und zu (viel zu viel) einem Kilogramm Hackfleisch gegeben. Dazu gab ich noch ein Ei und lauter wunderbarer Gewürze gegeben. Die Gewürze sind natürlich Geschmackssache, ich habe Burger- und Grillgewürze untergemischt und noch etwas extra Paprika.

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Fertig gemischtes Hackfleisch!

Daraus habe ich Frikadellen geformt. Drei große da wir drei Personen waren und einige kleine. Dazu habe ich erst aus der Hackmasse einen Fladen geformt und in dessen Mitte etwas Feta gelegt und den Fladen darum fest gedrückt.

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Geformte „Bifteki“

In einer kleinen Grillpfanne erhitzte ich ein wenig Öl  und begann mit dem Braten der einzelnen Frikadellen. Köstlich, köstlich!

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Bruzzel Bruzzel! Da bekam man schon richtig Hunger!

Dazu gab es dann Pommes, Krautsalat und Tzaziki. Leider habe ich das beides noch nicht selber hergestellt! Aber das werde ich auch noch probieren. Selbstgemachtes Tzaziki ist sicherlich echt lecker. Aber bald kommt ja der Sommer und bestimmt einige Grillpartys.

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Das ist sicherlich kein Diätmenü 😉

Mir persönlich haben die kleinen Frikadellen viel besser geschmeckt als die großen, denn das Verhältnis Käse zu Fleisch war einfach besser! Aber ich mag Käse viel lieber als Fleisch. Aber für ein richtig gutes Bifteki gehe ich wohl bald mal wieder zum Griechen!

Habt ihr schon einmal versucht etwas zu Kochen, bei dem eure Erwartungen so hoch waren, dass ihr sie mit Sicherheit nicht erfüllen könnt?

Liebe Grüße und bis zum nächsten Leckerbissen Eure

Jamsingsama

Tempura selbstgemacht!

Hi ihr Lieben,

wie ihr wisst gab es neulich ja Besuch bei mir und die schon gezeigten Macarons  waren ja nur die Nachspeise. Heute möchte ich zur Vorspeise kommen. Zumindest sollte es die Vorspeise werden, aber ich reichte es dann doch zum Hauptgang. Ich habe mich mal an Tempura getestet. Vor nicht allzu langer Zeit war ich in Düsseldorf, da der OCS schloss und ich noch Bento-Boxen abstauben wollte. In einem der asiatischen Supermärkte fand ich dann Tempuramehl, das ich dann auch testen wollte. An dem Tag machten wir auch aus, dass meine beiden Freundinnen an Karfreitag bei mir vorbeischauen sollten.

Das Tempuramehl

Schlimm war es beinahe als mir auffiel, dass die Beschreibung auf der Verpackung komplett auf Japanisch (ich gehe mal von Japanisch aus) war, naja es gab irgendwie eine Angabe mit 100 gr und 160 ml. Ich erahnte somit, dass ich auf  100 gr Mehl 160 ml Flüssigkeit geben sollte. Aber welche? Wasser, Milch oder gar ganz was anderes?! Ich befragte das WWW und stellte fest, dass dieses winzige Zeichen dort auf der Verpackung „sehr kaltes Wasser“ heißen sollte. So weit so gut, das hatte ich beides schon einmal zu Hause, aber was wollte ich damit machen? Ich entschied mich für Gemüse. Süßkartoffeln, Möhren, Brokkoli und Sojasprossen sollten es sein. Möhren und Brokkoli hatte ich noch zu Hause, Süßkartoffeln und Sojasprossen fand ich im Asiamarkt.

Tempura für 4 Personen:

* 100 gr Tempuramehl
* 160 ml Eiswasser
* Süßkartoffel
* Möhre
* 4 Röschen Brokkoli
* einige Sojasprossen

Zuerst gibt man das Mehl in eine Schüssel. Wenn man das Eiswasser dazu gegeben hat, rührt man die Zutaten kurz zusammen, denn wenn man zu lange rührt wird der Teig zäh. Man erhitzt in einem geeignetem Gefäß genügend Öl auf 160-180 °C. Man kann herausfinden, ob das fett heiß genug ist, indem man etwas des Tempurateiges hinein tropfen lässt und wenn der Tropfen kurz abtaucht und schnell wieder auftaucht und dort brutzelt, ist es heiß genug.

Das vorbereitete Gemüse ( Geschälte und geschnittene Süßkartoffel, geschälte und geschnittene Möhre, der Rest war ja schon vorbereitet ) werden in den Tempurateig gelegt und benetzt. Die mit Teig umhüllten Gemüsestücke werden in das Öl gegeben und so lange frittiert bis sie leicht braun sind. Ich habe es zu kurz frittiert, sodass meine Süßkartoffelscheiben zum Beispiel noch nicht wirklich gar waren sondern eher recht biss fest. 😉

Hier mein Resultat:

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Ich habe es noch etwas  auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.

Insgesamt hat es recht einfach geschmeckt, wenn ich es also nochmal mache, dann wird das Gemüse Länger frittiert und ich muss es ein wenig würzen.

Habt ihr schon einmal Tempura selber gemacht und könnte mir Tipps geben?

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

Von der Verpackung gekocht … Ingwer Huhn

Hallihallo,

Es ist euch bestimmt auch schon mal ins Auge gefallen. Da hält man eine Verpackung einer Zutat in der Hand und es steht ein Rezept darauf. Man liest es durch und vergisst fast weiter zu kochen. Meistens ist mir das bei den Backzutaten passiert, aber jetzt bin ich über eine leere Verpackung Mondamin hellen Soßenbinder gestolpert als ich den Papiermüll zerriss. Wenn ich Soßenbinder nutzen würde, wäre mir das Rezept ja vielleicht vorher schon aufgefallen, aber das mache ich nicht. Wofür Soßenbinder, wenn in meinem Schrank Mehl oder Stärke und Gewürze stehen? Nun ja, back to topic, ich dachte mir also, dass ich eine eigene Rubrik aufmachen könnte mit dem Motto “ Von der Verpackung gekocht/gebacken“ Ich versuche mich dann auch immer möglichst an das Rezept zu halten.

Ingwer Huhn umgerechnet auf 2 Personen:

Was die Mondamin Packung sagt: (was ich nahm)

* 240 gr Hähnchenbrustfilet ( ich nahm 200gr)
*1 unbehandelte  Zitrone (Zitronenkonzentrat)
* 2 EL helle Sojasoße ( ich hatte nur dunkle da)
* 1 walnussgroßes Stück Ingwer (check)
* 1 Zwiebel (check)
* 2 EL Keimöl ( 1/2 EL Sesamöl, 1 EL Olivenöl)
* 2- 3 EL Mondamin Fix Soßenbinder Hell (1 EL Mehl )
* Koriander

OK, ich habe es doch etwas abgewandelt, aber nur damit ich keine Dinge kaufen muss, die ich sowieso nicht benutze.

Das Hähnchenbrustfilet habe ich in Würfel geschnitten und habe es in die Sojasoße mit etwas Zitronensaft (Konzentrat mit etwas Wasser ) eingelegt. 15 Minuten so wie es im Rezept stand.  Und so sah es dann aus:

Die dunkle Sojasoße macht die Farbe doch viel schöner. :)

Die dunkle Sojasoße macht die Farbe doch viel schöner. 🙂

Während das Fleisch badete, hackte ich die Zwiebel und den Ingwer klein.

Mir war es so klein genug.

Mir war es so klein genug.

So langsam konnte ich auch die Pfanne mit dem Öl an schmeißen. Also habe ich sie schön langsam erhitzt und dann habe ich das Fleisch mit der Sojasoße angebraten und  wie befohlen, Zwiebeln und Ingwer hinzugefügt.

Pfanne

Yummy, sieht ja schon mal lecker aus.

Jetzt sollte nach dem Rezept Wasser und Soßenbinder dazu. Ich habe erst einmal das Mehl zugefügt und alles vermischt und dann einen viertel Liter Wasser dazugegeben und habe die Soße einköcheln lassen.

Während es köchelte, räumte ich die Küche auf und plötzlich hatte jemand das Essen gerochen. FLEISCH! Dürstete der Blick. An dem Schneidebrett haftete noch der Geruch des Hühnchens und das lockte gleich ein kleines, freches Raubtier an.

Das süßeste Raubtier aller Zeiten!

Das süßeste Raubtier aller Zeiten!

Das ist mein kleiner liebster Kater, Puni. Wenn es ums essen geht, dann ist mit ihm nicht zu spaßen, er hat schon so manches Fleisch geklaut. Ich hätte ihm das direkt ab erziehen sollen, als er klein war, aber jetzt ist es zu Spät. Mittlerweile bettelt er immerhin nur noch 🙂 und klaut sehr sehr selten und wenn dann nicht bei mir o.O

So weiter im Text Küche aufgeräumt, Katze entfernt…Einmal rühren und würzen, ah ja den Koriander nicht vergessen – Essen fertig! Zu dem Hühnchen gab es noch Brokkoli als Beilage.

So alles halbwegs schön angerichtet.

So alles halbwegs schön angerichtet.

Und nun getestet. OK, mir ist ein wenig zu viel Zitronen in die Soße geraten. Sonst war es hervorragend. Ich weiß nicht, was es für einen Unterschied macht, wenn ich Soßenbinder verwendet hätte. Es hat so auch wunderbar geschmeckt. Aber ich denke man braucht nicht wirklich so viel Öl zum anbraten, zumindest fühlte es sich bei mir nicht so an, vielleicht lag es auch an der Pfanne.  Aber es ist ein empfehlenswertes Rezept.

Und habt ihr auch schon Erfahrungen mit Rezepten von Verpackungen gehabt? Waren sie gut oder sind sie eher misslungen? Waren sie nach eurem Geschmack?  Es wäre schön von euren Erfahrungen zu erfahren.

Liebe Grüße,
Eure

Jamsingsama

Öhm ja, ich hab hier auch mal das Rezept abgetippt Ingwer Huhn