Tempura selbstgemacht!

Hi ihr Lieben,

wie ihr wisst gab es neulich ja Besuch bei mir und die schon gezeigten Macarons  waren ja nur die Nachspeise. Heute möchte ich zur Vorspeise kommen. Zumindest sollte es die Vorspeise werden, aber ich reichte es dann doch zum Hauptgang. Ich habe mich mal an Tempura getestet. Vor nicht allzu langer Zeit war ich in Düsseldorf, da der OCS schloss und ich noch Bento-Boxen abstauben wollte. In einem der asiatischen Supermärkte fand ich dann Tempuramehl, das ich dann auch testen wollte. An dem Tag machten wir auch aus, dass meine beiden Freundinnen an Karfreitag bei mir vorbeischauen sollten.

Das Tempuramehl

Schlimm war es beinahe als mir auffiel, dass die Beschreibung auf der Verpackung komplett auf Japanisch (ich gehe mal von Japanisch aus) war, naja es gab irgendwie eine Angabe mit 100 gr und 160 ml. Ich erahnte somit, dass ich auf  100 gr Mehl 160 ml Flüssigkeit geben sollte. Aber welche? Wasser, Milch oder gar ganz was anderes?! Ich befragte das WWW und stellte fest, dass dieses winzige Zeichen dort auf der Verpackung „sehr kaltes Wasser“ heißen sollte. So weit so gut, das hatte ich beides schon einmal zu Hause, aber was wollte ich damit machen? Ich entschied mich für Gemüse. Süßkartoffeln, Möhren, Brokkoli und Sojasprossen sollten es sein. Möhren und Brokkoli hatte ich noch zu Hause, Süßkartoffeln und Sojasprossen fand ich im Asiamarkt.

Tempura für 4 Personen:

* 100 gr Tempuramehl
* 160 ml Eiswasser
* Süßkartoffel
* Möhre
* 4 Röschen Brokkoli
* einige Sojasprossen

Zuerst gibt man das Mehl in eine Schüssel. Wenn man das Eiswasser dazu gegeben hat, rührt man die Zutaten kurz zusammen, denn wenn man zu lange rührt wird der Teig zäh. Man erhitzt in einem geeignetem Gefäß genügend Öl auf 160-180 °C. Man kann herausfinden, ob das fett heiß genug ist, indem man etwas des Tempurateiges hinein tropfen lässt und wenn der Tropfen kurz abtaucht und schnell wieder auftaucht und dort brutzelt, ist es heiß genug.

Das vorbereitete Gemüse ( Geschälte und geschnittene Süßkartoffel, geschälte und geschnittene Möhre, der Rest war ja schon vorbereitet ) werden in den Tempurateig gelegt und benetzt. Die mit Teig umhüllten Gemüsestücke werden in das Öl gegeben und so lange frittiert bis sie leicht braun sind. Ich habe es zu kurz frittiert, sodass meine Süßkartoffelscheiben zum Beispiel noch nicht wirklich gar waren sondern eher recht biss fest. 😉

Hier mein Resultat:

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Ich habe es noch etwas  auf dem Küchenpapier abtropfen lassen.

Insgesamt hat es recht einfach geschmeckt, wenn ich es also nochmal mache, dann wird das Gemüse Länger frittiert und ich muss es ein wenig würzen.

Habt ihr schon einmal Tempura selber gemacht und könnte mir Tipps geben?

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

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[09] Brokkoli-Kartoffel-Eintopf

Hallo meine liebsten Leser,

Heut bin ich zurück mit einem fixen Rezept. Ich war zu faul einkaufen zu gehen und musste mich mit dem begnügen, was ich zu Hause liegen hatte.

Was ich dabei aus dem Schrank kramte (für 3 Portionen):

* zwei Zwiebeln
* Pflanzencreme
* 430 gr Kartoffeln (3 Kartoffeln)
* eine Zehe Knoblauch
* 75 gr Speckwürfel
* 600 gr tiefgefrorenen Brokkoli
* 2 TL Gemüsebrühepulver
* 600 ml Wasser

Zuerst habe ich die Pflanzencreme (man kann auch Öl, oder Margarine etc. verwenden) in einem Topf erhitzt. Die Zwiebeln habe ich geschält und geachtelt. Den Knoblauch würfelte ich grob. Als die Pflanzencreme erhitzt war, briet ich den Knoblauch und die Zwiebeln an. Als diese leicht gebräunte Ränder hatten, röstete ich den Speck mit an. Die Kartoffeln schnitt ich in der Zwischenzeit in Würfel mit etwa einem Zentimeter Kantenlänge und gab sie auch in den Topf. Nach wenigen Minuten (2-3) gab ich den Brokkoli dazu, streute das Brühepulver darüber und löschte alles mit dem Wasser ab. Nun musste das Ganze nur noch einige Minuten gar werden.

Und fertig war ein leckeres Süppchen

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Mal wieder aus dem Bauch gekocht und es schmeckte gut! 😉

Da ich leider erkältet bin, habe ich nichts weiter gewürzt, sonst hätte ich das Essen wahrscheinlich über würzt und mein Mann hätte das ertragen müssen. Aber so schmeckte es ihm auch sehr gut, da der Brokkoli sein Aroma gut entfaltet hatte. Ich für meinen Teil schmeckte nicht so viel und stellte nur erneut fest, dass ich Fleisch in Suppen wirklich nicht gern mag. (Außer vielleicht Hackfleisch)

Eine Portion schlägt mit 200 kcal zu Buche. Mit einer Scheibe Brot ist es also eine leichte Mahlzeit.

Viel Spaß beim nach kochen. Erzählt doch mal von euren Eindrücken.

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

Und zu guter Letzt ein PDF : Brokkoli Eintopf