[21] Schokobömbchen

Hallihallo,

Neulich stand mal wieder ein Geburtstag an und eine Belohnung für meinen Mann, der eine wichtige Prüfung bestanden hat.
Ich habe zweierlei Torten gemacht. Zum einen eine Fondanttorte und kleine Schokotörtchen. Von der Fondanttorte werde ich euch auch ein Foto zeigen, aber ich stelle euch lieber erst einmal meinen Liebling vor.
Zuerst habe ich nur die Komponenten der Törtchen probiert. Sie besteht aus einem äußert fluffigen Schokoladenbiskuit, einer Frischkäse-Weiße-Schokolade-Creme und einer Schokoladenglasur. Aber es war nicht einfach irgendeine Schokoladenglasur. NEIN!!! Es war eine superduper glänzende, sogar spiegelnde Schokoglasur. Ich war verliebt! Ich bin es noch immer. Ich weiß nun, dass ich nie wieder eine andere Glasur verwenden werde, wenn ich Schokoladenglasur möchte. Schaut her!

So glänzend, dass man sich darin spiegeln konnte!

Jaja die Törtchen waren sogar so glänzend, dass es nicht möglich war sie mit Autofokus zu fotografieren!

So nun mal zum Rezept. Die Zutaten für den Biskuit habe ich mal wieder bei Mari gemopst. Matcha habe ich in dem Fall durch (Back)Kakao ersetzt. Ich hatte auch kein Blech der Größe 28*28 [cm] und habe deswegen eine Springform mit einem Durchmesser von 28 cm genommen. ABER ich habe nur die Masse der Zutaten bei ihr abgeschaut um eine super-lockeren Biskuitteig zu bekommen, habe ich mich an die Zubereitung gehalten die Rose vorschlägt. Nachdem ich die Kenntnisse der beiden kombiniert habe, kam der beste Biskuitteig raus, den ich je gegessen habe!

Bei der Füllung habe ich dann jedoch wieder mal improvisiert.

Zutauten für die Schokoladen-Frischkäsefüllung:

* 100 gr weiße Kuvertüre
* 120 gr Frischkäse (gerne auch Light-Frischkäse, da er meist säuerlicher ist)
* 200 gr Schlagsahne
* Zucker nach Bedarf 2-3 EL sollten reichen
* 9 gr Gelatine ( 1 Tütchen gemahlene Gelatine)

Weicht die Gelatine, wie auf der Verpackung beschrieben, ein.
Lasst die Kuvertüre in einer Schüssel über einem heißem Wasserbad schmelzen, nebenbei kann man den Frischkäse bereits mit Zucker glattrühren. Die geschmolzene Kuvertüre gebt ihr einfach zu der Frischkäsemischung und arbeitet alles unter bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Hier könnt ihr gut abschmecken, ob ihr noch Zucker benötigt.
Erhitzt nun die gequollene Gelatine bis sie sich auflöst und gebt etwas von eurer Käsemasse dazu (ca. 1 EL). Mischt es gut mit der Gelatine und gebt es zu der restlichen Käsemasse. Wenn alles gut verrührt ist, schlagt ihr die kalte Sahne in einem kalten Gefäß auf. Wenn die Sahne fest, aber noch nicht flockig ist, höre ich in der Regel auf sie aufzuschlagen, denn ich persönlich mag das lieber. (Liegt wohl an meiner Liebe zum Milchschaum xD )
Wenn die Käsemasse beginnt fest zu werden, hebt ihr die Sahne unter.

Mit Dessertringen habe ich aus meinem Biskuitteig kleine Böden ausgestochen. Bei mir ergab es sieben Böden. So kam es, dass ich drei Törtchen bastelte. Dafür legte ich den Biskuitteig in einen Dessertring und gab Käsecreme darauf. Ihr könnt das machen wie es für euch am besten funktioniert, ich habe die Creme einfach in einen Spritzbeutel gepackt und auf den Boden gespritzt. Zum Abschluss kam noch ein Boden auf die Creme, den ich noch gut fest drückte. Ein Törtchen hatte drei Böden. Die Kleinigkeiten wanderten dann über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag bereitete ich die Glasur vor. Das Rezept findet ihr hier.
Ich habe nur das halbe Rezept genommen und es war noch immer viel zu viel. Für die Leute unter uns, deren Englisch nicht so gut ist, werde ich einfach mal die Zutatenliste übersetzten. Die Zubereitung erkennt man aber ganz gut im Video.

Zutaten für die glänzende Schokoglasur:

* 300 gr Schlagsahne
* 300 gr/ml Wasser
* 150 gr Zucker
* 140 gr Kakao
* 240 gr Zucker
* 15 gr Gelatine
* 250 gr Kuchenglasur

Wie bereits sagte, habe ich nur die halbe Menge gemacht und es war reichlich. Für die drei Törtchen hätte ich wahrscheinlich nur ein viertel des Rezepts machen müssen.

Ich habe die Torten mit einem Messer aus den Dessertringen gelöst und die Oberfläche der Creme mit einem heißem Messer geglättet. Wie man auf den Fotos sieht, ist mir das Glätten aber auch nicht ganz gelungen. Die Törtchen habe ich auf einem Glas platziert, das in einer Schüssel stand und habe einfach die (35°C) warme Glasur darüber gegossen bis alles bedeckt war. Zack, die Törtchen auf ein Teller gesetzt und ab in den Kühlschrank.

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Ein mächtiges Gesamtkonzept 😉

Nachdem ich das Törtchen probiert habe, fiel mir auf, dass eindeutig etwas weniger Gelatine in die Frischkäsecreme muss. Wie viel es genau sein sollte, kann ich euch jedoch nicht sagen. Das muss ich wohl irgendwann noch einmal testen.

Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama

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[20] Cakepops oder Mario Pilze … gewachsen bin ich trotzdem nicht!

Und weiter geht’s mit meinen nachzuholenden Posts. Heute zeige ich euch, was ich denn neben den Geschenken mit auf die Geburtstagsparty gebracht habe.

Fleisch war besorgt um Nachtisch und Salate wurde gebeten. Und es gab so wunderbares Essen. Erdbeer-Rucola-Salat, ein Quark-Mandel-Dessert, Schokokuchen, vegetarischer Nudelsalat, selbst gemachte BBQ-Sauce, Tzatziki und und und. Ich bekomme es auch gar nicht mehr ganz zusammen.  Aber ich weiß noch genau was ich mitgebracht habe und zwar diese hier:

Ein Power-Up Pilz von Super Mario
Quelle: http://de.mario.wikia.com/wiki/Pilz

Und die Idee dafür habe ich mal wieder bei einer meine Lieblingsyoutuber geklaut. Und zwar erneut von Nerdy Nummies. Falls ihr also irgendwann mal ein Mitbringsel braucht, das mit einem Video Game zu tun hat, oder  mit einer TV Serie (Sci-Fi , etc), dann schaut einfach mal bei Rosanna vorbei.

Und ganz nach ihren Worten:“ Or use your favorite cake(pop) recipe!“ habe ich zu meinem liebsten Cakepop-Rezept gegriffen.

Habt ihr schon einmal Cakepops gegessen? Könnt ihr euch noch erinnern, wann ihr euren ersten gegessen habt und wie er geschmeckt hat? Ich weiß es noch genau. Vor zwei Jahren habe ich von Hannah ( One more, please!) zu Weihnachten meinen ersten Cakepop geschenkt bekommen. Ich fragte sie was es sei, ein Cakepop, meinte sie. Aber er war rot und Kuchen am Stil (und echt groß, bestimmt so groß wie ein Tennisball 😉 )? Komisch! Als ich das Ding am nächsten Abend anschnitt und mit meinem Mann genoss, waren wir hin und weg. Es schmeckte so bekannt und doch so anders. Es schmeckte nach Marzipan und die Konsistenz stimmte auch, aber sie wird ja wohl nicht Marzipan an einen Stil gesteckt haben und den dann irgendwie rot überzogen. War es natürlich nicht, der Schokokuchen war mit Bittermandelaroma und das rote waren einfach Candymelts. Wie ihr seht, habe ich vor zwei Jahren nicht viel über bunte selbstgemachte Süßigkeiten, modische Gebäcke etc. gewusst. Ich habe einfach sehr gern gebacken und gekocht und in der Regel nach meinen Back- und Kochbüchern. Habe mich gefragt warum Muffins mit einer Cremehaube Cupcakes heißen und hatte eigentlich Rezepten aus dem Internet dank Chefkoch „lebe wohl“ gesagt. Hannah lehrte mich, wie ich Schokolade einfärben kann, was wohl gute Lebensmittelfarben sind ( denn die von Dr. Oetker hatten mich leider immer enttäuscht, weil sie zu wenig intensiv waren) und wo ich den guten Backkram auch günstig kaufen konnte. Durch die Recherche im Netz über die unbekannten Backzutaten stolperte ich dann über Blogs. Was auch immer das war, die Rezepte sahen großartig aus und der Schreibstil verschiedener Blogger war einfach phantastisch. Der erste Blog durch den ich mich mit großer Freude komplett gearbeitet habe war „Ein klitzeklein(es) Blog“ von Dani. Wunderschön leider im Moment etwas ruhig, aber man kann auf dem Blog ja  sehen warum.

Weiter zu den Cakepops. Hannah gab mir damals das Rezept von meinem ersten Cakepop und genau diese steckten auch in den Mariopilzen. Wenn ich mich recht erinnere, ist das Rezept leider nicht auf ihrem Blog zu finden, so werde ich es heute präsentieren.

Zutaten für Hannahs Cakepops:

Für den Kuchen:

* ca. 80 gr Backkakao
* 85 gr Butter/Margarine
* 175 gr brauner Zucker
* 2 Eier
* 185 gr Mehl
* 1 Päckchen Backpulver
* 250 ml Milch
* 1 Päckchen Vanillin-Zucker
* wenn man mag etwas Bittermandel- oder Rumaroma

Für das Frosting:

* 110 gr Butter (KEINE Margarine)
* 1/2 TL Milch
* Vanillin-Zucker
* 125 gr Puderzucker
* ca. 50 gr Backkakao

Zuerst backt ihr den Kuchen. Da es recht egal ist wie der Kuchen aussieht, reicht es eigentlich wenn man alle Zutaten einfach mixt. Aber da es weniger klumpig wird, nehme ich immer erst alle feuchten Zutaten und gebe danach alle trockenen Zutaten dazu. Es ist auch vollkommen egal welche Form euer Kuchen hat, also schüttet ihr euren Teig einfach in eine eingefettete Form und lasst ihn dann ca. 30 Minuten bei 170 °C Umluft backen. Die Stäbchenprobe ( Holz- oder Metallstäbchen in den Kuchen piksen, wenn nichts kleben bleibt, ist der Kuchen durch) sagt euch ja auch, ob der Kuchen schon fertig ist. Lasst den aus der Form gestürzten Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen. Während dessen mischt ihr schon einmal das Frosting  zusammen. Auch hier kann man im Prinzip alles einfach in eine Schüssel schmeißen und mixen, aber ich siebe zumindest den Puderzucker und den Kakao, damit ich später keine Klümpchen davon in meinen Cakepops habe. Also schlagt ihr erst die Butter mit der Milch und dem Vanillin-Zucker auf. Wenn alles gut gemischt ist, schaltet ihr das Handrührgerät (oder die Küchenmaschine) auf eine niedrige Stufe und gebt den gesiebten Puderzucker und Backkakao dazu. Rührt so lange weiter bis es eine gleichmäßige Creme ist.

Und nun kommt der spaßige Teil. Ihr nehmt den Kuchen zerbröselt ihn in eine Schüssel, gebt das Frosting zu den Bröseln und vermischt alles gut miteinander. Das funktioniert alles super mit den Händen – deshalb macht es Kindern ( oder Spielkindern) sehr viel Spaß. Schneller geht es jedoch mit einer Küchenmaschine: Kuchen grob zerbrochen in die Maschine geben; mixen bis alles bröselig ist; Frosting dazu; nochmal alles mixen bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.

Für die Pilze braucht ihr noch Marshmallows. Sie sind der Teil der Pilze auf dem die Augen sind, d.h. ihr müsst eure Cakepops auf eure Marshmallows anpassen. Ihr müsst nun Kugeln formen, die etwas größer sind als der Durchmesser eurer Marshmallows. Sie müssen nicht perfekt rund sein. Das funktioniert bei der weichen Masse meist nicht so gut.

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Meine unregelmäßigen Kugeln.

Die Bällchen müsst ihr jetzt richtig durch kühlen lassen. D.h. ihr lasst sie einige Stunden im Kühlschrank oder wenn es schnell gehen muss, dann legt sie einfach eine halbe Stunde ins Eisfach. In der Zwischenzeit könnt ihr die nächsten Schritte schon einmal vorbereiten. Da das Verhältnis Schirm zu Schaft bei den Pilzen so ist, dass der Schaft sehr kurz ist, müsst ihr die Marshmallows halbieren. Das funktioniert super mit einer einfachen Haushaltsschere wie ihr im folgenden Bild sehr. Und ja ich hatte meine Schere in grüne Creme gelegt.

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Wenn die passende Anzahl an Marshmallows geschnitten ist, geht es zur Schokolade. Ihr schmelzt weiße Kuvertüre (oder Schokolade, was euch lieber ist) über einem Wasserbad. Ihr könnt auch etwas Kokosfett dazugeben, wenn euch die Schokolade sonst zu dick ist. Passt aber auf, dass ihr die Schokolade nicht überhitzt. Um die Schokolade einzufärben, braucht ihr Lebensmittelfarbe auf Ölbasis. Ich habe einfach eine Menge rote Farbe dazugegeben bis ich ein halbwegs zufriedenstellendes Ergebnis hatte. Es hätte jedoch ruhig noch ein wenig dunkler sein können.

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Auf dem Foto sieht die Farbe schon recht satt aus, jedoch sollte sie mindestens genauso dunkel sein wie der Löffel.

Nun tunkt ihr die Kuchenkugeln in die Farbe. Das funktioniert mit Zahnstochern oder Kuchengabeln ganz gut, dann könnt ihr sie auch etwas abtropfen lassen. Die noch feuchten Bällchen legt ihr nun je auf einen halbierten Marshmallow. Wenn ihr alle Kugeln noch einmal kurz formt, bevor ihr sie überzieht und an einer Seite etwas abflacht, ist es etwas einfacher mit dem Positionieren. Wenn die rote Schokolade getrocknet ist, malt ihr noch weiße Punkte mit ungefärbter weißer Schokolade auf den Schirm. Die Augen auf den Marshmallows sind einfache Schokostreusel, die mit etwas geschmolzener weißen Schokolade befestigt wurden.

Wenn alles getrocknet ist, sind die kleinen Pilze endlich fertig und können genascht werden.

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Die kleinen Leckerbissen können auch ohne Hilfe stehen.

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Oder einfach gemeinsam in der Gegend herum liegen, bis sie zum Einsatz kommen.

So das war ein langer Post. *Schweiß von der Stirn wisch* Ich hoffe, dass es euch gefällt!

Liebe Grüße,
Eure

JamsingSama

[19] Pfannkuchen auf Japanisch…Dorayaki

 Jajajaaaa… bevor man denken kann, dass ich etwas falsches geschrieben habe, werde ich es direkt richtig stellen. Denn Dorayaki sind keine Pfannkuchen und auch keine Pancakes sondern eher ein kleiner Kuchen, nunja einfach eine Süßigkeit eben. Aber sie lassen sich unter anderen wunderbar als Pfannkuchen essen. Ein bisschen mehr über Dorayaki erfährst du hier oder auch bei Wikipedia.

Ich muss ja gestehen, dass mich der Hintergrund hinter diesen köstlichen Küchlein kaum interessiert hat, als ich sie das erste mal in meiner Pfanne sah. Auf die Idee bin ich gekommen als ich das Video von Runnyrunny999 sah. Im Großem und Ganzen ist das auch sein Rezept – zumindest für die Pfannkuchen!

Ich lasse euch erst einmal das Wasser im Mund zusammenlaufen!

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Wenn ich das Bild sehe bekomme ich wieder Hunger!

Als Füllung und als „Beilage“ nutzte ich Quark mit warmen Beeren. Aber jetzt ruckidizucki zum Rezept!!!

Zutaten für 10 Pfannkuchen: 

* 2 Eier
* 150 gr Mehl (405)
* 1/2 TL Backpulver
* 40 gr Zucker
* 1 EL Honig
* 1 TL Sojasauce
* 1 TL Weißwein
* 50-70 ml Milch

Eier und Zucker schaumig schlagen. Da mein Mixer kaputt ist, funktioniert das nicht so gut bei mir. Meine Ärmchen sind auch etwas schwach *seufz*. Also Eier und Zucker mischen. Honig, Milch (erst einmal 50 ml), Sojasauce und Wein unterrühren. Mehl und Backpulver vermischen und am besten zu der Eiermischung sieben. Alles so lange rühren bist es gut vermischt ist, aber dennoch sollte möglichst kurz gerührt werden, da sonst die Masse eindickt. Der Teig sollte von den Löffel oder der Kelle dickflüssig herunter laufen. Sollte das nicht der Fall sein, so mischt man noch etwas Milch in den Teig.

Am besten benutzt man eine Teflonbeschichtete Pfanne. Diese könnt ihr etwas einfetten, aber damit die Dorayaki wunderbar braun werden, darf man das Öl in der Pfanne kaum sehen. Also wenn ihr denkt “ Oh jetzt ist es aber sehr wenig Öl“ wischt noch einmal kurz mit einen Küchentuch durch die Pfanne und es ist perfekt. Die Pfanne sollte auf mittlerer Temperatur vorgeheizt werden. Ich nutze meist Stufe 3 von 6.

Dieses mal habe ich einen Esslöffel benutzt um Teig in die Pfanne zu geben, aber man braucht 1,5 bis 2 EL damit die Dorayaki eine schöne Größe habe. Dadurch, dass ich den Teig nicht kontinuierlich in die Pfanne geben habe, wurde die Farbe nicht gleichmäßig. Wenn ihr eine makellose braune Fläche haben wollt, achtet darauf, dass ihr den Teig in einem Zug in die Pfanne gebt. Ein gutes Maß ist eine Saucenkelle.

Der Teig formt sich von allein zu einem Kreis und sollte nun so aussehen:

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Der frische Teig formt sich allein zu einem Kreis, wenn man einfach den Teig auf eine Stelle laufen lässt.

Nach ein bis zwei Minuten sieht man auf der Oberfläche viele kleine Bläschen. Das ist das Kommando zum Wenden.

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Bitte wenden!

Mit einem Pfannenwender lässt sich der Pfannkuchen nun leicht drehen. Er muss nur noch ausbacken, aber das dauert nicht lange (ca. eine halbe bis zu einer Minute).

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Normalerweise ist der Pfannkuchen durchgehend gleich braun.

Legt den Pfannkuchen nun auf einen Teller und deckt ihn entweder mit Frischhaltefolie oder einem feuchten Tuch ab, so kann er nicht austrocknen. Wiederholt den ganzen Prozess bis der Teig leer ist; bei mir ergaben sich 10 Pfannkuchen. (Auf dem Bild sind nur acht zu sehen, da ich einen schon probiert hatte und einer noch in der Pfanne lag 😉 )

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Durch die Frischhaltefolie trocknen die Dorayaki nicht aus.

Nun müssen diese Schätze nur gefüllt werden. Eigentlich gehört zwischen zwei Hälften Anko (süße rote Bohnen Paste), aber die habe ich selten da und andere Füllungen schmecken auch super!

Hier noch einmal meine gefüllter Dorayaki mit Quark und Beeren.

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Auf dem Bild erkennt man auch sehr gut die Lufteinschlüsse, die auch die Blasen erzeugen bzw. die dadurch erzeugt werden.  

Nach dem getesteten Doryaki und den Teller vom ersten Bild war ich pappsatt und allein zu Hause. Und was passiert da mit den restlichen Pfannkuchen? Es ist zu traurig sie liegen zu lassen, sodass sie trocken werden. Deswegen friere ich sie immer zu zweit ein. Das ist vielleicht nicht die beste Methode um den super Geschmack und die tolle Konsistenz zu bewahren. Aber dadurch dass kaum Fett in den kleinen Steckt, kann man sie hervorragend im Toaster auftauen. Ich bin immer echt glücklich über einen kleinen köstlichen warmen Pfannkuchen, wenn ich einfach mal Lust darauf habe. Schwupps in den Toaster und schon ist so eine Lust schnell befriedigt. Sie werden so am Rand nur etwas knuspriger, aber auch das ist köstlich.

So meine Lieben das war`s für heute! Ich hoffe, dass ihr nun Pfannkuchenhunger habt und schnell das Rezept testet!

Bis zum Nächsten Mal
Eure
Jamsingsama

 

Mozart-Muffins nach dolcilicious

Hallo,

besser spät als nie! Heute gibt es auch endlich mal meinen Muttertagsbeitrag! Vor einiger Zeit bin ich mal auf diesen Blog gestoßen und habe da direkt das Muttertagsgeschenk für meine  Ma gefunden. Mozartmuffins! Meine Ma liebt Mozartkugeln, aber nur die Original von Reber. Habt ihr gewusst wie teuer die sind?! Ich jetzt schon! Aber was tut man nicht für Mami 😉

Und weil backen zu zweit noch mehr Spaß macht, habe ich direkt eine gute Freundin eingeladen zum Muttertagsbacken. Ihre Mutter mag auch gern Mozartkugeln. Also ein Tag Spaß und zwei glückliche Mamis. Wunderbar!

Wir haben zweierlei Muffins gebacken. Einmal Mozart und die anderen waren mit Raffaelo. Wir haben uns auch entschlossen – und das bevor wir Mozartkugeln gekauft hatten – unsere Herzen selbst zu fertigen und damit fing alles an… Vor dem Hexenkessel erwärmten wir weißes Gold und träufelten frisches Blut darauf!

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OK eigentlich ist’s nur weiße Schokolade mit roter Schokofarbe.

Um Schokolade einzufärben braucht ihr spezielle Farbe auf Ölbasis, denn mit normaler Lebensmittelfarbe lässt sich Schokolade nicht färben. Außerdem müsst ihr beachten, dass die Schokolade richtig temperiert ist, damit ihr sie vernünftig verwenden könnt. Da ich darin kein Meister bin, werde ich euch nicht erklären, wie es funktioniert und ihr müsstet euch da noch kundig machen, aber wenn ihr „Schokolade temperieren“ gogglet, werdet ihr gute Erklärungen finden. Als nun die Schokolade geschmolzen und gefärbt war, haben wir auf Frischhaltefolie Herzen gemalt. Das funktioniert mit einem einfachen Spritzbeutel und einer dünnen Lochtülle sehr gut.

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Herzchen für Mama 🙂

Das gleiche haben wir auch nochmal mit Zartbitterkuvertüre gemacht:

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Schokoliebe!

Nun zu den Muffins:

Zutaten für 12 Muffins:

* 250 g Mehl
* 50 g fein gehackte Pistazien
* 2,5 TL Backpulver
* 0,5 TL Natron
* 60 g Nuß-Nougat
* 1 Ei
* 50 g Zucker
* 80 ml Öl, geschmacksneutral
* 250 g saure Sahne
* 12 Mozartkugeln
* 125 g Zartbitterkuvertüre

Schlagt das Ei mit dem Zucker cremig. Währen dessen könnt ihr schon das Nougat über einem Wasserbad schmelzen. wenn das Nougat weich ist gebt ihr alle flüssigen Zutaten zusammen zu dem Ei. Die Hälfte der Pistazien vermischt ihr mit dem Mehl, Backpulver und Natron und mischt alles gut unter die feuchten Zutaten. Nun legt ihr ein Muffinblech mit Förmchen aus und gebt in jedes Förmchen ca. einen Esslöffel Teig, darauf legt ihr dann jeweils eine Mozartkugel und deckt diese mit Teig erneut ab.

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So soll das ganze dann aussehen!

Die Muffins kommen dann für 20 Minuten in den bei 180°C vorgeheizten Ofen. Und heraus kommt sowas:

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Manche sind echt gut aufgegangen! Aber schön waren sie alle!!!

Während die Muffins abkühlten bereiteten wir den Teig für die Raffaelo-Muffins vor:

Zutaten für 12 Raffaelo-Muffins:

* 250 g Mehl
* 25 g Kokosraspeln
* 2,5 TL Backpulver
* 0,5 TL Natron
* 1 Ei
* 50 g Zucker
* 80 ml Öl, geschmacksneutral
* 300 ml Kokosmilch

* 12 Raffaelo
* 125 g weiße Kuvertüre

Die Zubereitung des Teigs funktioniert genauso wie oben. Es werden alles feuchten Zutaten zusammen gemischt und dann die trockenen darunter gerührt. Das Muffinblech wird erneut vorbereitet und der Teig genauso verteilt wie eben, nur dass Raffaelos statt Mozartkugeln eingefügt werden.

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Raffaelo-Muffins *yummy*

Nach 20 Minuten im Backofen bei 180°C sehen die kleinen so aus:

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Bereit zum verzieren !

Die Dekoration für die Mozartmuffins soll aus dunkler Kuvertüre, den rosa Herzen und Pistazien sein. Die für die Raffaelo-Muffins aus weißer Kuvertüre, Kokosraspeln und den dunklen Herzen. Dazu müsst ihr wieder Schokolade schmelzen und die Muffins kopfüber hinein halten. Dann legt ihr die vorbereiteten Herzen drauf. Aber Achtung, die rosa Herzen schmelzen schon bei Körpertemperatur sehr schnell. Wir haben Messer genommen, um sie auf den Muffins zu platzieren. Zum Schluss werden die Muffins noch mit den Nüssen berieselt. Fertig!

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Fertige Mozart-Muffins

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Weiße Raffaelo-Muffins

Jetzt werden sie noch schön verpackt, wenn die Schokolade getrocknet ist und mit  netten Labels aus dem Internet verziert und sind verschenk-fertig!

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Alles gute zum Muttertag!

So machten sich dann neun Muffins auf zu meiner Mami. Ich hoffe sie haben ihr geschmeckt! Ach wollt ihr auch wissen wie sie von innen aussahen?! Man muss ja testen bevor man was verschenkt, das eventuell nicht schmecken könnte. 😉

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Sieht lecker aus! War auch lecker…finde ich!

So das war es mal wieder für heute! Danke für das wunderbare Rezept!

Liebe Grüße Eure Jamsingsama

Quelle:
http://dolcilicious.wordpress.com/2013/04/22/mozart-muffins/

Schon ein Jahr/ Erst ein Jahr… ist’s her! Torte zum Hochzeitstag

Hallo  meine lieben Leser,

der Anlass für das heutige Rezept ist ein ganz besonderer – so wie es der Titel schon sagt – es war mein Hochzeitstag. Wir waren zum Abendessen mal wieder bei dem besten Italiener, den unsere momentane Heimatstadt zu bieten hat. Er heißt “ Das Stadtcafé“. Es war unglaublich lecker. Ich hatte Gnocchi mit Lachs und Brokkoli in Pernodsauce, mein Mann aß Tagliatelle mit einer Hühnchen-Champignon-Sauce und auch das war einfach köstlich und so pilzig. *yumyum*

Aber darum geht es ja hier ja gerade nicht sondern hierum:

hochzeitstorte

Es ist nicht das, was ich eigentlich wollte, aber es ist trotz allem sehr schön geworden.

Wie man erkennt, ist es eine zweistöckige Torte. Jaja, ich weiß, ich habe mal wieder übertrieben xD .

Ich weiß gar nicht, wo ich mit dem Beschreiben anfangen soll. OK, unten ist wohl am besten. Eigentlich wollte ich in der unteren Etage keine Torte haben, sondern einen einfachen Kuchen, der mit Schokolade überzogen werden sollte. Dazu hatte ich mir aus dem kleinen lila Backbuch, das ich euch neulich vorstellte, den Boden der roten Cremetorte gewählt. Ich drittelte das Rezept, da ich nur eine 20er Springform nahm und da der Boden nicht zu dick werden sollte. Das Rezept brachte mir dann leider nur einen sehr dünnen Boden, sodass ich entschied doch noch eine zweite Lage zu backen ( das kam auch sehr recht, da ich beim Eiertrennen keinen Erfolg hatte und somit noch zwei Eier verbrauchen musste). Zwischen die beiden Lagen kam eine Ganache, damit sie auch aneinander hafteten. Die zweite Ebene sollte eine Erdbeer-Tiramisù-Torte werden, aber erstens habe ich die Erdbeeren aus irgendeinem Grund vergessen und zweitens, war die Creme zwar sehr lecker, aber schmeckte nicht wirklich nach Tiramisù. das Rezept hierzu habe ich aus “ Chocolat“ von Armin Zogbaum, Edith Beckmann und Jérôme Bischler. Das Originalrezept war mit Himbeeren statt Erdbeeren. Bei mir sind die Beeren also abhanden gekommen. Ich halbierte das Rezept in etwa. Aber ich hatte sehr viel Biskuitteig, sodass die zweite Etage sehr hoch wurde. Leider war der Biskuit auch etwas trocken, aber das glich die Creme zum Glück gut aus. Auch die Dekoration brachte mich fast zum verzweifeln.
Um die untere Torte sollte ein Streifen aus Schokolade. Also schmolz ich meine Schokolade, temperierte sie und strich sie in der passenden Breite auf Backpapier. Den Streifen schnitt ich ab und als die Schokolade angetrocknet war, stellte ich den Streifen in die geöffnete Springform und legte den ersten Boden hinein. Nachdem ich die Form geschlossen hatte, bedeckte ich den Boden mit Ganache und legte den zweiten Boden darauf.  Als ich den Streifen herstellte, machte ich gleichzeitig auch noch einen Deckel, indem ich den Boden der Springform unter das Backpapier legte und mit Schokolade nachzeichnete. Dieser Boden kam auf die Torte. Nun musste ich sie noch befestigen. Dazu wollte ich noch Schokolade zwischen den Ring und die Platte machen, aber das funktionierte nicht gut, da große Lücken dazwischen waren. So war ich gezwungen erst einmal den herzförmigen Kuchen oben drauf zu setzen. Zwischen die beiden Biskuitplatten kam etwas Tiramisufüllung und außen versuchte ich sie recht schön mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle zu formen. Das Ergebnis könnt ihr ja erkennen. Es ist OK mehr nicht. 🙂  Das Problem mit dem Verbinden der Schokoplatte und dem Ring habe ich auch mit der Tiramisucreme gelöst.

Zu guter Letzt habe ich  aus Zartbitter- und weißer Kuvertüre noch  schokoladige Herzen gemacht. Das war eine der einfacheren Aufgaben bei diesem Kuchen.  Ich gab etwas der temperierten Kuvertüre in einen kleinen Frischhaltebeutel und schnitt ihn an, sodass ich eine sehr kleine Öffnung hatte und malte einfach Herzen auf ein Backpapier. Ich füllte sie nicht ganz aus mit Zartbitterschokolade, sondern gab auch etwas weiße Kuvertüre dazu und mischte es vorsichtig mit einem Zahnstocher.  Zum Abkühlen kam das Backpapier mit den Herzen in den Kühlschrank. Als die Herzen ausgehärtet waren, habe ich sie vorsichtig vom Backpapier gelöst und auf die Torte gelegt bzw. in die Creme gedrückt.

Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt. Und wie ihr feststellen konntet, haben wir den Tag mit viel zu viel gutem Essen verbracht. Aber wir haben einfach die gemeinsame Zeit genossen und es uns gut gehen lassen.

Was habt ihr denn für eine Vorstellung von eurem ersten Hochzeitstag? Oder wie habt ihr ihn bereits verbracht? Ich fand es äußerst erfrischend, dass er einfach sehr stressfrei war (im Gegensatz zu einer Hochzeit selber )

So hiermit wünsche ich euch noch einen schönen Abend bis zum nächsten Mal
Eure

Jamsingsama