[Produkttest] Duc De Coeur Macarons

Hallihallo ihr Lieben,

wie ich neulich auf Facebook bereits ankündigte, gibt es bei mir auch mal einen Produkttest. Ich stromerte mal wieder beim Einkauf durch die Regale und erblickte sie dabei in der Kühltruhe – Macarons. Sie lächelten und flüsterten: „Nimm uns mit!“ Mein Kopf sagte mir: „Ach geh, kannst du doch selber machen!“ Ich war schon im Inbegriff mich abzuwenden. „Aber wir sind fertig, wenn du zu Hause ankommst. Und wann hattest du dein letztes Macaron? Wir versprechen dir auch, dass wie die Küche sauber lassen.“ – „OK, OK, überredet.“ Schwupps, landeten sie dann im Korb.

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Die Schachtel kam recht einfach daher und betonte das Wesentliche – das Gebäck.

Wie ihr erkennen könnt, gab es vier verschiedene Sorten in der Packung. Mit etwa 3,50€ war der Preis ganz passabel. In Patisserien habe ich bisher immer etwa 1,20€ pro Macaron ausgegeben. Natürlich meine ich da die kleinen, die etwa so groß sind wie ein Zwei-Euro-Stück.

Die „Zubereitung“ dieses Produkts ist äußerst einfach. Entweder bei Zimmertemperatur 20 Minuten oder zwei Stunden im Kühlschrank stehen lassen. Aufreißen, verputzen drapieren und fertig!

Ob man sie nun bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank auftaut, beeinflusst den Geschmack kaum. Im Kühlschrank bleiben sie halt kalt.

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So sahen die kleinen Dinger dann aus. Dass sie gebrochen sind, könnte an meiner Art liegen, wie ich den Rucksack gepackt habe. *Ups* Aber an sich sahen sie ganz brauchbar aus.

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Wie ihr seht, habe ich in meiner neuen Wohnung viiiel Tageslicht 😉

Zuerst habe ich eine Macaron mit Himbeergeschmack getestet. Ich war ein wenig geflasht, da ich etwas sehr süßes erwartet habe. Aber die Creme, die an etwas zu fest geratene Marmelade erinnerte, war schön säuerlich und sehr „himbeerig“. Die Schale war wie erwartet süß und hatte keinen sonderlich großen Eigengeschmack. Also süß und leicht mandelig. Leider fand man in den Schalen generell relativ große Mandelstücke und generell erinnerte es an etwas Kuchen in knuspriger Schale. Die knusprige Oberfläche war natürlich super – so gehört’s ja 🙂
Also Himbeere bekommt einen Daumen hoch, da es schön saftig, knusprig und fruchtig war.

 

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Als nächstes stand Schokolade an. Die Schale war nicht einfach mit irgendwelcher Farbe gefärbt, nein es war tatsächlich Kakao darin. Das machte sie schon einmal weniger süß. Das entsprach meinem Geschmack. Die Füllung ähnelte Mousse au chocolat sehr, was das Macaron sehr luftig schmecken ließ. Es war nicht zu schwer.
Damit bekommt auch das Schokoladen-Macaron einen Daumen hoch.

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Ab zum nächsten Kandidaten: Kaffee. Die Füllung schmeckte wie Cappuccino mit extra Schlagsahne. Das an sich ist ja ok, aber ich glaube die Schalen waren auch mit Kaffee verstärkt und das machte das ganze zu „kaffeeig“. Zu viel Kaffee gibt’s nicht? Nunja, ich trinke Kaffee immer mit Milch… also DOCH!
Damit bekommen die Kaffee-Macarons einen Daumen runter. Zu viel Kaffee ist eben nicht so toll (für mich).

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Zum Schluss: Pisatazie. Auf dem Foto seht ihr auch mal die hübschen Füßchen, auch wenn sie nicht ganz perfekt aussehen, waren sie doch ganz OK.
Die Creme ist wieder sehr luftig und schmeckt leicht nach Pistazie. Ich weiß leider nicht, ob ich mir den Pistaziengeschmack in den Schalen eingebildet habe, denn insgesamt schmeckte das Macaron gut, aber bei diesem hätte etwas mehr Pistazienflavour sein können. Dafür wirkte auch die Farbe nicht zu künstlich.
Daumen in Waage würde ich sagen für das Pistazienmacaron.

 

Mein Fazit: Wenn man mal unbändigen Hunger auf Macaron hat, keine Lust hat welche zu backen, oder sich Besuch anmeldet, der in einer halben Stunde da ist, dann kann man die kleinen Dinger schön auftischen. Sie sehen ja ganz hübsch aus und geschmacklich sind sie auch vollkommen OK. Selbst gebacken oder in der Patisserie gekauft, ist aber auf jeden Fall besser.

Wer es wissen möchte: 4 Stück (40 g) enthalten: 160 kcal ;  5,5g Fett ; 24,0g KH davon 20,5g Zucker ; 3,2 gEiweiß

Bis bald! Man liest sich 😉

Liebe Grüße
Eure

JamsingSama

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Pink for man! [16] Himbeer-Vanille Macarons

Hallihallo,

Ja schon wieder Macarons … aber nachdem ich auf der Arbeit erwähnte, dass ich die letzten gebacken hatte, kam ein „Will ich auch“ von meinem Arbeitskollegen und ich versprach sie ihm zum Geburtstag…aber nur in Pink! So und nun hat der Herr Geburtstag. Himbeeren sind schön Pink und Vanille harmonisiert doch sehr gut damit. Also habe ich pinke Macaron-Hälften zubereitet  wie in diesem Rezept. Allerdings habe ich den grünen Tee durch das Mark einer Vanilleschote, 8 gr des Zuckers durch Vanillezucker ersetzt und den Teig nur einfarbig gefärbt. Diesmal habe ich die Macaron auch etwas größer machen wollen, deswegen sind es nur zehn Stück geworden.

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Kleine pinke Wunderwerke!

Die Füllung bestand dieses Mal aus:

* 65 gr Himbeeren
* einem Eigelb
* 100gr Sahne
* 1 EL Zucker
* Spritzer Zitronensaft
* 1TL Frischkäse
* Gelatine

Ich habe bei der Creme wieder improvisiert und da ich den Macarons Stile verpassen wollte, habe ich Gelatine mit in die Creme gepackt, sonst würde auch das Eigelb und evtl. etwas Stärke reichen.

Erst habe ich das Eigelb mit dem Zucker schaumig geschlagen und die Himbeeren dazugeben und unter leichter Hitzezufuhr alles gut verrührt. Danach habe ich die Beerenmischung durch ein Sieb gegeben, damit keine Kernchen mehr in der Creme sind.
In einem kaltgestellten Litermaß habe ich die Sahne steif geschlagen und wieder in den Kühlschrank gestellt. Weiter im Topf…die Himbeeren bekamen etwas Besuch von einem Spritzer Zitronensaft und von dem Frischkäse.

Die bereits gequollene Gelatine (ein drittel Tütchen) konnte ich nun in der Creme auflösen und sie dann erkalten lassen. Als die Creme anfing einzudicken musste man nur noch die Sahne unterheben.

Die Füllung kam auf die Macaronhälften und zwischen je zwei Hälften platzierte ich Stile. Und nun ab in den Kühlschrank mit den kleinen Geschenken.

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Macaron-Pops

Nachdem die Macarons einige Zeit im Kühlschrank hatten, beschriftete ich sie noch mit Schokolade „Alles Gute“. Es gab pro Macaron einen Buchstaben. Alles schön in Folie verpackt und ein Bändchen drum und fertig ist das Geschenk.

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Geschenke! 🙂

In ein Glas gestellt sehen die kleinen echt niedlich aus!

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Passend für einen Sweet Table

Und ist euch die Serviette aufgefallen? Passend zum Gebäck!
Hier nochmal schärfer:

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Macaron Servietten… meine Macarons sehen ja fast so schön aus wie die!

So ich hoffe es wird ihm schmecken und er wird sich freuen. Und jetzt muss ich los zu dem Geburtstag!

Liebe Grüße
Eure

Jamsingsama

[13] Grün Tee Macarons mit frischer Zitronencreme

Hallihallo meine lieben Leser,

nach langer Zeit komme ich heute mit einem etwas komplizierteren Rezept zurück! Macarons

Ich hatte mich bereits zweimal zuvor an diesen kleinen Köstlichkeiten versucht. Der erste Versuch war nicht wirklich schlecht aber auch nicht perfekt, der zweite misslang mir. Es waren dann eher Knuspermakronen.  Aber nun kündigte sich Besuch an für Karfreitag und eingeladen waren zwei Freundinnen, zu der einen sagte ich nachdem wir einst Shoppen waren in Düsseldorf und sie sich einen kleinen köstlichen Macaron in einem kleines süßem Cafè auf der Immermanstraße kaufte, wenn sie mich einmal besuchen wird, bekommt sie selbstgebackene. Ja und Freitag war es dann so weit und es  gab kleine grüne Grüntee Macarons.

Eine kleine Warnung vorweg: Es ist kein einfaches Unterfangen diese kleinen Köstlichkeiten zu machen, man muss sich streng an Temperaturen und Mengenangaben halten. Aber es lohnt sich!

Zutaten für 18 Köstlichkeiten: 

Für den Teig:

* 55 gr. Eiweiß
* 50 gr.  Feiner Zucker
* 60 gr. gemahlene Mandeln
* 80 gr. Puderzucker
* 1 TL feiner grüner Tee

Für die Creme:

* 40 gr. Zucker
* 2 Eigelb
* 50 gr. Frischkäse
* 50 gr. Sahne
* Zitronensaft (nach Geschmack )
* Abgeriebene Schale einer halben Zitronen
*evtl. etwas Stärke

Zu erst werden die Mandeln, der Puderzucker und der Tee gemischt und gesiebt, sodass keinerlei Klümpchen im Teig entstehen können.

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Gut vermischte Zutaten

Das Eiweiß sollte möglichst kalt sein und in einer Schüssel schaumig geschlagen werden. Befindet sich auf dem Boden der Schüssel kein flüssiges Eiweiß mehr wird ein Drittel des Zuckers hinzu gegeben und das Eiweiß weiter gut geschlagen. Wenn der Zucker gut untergeschlagen ist und das Eiweiß fängt leicht zu glänzen an wird die zweite Portion Zucker hinein gerieselt und weiter geschlagen. Nachdem dies wieder gut verrührt ist wird die letzte Portion Zucker dazu gegeben und das Eiweiß so lange geschlagen bis es steif ist. Das kann man gut testen, in dem man die Schüssel auf den Kopf stellt und kein Eiweiß hinausfällt. Aber es reicht auch aus, zu sehen dass beim Herausziehen des Mixstäbe Peaks entstehen, die sich nur leicht beugen. Wenn ihr etwas Backpulver zu dem Zucker gebt, wird der Eischnee etwas stabiler.
Hier dann auch mein Eischnee , da könnt ihr in etwa sehen wie es aussehen soll!

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An der Seite kann man sehr gut die Peaks des Rührstabes sehen und auch die letzte „Mixrunde“ ist deutlich erkennbar.

So an dieser Stelle habe ich meine Zutaten geteilt in zwei Portionen. Dabei sollte man sehr genau abwiegen. In die eine Hälfte gab ich noch etwas grüne Lebensmittelfarbe, denn Macarons dürfen auch bunt sein!

Das Eiweiß muss nun unter die trockenen Zutaten des Teiges gehoben werden. Es ist recht schwierig zu beschreiben welche Konsistenz der Teig letztendlich haben soll, das könnt ihr aber hier sehr gut sehen. Da habe ich auch das Grundrezept meiner Macarons her.
Also nachdem mein grüner und mein weißer Teig die richtige Konsistenz hatten, habe ich sie in zwei Gefrierbeutel gefüllt. Wenn man den Gefrierbeutel über ein Glas stülpt, hat man beide Hände frei zum Befüllen.

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Gut verschlossene Gefrierbeutel mit Macaronteig

Nun bereitet man einen weiteren Gefrierbeutel vor. Schneidet man nun die beiden mit Teig befüllten an den Spitzen an und steckt sie gemeinsam in den letzten Gefrierbeutel und schneidet auch diesen an, so bekommt man einen zweifarbigen Teig.
Bevor ich begonnen habe zu backen, habe ich mir eine Vorlage mit Kreisen gleicher Größe gemalt, die ich nun unter das Backpapier lege.

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Kreisvorlage

Diese Kreise Füllt man nun mit Teig aus. Bei mir waren es am Ende 36 Kreise, die Anzahlt kommt auf die Größe an, die ihr haben möchtet.
Das fertig befüllte Backblech klopft man einige Male auf einen Tisch oder eine Arbeitsplatte bis die Teigkreise eben sind und keine Nasen mehr haben. Dann lässt man den Teig etwa eine halbe Stunde an der Luft trocknen.
Man kann testen, ob der Teig fertig getrocknet ist, wenn man leicht mit dem Finger auf einen Macaron drückt und nichts am Finger haften bleibt und der Macaron sich nicht verformt.
Dann können die Kekshälften auch schon in den vorgeheizten Ofen. Der sollte ziemlich genau 150 °C heiß sein.

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In den Ofen mit den Teigfladen.

Nach 14 bis 15 Minuten sehen die Kekse dann aus wie folgt:

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Fertig gebackene Macarons

Seht ihr, wie die Kleinen abgehoben sind und Füße bekommen haben, so sind sie genau richtig! Fertig gebacken. Die kleinen Köstlichkeiten müssen jetzt noch auf dem Blech auskühlen, währenddessen geht’s an die Füllung!

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Links: Nicht fertig! Rechts: Fertig!

Zu erst werden die beiden Eigelbe mit dem Zucker in einen Topf gegeben und leicht verrührt bis sich die Farbe in ein helles Gelb verwandelt hat. Das passiert alles  ohne Hitze. Dann stellt man den Topf auf den Herd und mischt bei mittlerer Hitze den Frischkäse und die Sahne unter. Alles wird erwärmt bis die Masse eindickt. Das ist der Zeitpunkt an dem die Zitronenschale und der Zitronensaft eingerührt werden. Ich hatte etwas Angst, dass die Creme nicht genügend eindickt, deswegen habe ich noch etwas Stärke hinzu gegeben und alles noch einmal etwas erhitzt. Wenn man den Topf vom Herd genommen hat sollte man die Creme unter rühren abkühlen lassen, damit keine Haut und keine Klümpchen entstehen.

Die kalte Creme kann man nun auf  die Hälfte der Macaronkekse geben und die andere Hälfte auf die Creme legen und kleine Sandwiches bauen. Die Macarons sollten noch etwas ziehen bevor man sie genießt. Aber ich musste natürlich direkt naschen, auch so haben sie schon gut geschmeckt! Aber später viel viel besser!
Und hier die kleinen Kunstwerke:

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Köstliche Macarons fertig zum Verzehr!

So ich hoffe, dass ich euch etwas ermutigen konnte euch auch mal an Macarons zu versuchen. Denn wenn ich das kann, dann könnt ihr das allemal!

Viel Spaß beim Nachbacken und bis zum nächsten Leckerchen! 😉

Eure
Jasmingsama

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