Himmelsgleich und wandlungsfähig

Hallo meine Lieben,

letzten Monat habe ich bei Chrissis Challenge ausgesetzt, da mir einfach die Ideen fehlten. Die Farben waren schwarz/blau. Für schwarz hätte ich einiges zu probieren gehabt, aber blau!? Nein, für blau nicht! Blaubeeren schön und gut, aber einerseits mag ich sie nicht so und andererseits sind sie verarbeitet meist doch lila. Aber diesen Monat gibt es etwas wunderleckeres. Die Farbe ist „Weiß“. Als ich las, welche Farbe diesen Monat bestimmt wurde, wusste ich sofort was ich euch und Chrissi anbiete. Meinen Lieblingsnachtisch! Warum ich ihn noch nie gebloggt habe, weiß ich selber nicht. Aber himmlisch ist es (für mich) allemal!

Das Rezept habe ich mir vor sieben oder acht Jahren mal von der Mutter meines besten Freundes geben lassen, ich weiß nicht einmal, was der richtige Name für das Speischen ist. Ich habe es mittlerweile aber leicht verändert. Nur minimal. Ich hab ein Wölkchen daraus gemacht. 🙂

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Nun aber auf zum Rezept (Für ca. 6 Portionen je nach Größe):

Zutaten:

* 200g (1 Becher) Schmand
* 200g (1Becher) Creme Fraiche
* 200g Saure Sahne
* 200g Schlagsahne
* Süßungsmittel (Honig, Zucker, Agavendicksaft, usw. ) nach belieben
im Ursprünglichen Rezept stand 90g Zucker
* ein Kuvert gemahlene Gelatine (6 Blatt)
* Obst oder Toppings nach Geschmack
im Originalrezept nutzt man 750g gefrorene Beeren

Die Zubereitung ist äußert einfach. Im Originalrezept weicht ihr die Gelatine nach Anleitung ein. Mischt den Rest zusammen und verarbeitet die Gelatine nach Verpackungsangaben und stellt die Creme kalt. Wenn die Creme fest ist, gibt man die gefrorenen Beeren oben drauf und lässt alles bis zum Verzehr im Kühlschrank warten.

Im Laufe der Zeit habe ich festgestellt, dass es die Creme aufzuwertet, wenn man sie fluffig macht. Also Gelatine angesetzt. Schmand, Creme Fraiche, saure Sahne und Süßungsmittel vermischt. Schlagsahne aufgeschlagen. Nun gibt man etwas von der Creme Fraiche Masse in die aufgelöste Gelatine (wie auf der Verpackung beschrieben) und vermischt erst einmal diese Creme mit der Gelatine. Man kann das ganze mit dem Handrührgerät etwas rührern bis man merkt, dass die Gelatine anzieht. (Das funktioniert super, mit der Schüssel in ’nem kalten Wasserbad) Das gibt schon ein wenig Volumen. Ich gestehe, dass ich dafür meist zu faul bin 😀
Es sollte auch nicht zu fest werden. Nun hebt ihr die geschlagene Sahne unter die Creme und stellt alles kalt. Wenn die Creme fest ist, verziert ihr es nach belieben. Ich habe dieses Mal Erdbeeren genutzt.

Ich freue mich immer riesig auf den ersten Löffel. Und jetzt da die Creme ein Wölkchen ist – noch mehr.

Zu eurer Information: Die gefrorenen Früchte sind der Knaller. Leicht angetaut und die Creme dann schön kühl. Besser als Eis! 🙂 Für weitere Abwandlungen kann ich mir gut auch etwas Matcha in der Creme vorstellen. Sicher auch Schokosplitter. Aber das ist euch überlassen! Lasst mich wissen, wenn ihr die Creme getestet habt und vielleicht sogar wunderbar abgewandelt.

Ich bin dann mal auf Wölkchen schweben! *.*

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*mümmel* *mümmel*

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

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Echter Vanillepudding

Hallöchen,

wie ich euch im letzten Beitrag erzählte, habe ich Rezepte aus meinem Puddingbuch getestet. Als erstes den Vanillepudding. Bei der Herstellung fiel mir auf, dass ein selbstgemachter Pudding kaum mehr Arbeit macht, als einer aus dem Tütchen. Es ist ein blitzschnelles Rezept, für das ich eigentlich immer alle Zutaten im Haus habe.

Ich habe die Zutaten aus dem Rezept halbiert, damit ich nur zwei Förmchen voll Pudding habe. Eins für mich und eins für meinen Mann. Hier schnell die Zutaten für vier Portionen für euch:

Zutaten:

* 4 EL Speisestärke
* eine Vanilleschote
* 500 ml Milch
* 2 – 3 EL Zucker
* 10 gr Butter
* eine Prise Salz

Ich persönlich nutze gerne Halbfettmilch (1,5 %), da sie mir einfach besser schmeckt, aber wenn ihr euren Pudding macht, ist die Milchwahl natürlich euch überlassen. Statt des Zuckers nutze ich Stevia. So kann man einige Kalorien sparen und ich mag den Geschmack auch echt gern. So hat bei mir eine Portion Pudding (ohne Zucker und mit 1,5% Milch) ca. 115 kcal; mit Zucker wären es ca. 150 kcal.

Nun aber flott flott zur Zubereitung. Messt die Stärke ab und mischt sie mit etwa fünf Esslöffel der Milch. Den Rest der Milch kocht ihr mit dem Mark der Vanilleschote, der aufgeschnittenen Vanilleschote und den anderen Zutaten auf. Im Buch steht man solle mittlere Hitze nutzen, aber wer’s eilig hat und sich mit dem Milchkochen auskennt, kann es auch höher anschlagen. Nachdem die Milch aufgekocht ist, nehmt ihr den Topf vom Herd und gebt unter Rühren die Stärkemischung dazu. Wenn ihr es gut eingerührt habt, merkt ihr schon wie es ein wenig eindickt. Jetzt kocht ihr weiter rührend den Pudding erneut auf, solange bis ihr das Gefühl habt, dass es dick genug sei (das sollte ca. eine Minute dauern, je nach Hitze allerdings auch wesentlich kürzer). Anschließend füllt ihr den Pudding in eure kalt ausgespülten Förmchen.

In dem Rezept ist noch angegeben, dass man unter die Stärkemischung etwas Safran geben kann. Das macht eine schöne gelbe Farbe, aber ich habe das weggelassen.

Manchmal esse ich meinen Pudding gern warm mit ein paar kalten Früchten. Dafür muss ich natürlich meine Schüssel nicht kalt ausspülen. Das kalte Ausspülen hat den Effekt, dass der Pudding durch die kalte Wasserschicht nicht an der Form klebt.  Wenn ihr Puddingformen habt, so wie sie bei dem Buch zum Beispiel mitgeliefert wurden, müsst ihr warten bis der Pudding eine Haut gebildet hat, erst dann könnt ihr die Form mit dem großem Deckel verschließen und den Pudding auskühlen lassen.

Auf zum Stürzen! Der Kleine landete wunderwunderschön auf meinem Teller!

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Der Schatten auf diesem Bild verwirrt etwas, denn der Pudding war eher weiß und nicht gelb!

Man konnte wunderbar die Vanille im Pudding sehen und er war nicht typisch gelb, so wie man die aus der Tüte kennt.

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Ziemlich puristisch, was die Dekoration angeht 😉 , aber sieht er nicht auch so zum Anbeißen – ich meine Drauf-los-löffeln – aus?

So köstlich wie er aussieht, hat er leider nicht geschmeckt. Man schmeckte zwar, dass es Vanillepudding sein sollte, aber irgendwie ist man doch gewohnt, dass man bombastisch viel Vanillearoma auf der Zunge spürt. Der Geschmack der Milch dominierte hier sehr. Das nächste Mal teste ich es einfach mit mehr Vanille! *Ironie an* Ein Hoch auf die Industrie und dass unsere Geschmacksnerven einfach schon abgehärtet sind. *Ironie aus*

Ich wünsche euch viel Spaß beim Testen und Nachkochen, natürlich auch einfach beim Lesen! 😉

Bis zum Nächsten Mal
Eure

JamsingSama

Mittwochsbox #10 Neuentdeckungen

Hallo meine liebsten Leser,

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ich beobachte schon seit einiger Zeit eine Machenschaft von Leckerbox und zwar die Mittwochsbox. Bei den letzten beiden habe ich nicht teil genommen, da ich zu wenig Zeit hatte. ABER dieses Mal gefällt mir das Thema sehr „Neuentdeckungen“ heißt es und ich muss wieder zur Uni und da sind Mittagsboxen doch besonders schön.

Seit einiger Zeit schleiche ich schon um Rezepte mit Reispapier für Bentoboxen herum und da bei Neuentdeckungen so etwas einfach gewagt werden muss, passt es ja hervorragend zum Thema. So wanderten einige Reispapierröllchen und Omelett mit Feta und Kräutern und Süßkartoffeln in meine Bentobox!

Hier eine  kleine Bilderschau des Kochexperiments:

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Trockenes Reispapier! Sehr brüchig und hart!

Nachdem das Reispapier wenige Minuten in warmen Wasser gelegen hat sieht es so aus:

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Zubereitetes Reispapier

Und hier unsere schönen Mittagsboxen:

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Ergebnis des Boxen-Shoppen beim letzten OCS Besuch!

Die leckere Honig-Senf-Sauce die nachher in die Röllchen kommt:

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Honig Senf Sauce (1 Teil Honig 1 Teil Senf und 1 Teil Olivenöl abgeschmeckt mit Salz)

Und das knackige Gemüse:

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Möhren, Frühlingszwiebeln und Paprika

Dazu kam noch eine halbe Scheibe Hähnchenschinken und alles wurde wunderschön in das Reispapier gewickelt. Das Reispapier rollte ich noch durch schwarzen Sesam, den ich vorher vielleicht noch hätte an rösten sollen!

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Kleine lecker Röllchen

Die Süßkartoffeln habe ich dann angebraten und Karamellisiert. Auch das war eine neue Erfahrung für mich! Und hier unsere fertigen Boxen:

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Meine Box mit leckeren Röllchen, Omelett, Süßkartoffeln und Trauben

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Die Box meines Mannes mit Paprika, da er keine Süßkartoffeln mag

Und wie hat es geschmeckt? Die Konsistenz der Reispapierröllchen ist gewöhnungsbedürftig, der Geschmack ist jedoch so neutral, dass man es ruhig öfter nutzen kann. Bald werde ich sie wohl auch mal mit Curryhack oder so füllen. Die Süßkartoffeln als Tempura waren jedoch viel besser als die Karamellisierten.

Diese kleine Fotodokumentation hat so viel Spaß gemacht, dass ich bald bestimmt wieder bei der Mittwochsbox mitmache! Denn köstliches Mittagessen braucht man in der Uni allemal, denn Mensa ist ja nicht so das wahre.

Danke für dieses wunderbare Happening an LeckerMone.

Bis bald eure

Jamsingsama

[09] Brokkoli-Kartoffel-Eintopf

Hallo meine liebsten Leser,

Heut bin ich zurück mit einem fixen Rezept. Ich war zu faul einkaufen zu gehen und musste mich mit dem begnügen, was ich zu Hause liegen hatte.

Was ich dabei aus dem Schrank kramte (für 3 Portionen):

* zwei Zwiebeln
* Pflanzencreme
* 430 gr Kartoffeln (3 Kartoffeln)
* eine Zehe Knoblauch
* 75 gr Speckwürfel
* 600 gr tiefgefrorenen Brokkoli
* 2 TL Gemüsebrühepulver
* 600 ml Wasser

Zuerst habe ich die Pflanzencreme (man kann auch Öl, oder Margarine etc. verwenden) in einem Topf erhitzt. Die Zwiebeln habe ich geschält und geachtelt. Den Knoblauch würfelte ich grob. Als die Pflanzencreme erhitzt war, briet ich den Knoblauch und die Zwiebeln an. Als diese leicht gebräunte Ränder hatten, röstete ich den Speck mit an. Die Kartoffeln schnitt ich in der Zwischenzeit in Würfel mit etwa einem Zentimeter Kantenlänge und gab sie auch in den Topf. Nach wenigen Minuten (2-3) gab ich den Brokkoli dazu, streute das Brühepulver darüber und löschte alles mit dem Wasser ab. Nun musste das Ganze nur noch einige Minuten gar werden.

Und fertig war ein leckeres Süppchen

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Mal wieder aus dem Bauch gekocht und es schmeckte gut! 😉

Da ich leider erkältet bin, habe ich nichts weiter gewürzt, sonst hätte ich das Essen wahrscheinlich über würzt und mein Mann hätte das ertragen müssen. Aber so schmeckte es ihm auch sehr gut, da der Brokkoli sein Aroma gut entfaltet hatte. Ich für meinen Teil schmeckte nicht so viel und stellte nur erneut fest, dass ich Fleisch in Suppen wirklich nicht gern mag. (Außer vielleicht Hackfleisch)

Eine Portion schlägt mit 200 kcal zu Buche. Mit einer Scheibe Brot ist es also eine leichte Mahlzeit.

Viel Spaß beim nach kochen. Erzählt doch mal von euren Eindrücken.

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

Und zu guter Letzt ein PDF : Brokkoli Eintopf

 

[08] Kartoffel-Möhren-Suppe und Valentinsnachtisch

Hallo meine Lieben,

Heute kommen wir zum zweiten Rezept der Suppenwochen. Gestern war Valentinstag und es gab eine Kartoffel-Möhren Suppe dazu etwas gebratenen Spargel. Zum Nachtisch gab es Herzküchlein.

Unser Valentinstag war  etwas traurig, da wir die ganze Zeit unseren Kater beobachteten, weil er sich eine  Verletzung zugezogen hat und viel jammerte. Die Frage war, ob er sich nur geprügelt hat und eine riesen Schramme davon getragen oder ob es was schlimmeres war. Da half nur warten und irgendwann ließ sich der Kleine auch wieder anfassen; er hat eine dicke Beule – natürlich ist das schmerzhaft. Mittlerweile geht es ihm wieder recht gut und er lässt sich auch streicheln und schlief bei mir. Aber zurück zur Suppe.

Die Zutaten für 2 Personen :

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* 400 gr Möhren und 300 gr Kartoffeln
* eine Zwiebel und 40 gr Ingwer
* 400ml Brühe und etwas Öl

Wie ihr seht müsst ihr erst einmal Möhren, Kartoffeln, Zwiebel und Ingwer schälen und klein machen. Dabei werden Möhren und Kartoffeln grob gewürfelt und der Ingwer und die Zwiebel recht klein gehackt.

Ich erhitzte etwas Öl in einem  großem Topf und dünstete die Zwiebel und den Ingwer an. Als die Zwiebeln glasig waren fügte ich die Karotten und die Kartoffeln hinzu und briet sie ca. fünf Minuten mit an. Das ganze löschte ich mit der brühe ab und ließ es bei mittlerer Hitze garen.

Während das ganze garte machte ich die Valentinsherzchen. Natürlich musste ich auch meine kleinen neuen Herzspringformen, die ich bei Tchibo kaufte, testen. Die Zubereitung passte genau in die Garzeit der Suppe.

Schwups Herzchen in den Ofen und die Suppe mit Salz und Pfeffer in den Standmixer. Die pürierte Suppe wieder zurück in den Topf und warmhalten.  Herzchen aus dem Ofen geholt, auf zwei Teller gegeben und verziert:

Meine Valentinsbemühungen für meinen Mann  :) Zum Glück freute er sich.

Meine Valentinsbemühungen für meinen Mann 🙂 Zum Glück freute er sich.

In einer Pfanne erhitze ich noch etwas Öl. Ich schnitt ein Glas Spargel klein (den Spargel nicht das Glas) und briet ihn an. Das ist nur für frischen Spargel zu empfehlen stellte ich fest. Ich gab auch noch etwas Spargelsud (aus dem Glas) zu der Suppe.  Und angerichtet sah es schon sehr köstlich aus!

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Die Farbe passte einfach auch wunderbar zum Valentinstag.

Es sah beides sehr lecker aus, doch die Suppe enttäuschte leider. Es war einfach viel zu viel Ingwer drin. Es war sehr scharf und man schmeckte im großem und ganzen auch nur Ingwer. Wenn ich diese Suppe noch einmal mache, dann mit wesentlich weniger Ingwer.

Leider ist mir auch bei dem Küchlein ein kleines Missgeschick passiert. Mir ist zu viel Rosenwasser in den Teig gefallen 😦 der Geschmack war nicht schlecht, aber sehr dominant. Aber das Küchlein ist sehr zu empfehlen. Es schmeckte nicht so wie jedes andere Küchlein, es war einfach anders! Ich hätte auch noch etwas mehr Farbe in den Teig geben können, es war noch sehr rosa (das Bild trügt etwas).

Was gab es denn köstliches bei euch zum Valentinstag?

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

Und zu guter Letzt das PDF … Kartoffel-Möhren-Suppe