Himmelsgleich und wandlungsfähig

Hallo meine Lieben,

letzten Monat habe ich bei Chrissis Challenge ausgesetzt, da mir einfach die Ideen fehlten. Die Farben waren schwarz/blau. Für schwarz hätte ich einiges zu probieren gehabt, aber blau!? Nein, für blau nicht! Blaubeeren schön und gut, aber einerseits mag ich sie nicht so und andererseits sind sie verarbeitet meist doch lila. Aber diesen Monat gibt es etwas wunderleckeres. Die Farbe ist „Weiß“. Als ich las, welche Farbe diesen Monat bestimmt wurde, wusste ich sofort was ich euch und Chrissi anbiete. Meinen Lieblingsnachtisch! Warum ich ihn noch nie gebloggt habe, weiß ich selber nicht. Aber himmlisch ist es (für mich) allemal!

Das Rezept habe ich mir vor sieben oder acht Jahren mal von der Mutter meines besten Freundes geben lassen, ich weiß nicht einmal, was der richtige Name für das Speischen ist. Ich habe es mittlerweile aber leicht verändert. Nur minimal. Ich hab ein Wölkchen daraus gemacht. 🙂

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Nun aber auf zum Rezept (Für ca. 6 Portionen je nach Größe):

Zutaten:

* 200g (1 Becher) Schmand
* 200g (1Becher) Creme Fraiche
* 200g Saure Sahne
* 200g Schlagsahne
* Süßungsmittel (Honig, Zucker, Agavendicksaft, usw. ) nach belieben
im Ursprünglichen Rezept stand 90g Zucker
* ein Kuvert gemahlene Gelatine (6 Blatt)
* Obst oder Toppings nach Geschmack
im Originalrezept nutzt man 750g gefrorene Beeren

Die Zubereitung ist äußert einfach. Im Originalrezept weicht ihr die Gelatine nach Anleitung ein. Mischt den Rest zusammen und verarbeitet die Gelatine nach Verpackungsangaben und stellt die Creme kalt. Wenn die Creme fest ist, gibt man die gefrorenen Beeren oben drauf und lässt alles bis zum Verzehr im Kühlschrank warten.

Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es die Creme aufzuwertet, wenn man sie fluffig macht. Also Gelatine angesetzt. Schmand, Creme Fraiche, saure Sahne und Süßungsmittel vermischt. Schlagsahne aufgeschlagen. Nun gibt man etwas von der Creme Fraiche Masse in die aufgelöste Gelatine (wie auf der Verpackung beschrieben) und vermischt erst einmal diese Creme mit der Gelatine. Man kann das ganze mit dem Handrührgerät etwas rührern bis man merkt, dass die Gelatine anzieht. (Das funktioniert super, mit der Schüssel in ’nem kalten Wasserbad) Das gibt schon ein wenig Volumen. Ich gestehe, dass ich dafür meist zu faul bin 😀
Es sollte auch nicht zu fest werden. Nun hebt ihr die geschlagene Sahne unter die Creme und stellt alles kalt. Wenn die Creme fest ist, verziert ihr es nach belieben. Ich habe dieses Mal Erdbeeren genutzt.

Ich freue mich immer riesig auf den ersten Löffel. Und jetzt da die Creme ein Wölkchen ist – noch mehr.

Zu eurer Information: Die gefrorenen Früchte sind der Knaller. Leicht angetaut und die Creme dann schön kühl. Besser als Eis! 🙂 Für weitere Abwandlungen kann ich mir gut auch etwas Matcha in der Creme vorstellen. Sicher auch Schokosplitter. Aber das ist euch überlassen! Lasst mich wissen, wenn ihr die Creme getestet habt und vielleicht sogar wunderbar abgewandelt.

Ich bin dann mal auf Wölkchen schweben! *.*

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*mümmel* *mümmel*

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

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Echter Vanillepudding

Hallöchen,

wie ich euch im letzten Beitrag erzählte, habe ich Rezepte aus meinem Puddingbuch getestet. Als erstes den Vanillepudding. Bei der Herstellung fiel mir auf, dass ein selbstgemachter Pudding kaum mehr Arbeit macht, als einer aus dem Tütchen. Es ist ein blitzschnelles Rezept, für das ich eigentlich immer alle Zutaten im Haus habe.

Ich habe die Zutaten aus dem Rezept halbiert, damit ich nur zwei Förmchen voll Pudding habe. Eins für mich und eins für meinen Mann. Hier schnell die Zutaten für vier Portionen für euch:

Zutaten:

* 4 EL Speisestärke
* eine Vanilleschote
* 500 ml Milch
* 2 – 3 EL Zucker
* 10 gr Butter
* eine Prise Salz

Ich persönlich nutze gerne Halbfettmilch (1,5 %), da sie mir einfach besser schmeckt, aber wenn ihr euren Pudding macht, ist die Milchwahl natürlich euch überlassen. Statt des Zuckers nutze ich Stevia. So kann man einige Kalorien sparen und ich mag den Geschmack auch echt gern. So hat bei mir eine Portion Pudding (ohne Zucker und mit 1,5% Milch) ca. 115 kcal; mit Zucker wären es ca. 150 kcal.

Nun aber flott flott zur Zubereitung. Messt die Stärke ab und mischt sie mit etwa fünf Esslöffel der Milch. Den Rest der Milch kocht ihr mit dem Mark der Vanilleschote, der aufgeschnittenen Vanilleschote und den anderen Zutaten auf. Im Buch steht man solle mittlere Hitze nutzen, aber wer’s eilig hat und sich mit dem Milchkochen auskennt, kann es auch höher anschlagen. Nachdem die Milch aufgekocht ist, nehmt ihr den Topf vom Herd und gebt unter Rühren die Stärkemischung dazu. Wenn ihr es gut eingerührt habt, merkt ihr schon wie es ein wenig eindickt. Jetzt kocht ihr weiter rührend den Pudding erneut auf, solange bis ihr das Gefühl habt, dass es dick genug sei (das sollte ca. eine Minute dauern, je nach Hitze allerdings auch wesentlich kürzer). Anschließend füllt ihr den Pudding in eure kalt ausgespülten Förmchen.

In dem Rezept ist noch angegeben, dass man unter die Stärkemischung etwas Safran geben kann. Das macht eine schöne gelbe Farbe, aber ich habe das weggelassen.

Manchmal esse ich meinen Pudding gern warm mit ein paar kalten Früchten. Dafür muss ich natürlich meine Schüssel nicht kalt ausspülen. Das kalte Ausspülen hat den Effekt, dass der Pudding durch die kalte Wasserschicht nicht an der Form klebt.  Wenn ihr Puddingformen habt, so wie sie bei dem Buch zum Beispiel mitgeliefert wurden, müsst ihr warten bis der Pudding eine Haut gebildet hat, erst dann könnt ihr die Form mit dem großem Deckel verschließen und den Pudding auskühlen lassen.

Auf zum Stürzen! Der Kleine landete wunderwunderschön auf meinem Teller!

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Der Schatten auf diesem Bild verwirrt etwas, denn der Pudding war eher weiß und nicht gelb!

Man konnte wunderbar die Vanille im Pudding sehen und er war nicht typisch gelb, so wie man die aus der Tüte kennt.

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Ziemlich puristisch, was die Dekoration angeht 😉 , aber sieht er nicht auch so zum Anbeißen – ich meine Drauf-los-löffeln – aus?

So köstlich wie er aussieht, hat er leider nicht geschmeckt. Man schmeckte zwar, dass es Vanillepudding sein sollte, aber irgendwie ist man doch gewohnt, dass man bombastisch viel Vanillearoma auf der Zunge spürt. Der Geschmack der Milch dominierte hier sehr. Das nächste Mal teste ich es einfach mit mehr Vanille! *Ironie an* Ein Hoch auf die Industrie und dass unsere Geschmacksnerven einfach schon abgehärtet sind. *Ironie aus*

Ich wünsche euch viel Spaß beim Testen und Nachkochen, natürlich auch einfach beim Lesen! 😉

Bis zum Nächsten Mal
Eure

JamsingSama

[21] Schokobömbchen

Hallihallo,

Neulich stand mal wieder ein Geburtstag an und eine Belohnung für meinen Mann, der eine wichtige Prüfung bestanden hat.
Ich habe zweierlei Torten gemacht. Zum einen eine Fondanttorte und kleine Schokotörtchen. Von der Fondanttorte werde ich euch auch ein Foto zeigen, aber ich stelle euch lieber erst einmal meinen Liebling vor.
Zuerst habe ich nur die Komponenten der Törtchen probiert. Sie besteht aus einem äußert fluffigen Schokoladenbiskuit, einer Frischkäse-Weiße-Schokolade-Creme und einer Schokoladenglasur. Aber es war nicht einfach irgendeine Schokoladenglasur. NEIN!!! Es war eine superduper glänzende, sogar spiegelnde Schokoglasur. Ich war verliebt! Ich bin es noch immer. Ich weiß nun, dass ich nie wieder eine andere Glasur verwenden werde, wenn ich Schokoladenglasur möchte. Schaut her!

So glänzend, dass man sich darin spiegeln konnte!

Jaja die Törtchen waren sogar so glänzend, dass es nicht möglich war sie mit Autofokus zu fotografieren!

So nun mal zum Rezept. Die Zutaten für den Biskuit habe ich mal wieder bei Mari gemopst. Matcha habe ich in dem Fall durch (Back)Kakao ersetzt. Ich hatte auch kein Blech der Größe 28*28 [cm] und habe deswegen eine Springform mit einem Durchmesser von 28 cm genommen. ABER ich habe nur die Masse der Zutaten bei ihr abgeschaut um eine super-lockeren Biskuitteig zu bekommen, habe ich mich an die Zubereitung gehalten die Rose vorschlägt. Nachdem ich die Kenntnisse der beiden kombiniert habe, kam der beste Biskuitteig raus, den ich je gegessen habe!

Bei der Füllung habe ich dann jedoch wieder mal improvisiert.

Zutauten für die Schokoladen-Frischkäsefüllung:

* 100 gr weiße Kuvertüre
* 120 gr Frischkäse (gerne auch Light-Frischkäse, da er meist säuerlicher ist)
* 200 gr Schlagsahne
* Zucker nach Bedarf 2-3 EL sollten reichen
* 9 gr Gelatine ( 1 Tütchen gemahlene Gelatine)

Weicht die Gelatine, wie auf der Verpackung beschrieben, ein.
Lasst die Kuvertüre in einer Schüssel über einem heißem Wasserbad schmelzen, nebenbei kann man den Frischkäse bereits mit Zucker glattrühren. Die geschmolzene Kuvertüre gebt ihr einfach zu der Frischkäsemischung und arbeitet alles unter bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Hier könnt ihr gut abschmecken, ob ihr noch Zucker benötigt.
Erhitzt nun die gequollene Gelatine bis sie sich auflöst und gebt etwas von eurer Käsemasse dazu (ca. 1 EL). Mischt es gut mit der Gelatine und gebt es zu der restlichen Käsemasse. Wenn alles gut verrührt ist, schlagt ihr die kalte Sahne in einem kalten Gefäß auf. Wenn die Sahne fest, aber noch nicht flockig ist, höre ich in der Regel auf sie aufzuschlagen, denn ich persönlich mag das lieber. (Liegt wohl an meiner Liebe zum Milchschaum xD )
Wenn die Käsemasse beginnt fest zu werden, hebt ihr die Sahne unter.

Mit Dessertringen habe ich aus meinem Biskuitteig kleine Böden ausgestochen. Bei mir ergab es sieben Böden. So kam es, dass ich drei Törtchen bastelte. Dafür legte ich den Biskuitteig in einen Dessertring und gab Käsecreme darauf. Ihr könnt das machen wie es für euch am besten funktioniert, ich habe die Creme einfach in einen Spritzbeutel gepackt und auf den Boden gespritzt. Zum Abschluss kam noch ein Boden auf die Creme, den ich noch gut fest drückte. Ein Törtchen hatte drei Böden. Die Kleinigkeiten wanderten dann über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag bereitete ich die Glasur vor. Das Rezept findet ihr hier.
Ich habe nur das halbe Rezept genommen und es war noch immer viel zu viel. Für die Leute unter uns, deren Englisch nicht so gut ist, werde ich einfach mal die Zutatenliste übersetzten. Die Zubereitung erkennt man aber ganz gut im Video.

Zutaten für die glänzende Schokoglasur:

* 300 gr Schlagsahne
* 300 gr/ml Wasser
* 150 gr Zucker
* 140 gr Kakao
* 240 gr Zucker
* 15 gr Gelatine
* 250 gr Kuchenglasur

Wie bereits sagte, habe ich nur die halbe Menge gemacht und es war reichlich. Für die drei Törtchen hätte ich wahrscheinlich nur ein viertel des Rezepts machen müssen.

Ich habe die Torten mit einem Messer aus den Dessertringen gelöst und die Oberfläche der Creme mit einem heißem Messer geglättet. Wie man auf den Fotos sieht, ist mir das Glätten aber auch nicht ganz gelungen. Die Törtchen habe ich auf einem Glas platziert, das in einer Schüssel stand und habe einfach die (35°C) warme Glasur darüber gegossen bis alles bedeckt war. Zack, die Törtchen auf ein Teller gesetzt und ab in den Kühlschrank.

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Ein mächtiges Gesamtkonzept 😉

Nachdem ich das Törtchen probiert habe, fiel mir auf, dass eindeutig etwas weniger Gelatine in die Frischkäsecreme muss. Wie viel es genau sein sollte, kann ich euch jedoch nicht sagen. Das muss ich wohl irgendwann noch einmal testen.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

[19] Pfannkuchen auf Japanisch…Dorayaki

 Jajajaaaa… bevor man denken kann, dass ich etwas falsches geschrieben habe, werde ich es direkt richtig stellen. Denn Dorayaki sind keine Pfannkuchen und auch keine Pancakes sondern eher ein kleiner Kuchen, nunja einfach eine Süßigkeit eben. Aber sie lassen sich unter anderen wunderbar als Pfannkuchen essen. Ein bisschen mehr über Dorayaki erfährst du hier oder auch bei Wikipedia.

Ich muss ja gestehen, dass mich der Hintergrund hinter diesen köstlichen Küchlein kaum interessiert hat, als ich sie das erste mal in meiner Pfanne sah. Auf die Idee bin ich gekommen als ich das Video von Runnyrunny999 sah. Im Großem und Ganzen ist das auch sein Rezept – zumindest für die Pfannkuchen!

Ich lasse euch erst einmal das Wasser im Mund zusammenlaufen!

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Wenn ich das Bild sehe bekomme ich wieder Hunger!

Als Füllung und als „Beilage“ nutzte ich Quark mit warmen Beeren. Aber jetzt ruckidizucki zum Rezept!!!

Zutaten für 10 Pfannkuchen: 

* 2 Eier
* 150 gr Mehl (405)
* 1/2 TL Backpulver
* 40 gr Zucker
* 1 EL Honig
* 1 TL Sojasauce
* 1 TL Weißwein
* 50-70 ml Milch

Eier und Zucker schaumig schlagen. Da mein Mixer kaputt ist, funktioniert das nicht so gut bei mir. Meine Ärmchen sind auch etwas schwach *seufz*. Also Eier und Zucker mischen. Honig, Milch (erst einmal 50 ml), Sojasauce und Wein unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und am besten zu der Eiermischung sieben. Alles so lange rühren bist es gut vermischt ist, aber dennoch sollte möglichst kurz gerührt werden, da sonst die Masse eindickt. Der Teig sollte von den Löffel oder der Kelle dickflüssig herunter laufen. Sollte das nicht der Fall sein, so mischt man noch etwas Milch in den Teig.

Am besten benutzt man eine Teflonbeschichtete Pfanne. Diese könnt ihr etwas einfetten, aber damit die Dorayaki wunderbar braun werden, darf man das Öl in der Pfanne kaum sehen. Also wenn ihr denkt “ Oh jetzt ist es aber sehr wenig Öl“ wischt noch einmal kurz mit einen Küchentuch durch die Pfanne und es ist perfekt. Die Pfanne sollte auf mittlerer Temperatur vorgeheizt werden. Ich nutze meist Stufe 3 von 6.

Dieses mal habe ich einen Esslöffel benutzt um Teig in die Pfanne zu geben, aber man braucht 1,5 bis 2 EL damit die Dorayaki eine schöne Größe habe. Dadurch, dass ich den Teig nicht kontinuierlich in die Pfanne geben habe, wurde die Farbe nicht gleichmäßig. Wenn ihr eine makellose braune Fläche haben wollt, achtet darauf, dass ihr den Teig in einem Zug in die Pfanne gebt. Ein gutes Maß ist eine Saucenkelle.

Der Teig formt sich von allein zu einem Kreis und sollte nun so aussehen:

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Der frische Teig formt sich allein zu einem Kreis, wenn man einfach den Teig auf eine Stelle laufen lässt.

Nach ein bis zwei Minuten sieht man auf der Oberfläche viele kleine Bläschen. Das ist das Kommando zum Wenden.

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Bitte wenden!

Mit einem Pfannenwender lässt sich der Pfannkuchen nun leicht drehen. Er muss nur noch ausbacken, aber das dauert nicht lange (ca. eine halbe bis zu einer Minute).

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Normalerweise ist der Pfannkuchen durchgehend gleich braun.

Legt den Pfannkuchen nun auf einen Teller und deckt ihn entweder mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch ab, so kann er nicht austrocknen. Wiederholt den ganzen Prozess bis der Teig leer ist; bei mir ergaben sich 10 Pfannkuchen. (Auf dem Bild sind nur acht zu sehen, da ich einen schon probiert hatte und einer noch in der Pfanne lag 😉 )

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Durch die Frischhaltefolie trocknen die Dorayaki nicht aus.

Nun müssen diese Schätze nur gefüllt werden. Eigentlich gehört zwischen zwei Hälften Anko (süße rote Bohnen Paste), aber die habe ich selten da und andere Füllungen schmecken auch super!

Hier noch einmal meine gefüllter Dorayaki mit Quark und Beeren.

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Auf dem Bild erkennt man auch sehr gut die Lufteinschlüsse, die auch die Blasen erzeugen bzw. die dadurch erzeugt werden.  

Nach dem getesteten Doryaki und den Teller vom ersten Bild war ich pappsatt und allein zu Hause. Und was passiert da mit den restlichen Pfannkuchen? Es ist zu traurig sie liegen zu lassen, sodass sie trocken werden. Deswegen friere ich sie immer zu zweit ein. Das ist vielleicht nicht die beste Methode um den super Geschmack und die tolle Konsistenz zu bewahren. Aber dadurch dass kaum Fett in den kleinen Steckt, kann man sie hervorragend im Toaster auftauen. Ich bin immer echt glücklich über einen kleinen köstlichen warmen Pfannkuchen, wenn ich einfach mal Lust darauf habe. Schwupps in den Toaster und schon ist so eine Lust schnell befriedigt. Sie werden so am Rand nur etwas knuspriger, aber auch das ist köstlich.

So meine Lieben das war`s für heute! Ich hoffe, dass ihr nun Pfannkuchenhunger habt und schnell das Rezept testet!

Bis zum Nächsten Mal
Eure
Jamsingsama

 

Mozart-Muffins nach dolcilicious

Hallo,

besser spät als nie! Heute gibt es auch endlich mal meinen Muttertagsbeitrag! Vor einiger Zeit bin ich mal auf diesen Blog gestoßen und habe da direkt das Muttertagsgeschenk für meine  Ma gefunden. Mozartmuffins! Meine Ma liebt Mozartkugeln, aber nur die Original von Reber. Habt ihr gewusst wie teuer die sind?! Ich jetzt schon! Aber was tut man nicht für Mami 😉

Und weil backen zu zweit noch mehr Spaß macht, habe ich direkt eine gute Freundin eingeladen zum Muttertagsbacken. Ihre Mutter mag auch gern Mozartkugeln. Also ein Tag Spaß und zwei glückliche Mamis. Wunderbar!

Wir haben zweierlei Muffins gebacken. Einmal Mozart und die anderen waren mit Raffaelo. Wir haben uns auch entschlossen – und das bevor wir Mozartkugeln gekauft hatten – unsere Herzen selbst zu fertigen und damit fing alles an… Vor dem Hexenkessel erwärmten wir weißes Gold und träufelten frisches Blut darauf!

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OK eigentlich ist’s nur weiße Schokolade mit roter Schokofarbe.

Um Schokolade einzufärben braucht ihr spezielle Farbe auf Ölbasis, denn mit normaler Lebensmittelfarbe lässt sich Schokolade nicht färben. Außerdem müsst ihr beachten, dass die Schokolade richtig temperiert ist, damit ihr sie vernünftig verwenden könnt. Da ich darin kein Meister bin, werde ich euch nicht erklären, wie es funktioniert und ihr müsstet euch da noch kundig machen, aber wenn ihr „Schokolade temperieren“ gogglet, werdet ihr gute Erklärungen finden. Als nun die Schokolade geschmolzen und gefärbt war, haben wir auf Frischhaltefolie Herzen gemalt. Das funktioniert mit einem einfachen Spritzbeutel und einer dünnen Lochtülle sehr gut.

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Herzchen für Mama 🙂

Das gleiche haben wir auch nochmal mit Zartbitterkuvertüre gemacht:

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Schokoliebe!

Nun zu den Muffins:

Zutaten für 12 Muffins:

* 250 g Mehl
* 50 g fein gehackte Pistazien
* 2,5 TL Backpulver
* 0,5 TL Natron
* 60 g Nuß-Nougat
* 1 Ei
* 50 g Zucker
* 80 ml Öl, geschmacksneutral
* 250 g saure Sahne
* 12 Mozartkugeln
* 125 g Zartbitterkuvertüre

Schlagt das Ei mit dem Zucker cremig. Währen dessen könnt ihr schon das Nougat über einem Wasserbad schmelzen. wenn das Nougat weich ist gebt ihr alle flüssigen Zutaten zusammen zu dem Ei. Die Hälfte der Pistazien vermischt ihr mit dem Mehl, Backpulver und Natron und mischt alles gut unter die feuchten Zutaten. Nun legt ihr ein Muffinblech mit Förmchen aus und gebt in jedes Förmchen ca. einen Esslöffel Teig, darauf legt ihr dann jeweils eine Mozartkugel und deckt diese mit Teig erneut ab.

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So soll das ganze dann aussehen!

Die Muffins kommen dann für 20 Minuten in den bei 180°C vorgeheizten Ofen. Und heraus kommt sowas:

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Manche sind echt gut aufgegangen! Aber schön waren sie alle!!!

Während die Muffins abkühlten bereiteten wir den Teig für die Raffaelo-Muffins vor:

Zutaten für 12 Raffaelo-Muffins:

* 250 g Mehl
* 25 g Kokosraspeln
* 2,5 TL Backpulver
* 0,5 TL Natron
* 1 Ei
* 50 g Zucker
* 80 ml Öl, geschmacksneutral
* 300 ml Kokosmilch

* 12 Raffaelo
* 125 g weiße Kuvertüre

Die Zubereitung des Teigs funktioniert genauso wie oben. Es werden alles feuchten Zutaten zusammen gemischt und dann die trockenen darunter gerührt. Das Muffinblech wird erneut vorbereitet und der Teig genauso verteilt wie eben, nur dass Raffaelos statt Mozartkugeln eingefügt werden.

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Raffaelo-Muffins *yummy*

Nach 20 Minuten im Backofen bei 180°C sehen die kleinen so aus:

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Bereit zum verzieren !

Die Dekoration für die Mozartmuffins soll aus dunkler Kuvertüre, den rosa Herzen und Pistazien sein. Die für die Raffaelo-Muffins aus weißer Kuvertüre, Kokosraspeln und den dunklen Herzen. Dazu müsst ihr wieder Schokolade schmelzen und die Muffins kopfüber hinein halten. Dann legt ihr die vorbereiteten Herzen drauf. Aber Achtung, die rosa Herzen schmelzen schon bei Körpertemperatur sehr schnell. Wir haben Messer genommen, um sie auf den Muffins zu platzieren. Zum Schluss werden die Muffins noch mit den Nüssen berieselt. Fertig!

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Fertige Mozart-Muffins

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Weiße Raffaelo-Muffins

Jetzt werden sie noch schön verpackt, wenn die Schokolade getrocknet ist und mit  netten Labels aus dem Internet verziert und sind verschenk-fertig!

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Alles gute zum Muttertag!

So machten sich dann neun Muffins auf zu meiner Mami. Ich hoffe sie haben ihr geschmeckt! Ach wollt ihr auch wissen wie sie von innen aussahen?! Man muss ja testen bevor man was verschenkt, das eventuell nicht schmecken könnte. 😉

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Sieht lecker aus! War auch lecker…finde ich!

So das war es mal wieder für heute! Danke für das wunderbare Rezept!

Liebe Grüße Eure Jamsingsama

Quelle:
http://dolcilicious.wordpress.com/2013/04/22/mozart-muffins/