Piña Colada zum Frühstück

Hallihallo,

wer von meinen alten Lesern noch mit liest, dem Schulde ich größten Dank. Ich werde nicht wieder schreiben, dass ich mich ja bessern werde etc. Seien wir ein wenig realistisch. Ich habe seit etwa einem Jahr nicht gebloggt und auch meinen Bloggeburtstag habe ich verpasst. In meinem Leben verändert sich im Moment recht viel. Anfang des Jahres hat sich unser „Team“ um eine kleine Person vergrößert und diese braucht Unmengen an Zeit. Deswegen werde ich auch schon wieder umziehen müssen. Also kann ich nicht versprechen, dass ich hier regelmäßig posten werde. Aber ich habe den kleinen Blog nicht vergessen. Habe Unmengen an Ideen und viel zu wenig Zeit. Ich werde hier ab und zu in unregelmäßigen Abständen posten. Das ist was ich euch versprechen kann.

Und heute komme ich daher gelaufen mit einem Rezept, das mir spontan für die Challenge von edible cuteness eingefallen ist. Die Ansage ist zwar Süßspeise, aber die kann man auch Frühstücken und als kleinere Portion sicherlich auch als Nachtisch anbieten.

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Für meinen Piña Colada Quark benötigt ihr nicht viel.

Zutaten:

* 100-150 gr Magerquark
* Kokosmilch
* eine viertel Ananas
* 50 gr eures Lieblingsmüslis
* ein bisschen Dekor ( Kokosstreusel etc. )

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Gebt euer Müsli in die Schüssel. Ich habe Schoko-Amaranth-Müsli genommen. In einer separaten Schüssel verrührt ihr den Quark mit der Kokosmilch bis er eine leicht flüssige Konsistenz hat. Diesen Kokosquark gebt ihr auf das Müsli. Zu guter Letzt püriert ihr einfach die Ananas und gebt das Mus auf den Quark. Tadaaa! Fertig ist die Köstlichkeit.

Wer sich jetzt denkt, aber Piña Colada ist doch mit Rum. Ja dann!
Viel Spaß, den kann man sicherlich in einer moderaten Menge auch unter die Ananas rühren. Aber zur Zeit rühre ich keinen Alkohol an. Und im generellen auch nicht zum Frühstück 😉

Soooo das war’s zur Maifarbe „Gelb“. Ich hoffe, dass die liebe Chrissi nun viele schöne Einsendungen bekommt, denn gelb ist ja nunmal eine köstliche Farbe.

Und in diesem Foto könnt ihr auch noch das Müsli erkennen. Köstlich war’s!

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Ich freue mich schon auf die Farbe für den Juni. Vielleicht kann ich dann wieder mit wirken. Ein kleiner Ansporn um auch mal wieder zu bloggen. 😉

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

 

Übrigens Edible Cuteness gibt es auch bei Facebook. KLICK

 

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Tempura selbstgemacht!

Hi ihr Lieben,

wie ihr wisst gab es neulich ja Besuch bei mir und die schon gezeigten Macarons  waren ja nur die Nachspeise. Heute möchte ich zur Vorspeise kommen. Zumindest sollte es die Vorspeise werden, aber ich reichte es dann doch zum Hauptgang. Ich habe mich mal an Tempura getestet. Vor nicht allzu langer Zeit war ich in Düsseldorf, da der OCS schloss und ich noch Bento-Boxen abstauben wollte. In einem der asiatischen Supermärkte fand ich dann Tempuramehl, das ich dann auch testen wollte. An dem Tag machten wir auch aus, dass meine beiden Freundinnen an Karfreitag bei mir vorbeischauen sollten.

Das Tempuramehl

Schlimm war es beinahe als mir auffiel, dass die Beschreibung auf der Verpackung komplett auf Japanisch (ich gehe mal von Japanisch aus) war, naja es gab irgendwie eine Angabe mit 100 gr und 160 ml. Ich erahnte somit, dass ich auf  100 gr Mehl 160 ml Flüssigkeit geben sollte. Aber welche? Wasser, Milch oder gar ganz was anderes?! Ich befragte das WWW und stellte fest, dass dieses winzige Zeichen dort auf der Verpackung „sehr kaltes Wasser“ heißen sollte. So weit so gut, das hatte ich beides schon einmal zu Hause, aber was wollte ich damit machen? Ich entschied mich für Gemüse. Süßkartoffeln, Möhren, Brokkoli und Sojasprossen sollten es sein. Möhren und Brokkoli hatte ich noch zu Hause, Süßkartoffeln und Sojasprossen fand ich im Asiamarkt.

Tempura für 4 Personen:

* 100 gr Tempuramehl
* 160 ml Eiswasser
* Süßkartoffel
* Möhre
* 4 Röschen Brokkoli
* einige Sojasprossen

Zuerst gibt man das Mehl in eine Schüssel. Wenn man das Eiswasser dazu gegeben hat, rührt man die Zutaten kurz zusammen, denn wenn man zu lange rührt wird der Teig zäh. Man erhitzt in einem geeignetem Gefäß genügend Öl auf 160-180 °C. Man kann herausfinden, ob das fett heiß genug ist, indem man etwas des Tempurateiges hinein tropfen lässt und wenn der Tropfen kurz abtaucht und schnell wieder auftaucht und dort brutzelt, ist es heiß genug.

Das vorbereitete Gemüse ( Geschälte und geschnittene Süßkartoffel, geschälte und geschnittene Möhre, der Rest war ja schon vorbereitet ) werden in den Tempurateig gelegt und benetzt. Die mit Teig umhüllten Gemüsestücke werden in das Öl gegeben und so lange frittiert bis sie leicht braun sind. Ich habe es zu kurz frittiert, sodass meine Süßkartoffelscheiben zum Beispiel noch nicht wirklich gar waren sondern eher recht biss fest. 😉

Hier mein Resultat:

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Ich habe es noch etwas  auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.

Insgesamt hat es recht einfach geschmeckt, wenn ich es also nochmal mache, dann wird das Gemüse Länger frittiert und ich muss es ein wenig würzen.

Habt ihr schon einmal Tempura selber gemacht und könnte mir Tipps geben?

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

[05] Gesunder Zwischensnack Müsliriegel

Hallo meine fleißigen Leser,

Da zu einem gesundem Tagesablauf auch Zwischenmahlzeiten gehören, habe ich irgendwann begonnen Müsliriegel zu backen, denn sie haben viele gute Eigenschaften. Sie bringen schnell viel Energie, sind voller Ballaststoffe und haben doch nicht so viele Kalorien 🙂

Meine sind mir zwar dieses Mal etwas verbrannt, aber zum Glück habe ich einen Mann, der es knusprig mag 🙂 aber sie schmecken auch mir noch.

Schönes Bild man sieht garnicht, dass sie etwas verbrannt  sind!

Schönes Bild man sieht gar nicht, dass sie etwas verbrannt sind!

Mit Verschnitt ergaben die Zutaten dieses Mal 25 Riegel.

Körner

Zutaten:

* 50 gr Amaranth
* 60 gr gehackte Nüsse
* 100 gr Haferflocken
* 40 gr Bananenchips
* 65 gr 5-Korn-Mischung
* 22 gr Vollrohrzucker
* 100 gr Honig
* 30 gr Butter

Karamell 

 Also wie ihr seht, habe ich die Butter und den Zucker und den Honig getrennt von den anderen Zutaten abgemessen. 🙂

Aus diesen Zutaten machen wir nun das Karamell, das die Müsliriegel zusammenhält. Erst schmilzt die Butter, dann blubbert der ganze Spaß und zu diesem Zeitpunkt mischen wir die trockenen Zutaten mit in die Pfanne. Ich habe das in zwei Etappen gemacht. Wenn alles ummantelt ist, gibt man die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Ich habe mir ein Stück Frischhaltefolie über die Masse gelegt und mit einem Nudelholz platt gemacht. Man kann es auch mit einem feuchten Küchenspachtel plätten, aber so ging es schneller. Und schwuppdiwupp geht’s bei ca. 190°C Umluft ca. 10-15 Minuten in den Ofen.
Nun stellt man die Masse noch etwa 10 Minuten beiseite, damit sie etwas abkühlen kann, denn wenn sie zu warm ist, klebt noch nicht alles zusammen und man kann noch keine Riegel schneiden und wenn die Masse zu kalt ist, zerbröselt sie beim schneiden. Also richtiger Zeitpunkt abgepasst und in Riegel geschnitten. Luftdicht verpackt halten die Riegel wohl so 1-2 Wochen, aber bei mir sind sie meist schon vorher leer.

Diese Müsliriegel sind ein wunderbarer Snack und sie haben pro Stück nur ca. 85 kcal.

Ich hoffe, ihr testet sie mal.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
eure

Jamsingsama

Und zum Schluss wie immer das PFD : Müsliriegel